Saisonstart der Montagsfahrer: Wenn es die Witterung erlaubt, wollen die Montagsfahrer des Heimatvereins Gescher am 10. März in die 39. Radsaison starten. Treffpunkt ist immer auf dem Parkplatz neben der Bücherei, wo pünktlich um 14 Uhr gestartet wird. Bei der ersten Tour wird nach einer kurzer Fahrt in der Regel eine nah gelegene Gaststätte aufgesucht. Zum Saisonbeginn bietet sich daher für neue Radler – auch aus umliegenden Orten – der Einstieg an. Das Leitungsteam hat schon viele Touren in der Planung, über gut ausgebaute Wege und Pättkes in der Umgebung. Die Fahrstrecke ist in der Regel zwischen 30 und 40 Kilometer, zwischendrin gibt es immer eine Pause. Die Rückkehr nach Gescher ist immer gegen 18 Uhr geplant. Ein verkehrssicheres Rad ist obligatorisch, ein Helm sollte getragen werden. Für Rückfragen ist Tourenleiter Egon Rensinghoff, Tel. 02542/4885, ansprechbar.
Montagsfahrer Gescher starten am 10. März in die 39. Saison
Eine lange „Fahrradschlange“ ist zu sehen, wenn die Montagsfahrer – mittlerweile im 39. Jahr – zu ihren abwechslungsreichen Touren aufbrechen. Quelle: Josef Biber
GESCHER. Wenn es die Witterung erlaubt, starten die Montagsfahrer am 10. März in die 39. Radsaison. Die Teilnehmer treffen sich wie gewöhnt um kurz vor 14 Uhr auf dem Parkplatz neben der Bücherei, um dann pünktlich zu starten. Wie in den Vorjahren dürfte ein Seelsorger die Montagsfahrer mit einem Reisesegen in die neue Saison schicken.
Bei der ersten Tour wird in der Regel nach einer kurzen Fahrt eine nah gelegene Gaststätte aufgesucht. Zum Saisonbeginn biete sich daher für radbegeisterte Neulinge – auch aus umliegenden Orten – der Einstieg an, um künftig einmal in der Woche aktiv zu werden. Interessierte sind in der Zeit von März bis Mitte November jeden Montag willkommen. Mit einer regen Beteiligung rechnet das Leitungsteam auch in diesem Jahr und verspricht, die Gruppe wieder über gut ausgebaute Wege und Pättkes durch die nähere münsterländische Parklandschaft zu führen. „Es sind keine anstrengenden Fahrten“, so die Organisatoren. Aber jeder sollte mit einem verkehrssicheren Fahrrad erscheinen und den gesundheitlichen Anforderungen gewachsen sein.
Die Fahrstrecke beträgt in der Regel zwischen 30 und 40 Kilometer. Mit lockeren 13 bis 15 km/h wird dann eine Gaststätte angefahren. Ingemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen wird die Zeit verbracht, um dann gegen 18 Uhr wieder Gescher zu erreichen. Auch die Tagesfahrt, die im Juni stattfindet, ist fest eingeplant und wird wieder eine Überraschung sein, so die Aussage von Tourenleiter Egon.
Ein kurzer Rückblick verdeutlicht, wie aktiv sich die Radlergruppe in der Saison 2024 bewegt hat. Insbesondere hat die Tagesfahrt ins nördliche Münsterland bei allen Beteiligten großen Anklang gefunden. Auch die anderen Ausfahrten verliefen dank der sicheren Führung durch das Orga-Team bislang immer reibungslos.
Der Abschluss der Saison findet Mitte November bei Grimmelt im kleinen Saal statt. Hier werden üblicherweise mit einem bebilderten Jahresrückblick die Aktivitäten der Radlergruppe in Erinnerung gebracht. Für Rückfragen ist der Tourenleiter Egon Rcnsinghoff unter der Rufnummer 02542/ 4885 ansprechbar.
Montagsfahrer genießen Saisonabschluss bei Grimmelt und ziehen Bilanz
Gescher (sk). 35 Radtouren haben die Montagsfahrer in diesem Jahr unternommen und dabei knapp 45 000 Kilometer bewältigt. Mit diesen beeindruckenden Zahlen wartete der Vorstand während des Jahresabschlusses im Hotel Grimmelt auf. Hierzu konnte Egon Rensinghoff zahlreiche Mitfahrer begrüßen.
Das Wetter ließ es trotz Mitte November zu, dass sich einige Montagsfahrer auf das Rad begaben, um eine kleine Tour rund um Gescher zu unternehmen, bevor man sich bei Kaffee und Kuchen stärkte. Josef Bieber ließ dabei das vergangene Jahr Revue passieren, was er mit einer interessanten Foto-Show untermalte. Dabei wusste er von so mancher Anekdote zu berichten. So kam es hin und wieder zu kleineren „Unfällen“, die meist auf Unachtsamkeit zurückzuführen waren und glücklicherweise maximal zu kleinen Blessuren führten. Dass nicht mehr passierte, sei aber auch wohl auf die bewährte Organisation der Radtouren zurückzuführen, hieß es. „Vielleicht liegt es auch am Reisesegen, den Pfarrer Wenning kurz vor der ersten Ausfahrt am 4. März erteilt hat“, schmunzelte Bieber. So zeichnen Antoinette Herbstmann, Marlene Pacelt, Willi Köjer, Clemens Kloster und Ludger Nienhaus als „Sicherungsposten“ verantwortlich. Um die allgemeine Organisation mit Erstellung der Routen sowie Auswahl der Cafés kümmern sich Egon Rensinghoff, Josef Schlüter sowie Norbert Olthoff. Ausgeschieden aus dem Team ist Heinz Gesing. Für ihre Arbeit und die Aufopferung ihrer Zeit dankte Egon Rensinghoff ihnen mit einem kleinen Präsent.
Gemütlicher Saisonabschluss bei den Gescheraner Montagsfahrern: Heinrich Gehling (oben r.) verstand es, dem Orga-Team in Gedichtform zu danken. Heinz Gesing (unten I.) scheidet aus demTeamaus. Foto: sk
Seit 2005 erstellt Josef Bieber regelmäßig nicht nur einen Jahresrückblick, sondern untermalt diesen immer mit interessanten Fotos. Dafür erhielt er den Applaus seiner Mitfahrer. „Et is alltieds nett“, bescheinigte Heinrich Gehling dem Team in Gedichtform die hervorragende Organisation der einzelnen Fahrten.
Bei der ersten bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ erradelten die Montagsfahrer die erstaunliche Anzahl von 18 333 Kilometer. Bei den in diesem Jahr durchgeführten 35 Touren, die bei Hitze, aber auch bei Regen stattfanden, gab es 1166 Teilnehmer. Das bedeutet durchschnittlich 33 Personen. „Wir rechnen immer mit 25 bis 55 Personen“, so Bieber. Gemäß den Aufzeichnungen wurden seit 2005 731 Fahrten durchgeführt. „Das ergibt eine Gesamtleistung von erstaunlichen 1 013 440 Kilometern. „Damit haben wir etwa 22-mal die Erde umrundet“, rechnete Bieber vor. Dabei erwies sich Heinz Gesing mit 639 Fahrten als eifrigster Mitfahrer. Gefolgt wird er von weiteren 28 Teilnehmern mit 200 bis 500 Fahrten. Jedoch gibt es aus den Vorjahren keine Aufzeichnungen, sodass diese kleine Statistik genügen musste.
Es gab untereinander noch viel zu erzählen, sodass die Zeit wieder wie im Fluge verging. Nun hoffen die Montagsfahrer, auch im kommenden Jahr wieder interessante Touren durch das schöne Münsterland unternehmen zu können. Was immer wieder gern gesehen wird, so Vorsitzender Egon Rensinghoff, sind Mitfahrer, die sich nicht nur auf eine schöne Tour freuen, sondern sich aktiv beteiligen. „Dabei sollten sich insbesondere jüngere und fitte Mitfahrer angesprochen fühlen“, appelliert Rensinghoff.
GESCHER. Seit mittlerweile 38 Jahren sind die Montagsfahrer im Heimatverein Gescher regelmäßig unterwegs. Am Montag (18. 11.) wird die diesjährige Saison beendet. An diesem Tag ist dennoch eine verkürzte Tour um 14 Uhr ab Parkplatz an der Bücherei vorgesehen.
Bei ungünstiger Witterung treffen sich die Teilnehmer um 15 Uhr bei Grimmelt. Ehemalige und jene, die vielleicht krankheitsbedingt nicht mitfahren können. sind zu dem Abschluss bei Grimmelt eingeladen, heißt es in der Ankündigung.
Hier wird bei einer gut gedeckten Kaffeetafel Rückschau auf die erfolgreiche Saison gehalten. Ein kleines Rückschau-Programm 2024 wurde erstellt und soll den fahrradbegeisterten Senioren einen angenehmen Nachmittag bereiten. Anmeldungen sind erforderlich, die Egon Rensinghoff unter Tel. 4885 entgegennimmt.
Radler haben 2023 bei 37 Touren 1374 Kilometer zurückgelegt
GESCHER. Diese Bilanz kann sich sehen lassen: 2023 haben die Montagsfahrer dank reger Teilnahme mit insgesamt 1280 Teilnehmern bei 37 Touren 1374 Kilometer zurückgelegt. Nun starten sie wieder durch. „Wenn es die Witterung erlaubt, wollen wir heute wieder für die Radtouren in 2024 starten“, sagt Josef Bieber vom Orga-Team. Auf dem Parkplatz 1, der sich zwischen der Schule Hand in Hand und Bücherei befindet, treffen sich die Mitfahrer um kurz vor 14 Uhr, um dann pünktlich zu starten, heißt es in der Ankündigung des Führungsteams. Pastor Jacob Vazhakunnathu sagte zu, die Radler bei ihrer ersten Ausfahrt mit dem Reisesegen in die Radsaison zu schicken.
Bei der ersten Tour wird nach kurzer Fahrt in der Regel eine nah gelegene Gaststätte aufgesucht. Zum Saisonbeginn bietet sich daher für neue „Rad-begeisterte“ Radler der Einstieg zum Mitmachen an, um somit einmal in der Woche vielleicht zusätzlich sportlich aktiv zu werden. Neue Radler sind jeden Montag übers Jahr willkommen.
2023 war die Ganztagesfahrt im Juni wieder der Höhepunkt für die Montagsfahrer. Neu ist jetzt, dass die Saison mit der Jahresabschlussveranstaltung am letzten Montag im November bei Grimmelt endet.
Mit einer regen Beteiligung rechnet das Leitungsteam auch in diesem Jahr und verspricht allen wieder, über schöne und vielleicht neue „Pättkes“, die herrliche Münsterländische Parklandschaft kennenzulernen und zu genießen. Auch die Tagesfahrt, die am 26. Juni stattfindet, ist fest eingeplant und wird wieder eine Überraschung sein, so die Aussage vom Tourenleiter.
Die Montagsfahrer von Gescher sind seit 38 Jahren unterwegs und ein bekanntes Erscheinungsbild in Gescher, werden sie doch als lange Fahrradschlange auch in umliegenden Orte wahrgenommen, teilen die Montagsfahrer in ihrer Ankündigung mit.
Harmonischer Jahresabschluss der Montagsfahrer Gescher
Tourenleiter Egon Rensinghoff (r.) bedankte sich bei seinen Mitstreitern im Führungsteam mit einem kleinen Präsent. Foto: Josef Bieber
GESCHER.„Pättkesfahrer“. so nanntesich die Truppe, die beim Start am 6. Februar 1986 mit zwölf Personen zu ihrer ersten Fahrt startete. Nach einer kurzen Tour kehrten die Teilnehmer zur Kaffeerunde im Lokal „Alte Kaiserei“ ein. Im Laufe der Jahre ist die Montagstour eine feste Größe im Angebot des Heimatvereins Gescher geworden.
Die Zahl der Teilnehmer an den Montagsfahrten nahm rasant zu. Nach den schwierigen Pandemie-Jahren 2020 bis 2022 hat sich die Teilnehmerzahl jetzt bei 38 Personen pro Tour eingependelt. In den Jahren davor waren es in der Regel 45 bis 55 Personen, die an diesen Fahrten durchs Münsterland teilgenommen haben.
Ein erfolgreiches Jahr fand jetzt seinen Abschluss. Nach einer kurzen Ausfahrt trafen sich die Montagsfahrer erstmals im kleinen Saal bei Grimmelt zum gemütlichen Saisonausklang. Viele Radler nahmen hier an liebevoll dekorierten und gedeckten Tischen bei Kaffee und Kuchen Platz. Selbst ein liebevoll gestalteter Vers lag neben jeder Tasse.
In einer Gedenkminute wurde der in diesem Jahr verstorbenen Montagsfahrer gedacht. Die gute Organisation und auch das disziplinierte Verhalten aller Teilnehmer haben dazu beigetragen, dass es ein befriedigendes Touren-Jahr war, wie Egon Rensinghoff betonte. Ein kleiner Jahresüberblick rief bei den Teilnehmern manches Schmunzeln und Erinnern hervor.
Die Gescheraner Montagsfahrer haben in diesem Jahr 36 Fahrten unternommen und dabei 1356 Kilometer zurückgelegt.
Aus der akribisch gerührten Jahresbilanz geht hervor, dass In diesem Jahr 36 Fahrten mit 1253 Personen stattgefunden haben. Dabei wurden 1356 Kilometer zurückgelegt. Die Jahresbilanz aller Teilnehmer zusammen erbrachte 48 136 Kilometer. Diese beachtliche Gesamtleistung zeigt, wie beliebt die Montagstouren bei den im Schnitt 76 Jahre alten Rentnern sind.
Mit zwölf Warnwesten und vier Fähnchen, die der Gruppe im März von der Firma Bessler & Terhardt übergeben worden sind, lassen sich die Fahrten noch sicherer gestalten. Lediglich ein Unfall am 3. April, die eine Person beim Absteigen erlitt, trübte die Bilanz ein wenig. Sie wurde im Krankenhaus in Borken erstversorgt. Wegen Hitze oder starkem Regen fielen drei Fahrten aus. Ein besonderes Highlight organisierte Tourenleiter Egon Rensinghoff mit der Tagesfahrt am 29. Juni, an der 41 Personen teilnahmen. Mit dem Bus ging es nach Bocholt, um von dort mit E-Bikes weiterzufahren und attraktive Ziele und Gasthäuser anzusteuern. Endpunkt nach rund 65 Kilometern war Dorsten, von dort ging es wiederum mit dem Bus zurück nach Gescher.
Die jetzt folgende Präsentation veranschaulichte noch einmal ein erfolgreiches Radlerjahr. Zwei Dönkes im deftigen „Stadtlohner Platt“, von Heinrich Gehling vorgetragen, zeigten wieder einmal, wie schön die plattdeutsche Sprache klingt.
In der Führungsriege gab es eine Veränderung. Nach langjähriger Tätigkeit als Organisator will sich Rudi Musholt jetzt nur noch als „Mitfahrer“ in den Tross einfügen. Auch Hubert Bessler beendet seine Zeit an der Spitze, will aber weiterhin mitfahren. Für ihr Engage-ment erhielten beide gebührenden Applaus. Als Neueinsteiger im Team wurden Josef Schlüter und Norbert Olthoff berufen. Eine kurze Anfrage über ein Winterangebot wurde von den meisten Teilnehmern negativ beschieden.
Egon Rensinghoff bedankte sich bei seinen Mitstreitern mit einer kleinen Aufmerksamkeit für das gute Gelingen der Touren. Gleichzeitig warb er für 2024 um Neueinsteiger, die rasch feststellen würden, wie schön diese gemeinsamen Ausfahrten seien. Startpunkt sei jeweils montags kurz vor 14 Uhr auf dem Parkplatz neben der Schule „Hand in Hand“. Die erste Ausfahrt sei für März geplant.
GESCHER. Seit über drei Jahrzehnten sind die Montagsfahrer im Heimatverein Gescher regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs. Am Montag {20. 11.) wird die diesjährige Saison beendet. Dennoch findet an dem Tag eine verkürzte Tour ab 14 Uhr vom Schulhof „Hand in Hand“ (ehm. Pankratiusschule) statt. Bei ungünstiger Witterung treffen sich die Teilnehmer um 15 Uhr erstmalig bei Grimmelt. Ehemalige und jene, die krankheitsbedingt nicht mitfahren können, sind zu dem Abschluss bei Grimmelt eingeladen. Hier wird bei einer gut gedeckten Kaffeetafel, Rückschau auf die erfolgreiche Saison gehalten. Anmeldungen nimmt. Egon Rensinghoff unter Tel. 4885 entgegen, so die Ankündigung.
Gescheraner Montagsfahrer unternehmen gelungene Tagesfahrt
Über 60 Kilometer bewältigten die Montagsfahrer bei ihrer gelungenen Tagestour und bekamen dabei viel zu sehen.Quelle: Josef Bieber
Gescher. Eine schöne Tagesfahrt unternahmen jetzt die Gescheraner Montagsfahrer. Vor dem Start an der Bushaltestelle Bücherei/Eschstraße wurden die E-Bikes im „Fietzenhänger“ schonend verstaut. Die 41 Teilnehmer staunten nicht schlecht, als es auf die Autobahn Richtung Oberhausen ging. Das Ziel wurde noch nicht verraten, nur die Länge der geplanten Radtour -etwa 60 bis 65 Kilometer – war dem Tourenleiter zu entlocken.
Am LWL-Museum in Bocholt wurden die E-Bikes schließlich ausgeladen. Bei etwas bewölktem Himmel, aber idealer „Radeltemperatur“ fuhr die Gruppe zunächst an der Bocholter Aa entlang in Richtung Dingdener Heide. Durch gelbe Kornfelder, üppig blühende Rapsfelder und abwechslungsreiche Waldgebiete, vorbei an Bauernhöfen mit weidenden Kühe und über gute Radwege erreichten die Gescheraner in Dingden nahe dem Freibad den ersten Tourenstopp. Den angebotenen „Krafttrunk“ nahmen die meisten gerne an.
Weiter ging es über Ringenberg, um dann in Hamminkeln im Bürgerhaus zur Mittagsrast einzukehren. Hier konnte sich jeder am reichlich bestückten Büffet bedienen. Nach dieser Stärkung ging es in gemütlichem Tempo weiter. Kurz hinter Hamminkeln wurde die Gruppe vom einem Motorrad-Polizisten mit Blaulicht angehalten, um an einer Abbiegung den ersten Tross von circa 600 Radlern der „NRW-Radtour“ vorbeizulassen. Nach kurzer Fahrt mussten die Montagsfahrer in einen Nebenweg einbiegen, um einen weiteren Tross passieren zu lassen. Mit La-Ola-Wellen feuerten die Gescheraner die vorbeifahrenden Radler an.
Nach kurzer Rast am Diersfordter Schloss erreichten die Radler nach circa 20 Kilometern Wesel am Rhein. Von der Rheinpromenade aus bestaunten sie die „dicken Pötte“, die dort gemächlich vorbeifuhren. Auch der 320 Meter hohe Sendemast von Bislich auf der anderen Rheinseite war nicht zu übersehen. Das nächste Ziel war das Waldrestaurant „Hohe Mark Wesel“, wo es in einem lichtdurchfluteten Saal reichlich Kuchen und Kaffee gab.
Durch viel Wald, der alten Bahntrasse folgend, radelten die Ausflügler weiter. Wieder unterquerten sie die Autobahn A3 bei Drevenack, weiter über Bricht, vorbei an Schermbeck und Holsterhausen, und nach weiteren 20 Kilometern erreichten sie Dorsten, wo nach Überquerung der Lippe der Bus erreicht wurde. Die Sorge einiger, dass sie noch bis Gescher radeln müssten, löste sich dort in Luft auf (da hätte auch für viele die Akku-Ladung nicht mehr gereicht).
Nach reibungsloser Rückfahrt hielt der Bus auf dem Huesker-Parkplatz, wo die stark genutzten E-Bikes entladen wurden. Alle lobten und dankten dem Orga-Team für die gut organisierte und gelungene Fahrt, stellt sie doch ein Jahres-Highlight für die Montagsfahrer dar. Diese schöne Fahrt mit dem Bus war nur möglich, weil vom „Ehrenamtspreis der Stadt Gescher 2020″ noch ein Geldbetrag dafür zur Verfügung stand.
Bei der montäglichen Radtour steht die Verkehrssicherheit der „Montagsfahrer“ an oberster Stelle. Das war für Egon Rensinghoff der Grund, gut sichtbare Warnwesten für die Absicherung der Fahrradgruppe zu besorgen. Willi Köjer war es aus der Sicherungsgruppe, der den Kontakt zum Autohaus Bessler & Terhardt herstellte. Die Inhaber Bessler und Terhardt waren spontan bereit, auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Verkehr zu leisten. Gespendet wurden zwölf gelbe Warnwesten mit Aufdruck des Sponsors, deutlich aber der Schriftzug „Montagsfahrer Gescher“. Auch vier kleine Flaggen, die zur zusätzlichen Absicherung beim Queren einer Straße die Sicherheit erhöhen, gehörten zu dieser Spende. Mit einem Dankeschön bedankte sich Rensinghoff bei der Übergabe, anschließend setzte sich die Gruppe mit 28 Teilnehmern zur ersten Tour 2023 in Bewegung. Gescherer Zeitung
Gescheraner Montagsfahrer wollen nächste Woche wieder starten
Gescher. Die Montagsfahrer stehen schon in den Startlöchern und können es kaum erwarten, in die neue Saison zu starten. Wenn es die Witterung erlaubt, wird es am kommenden Montag (06.03.) losgehen, so verlautet die Aussage aus der Führungsebene der Montagsfahrer.
„Pastor Jacob Vazhakunnathu wurde gebeten, uns bei unseren ersten Ausfahrt mit dem Reisesegen in die Radsaison zu schicken*, sagt Mitorganisator Josef Bieber. Die erste Ausfahrt ist in der Regel auch nicht sehr weit. Zum Saisonbeginn bietet sich daher für neue „Rad-Begeisterte“ der Einstieg zum Mitmachen an, um somit einmal in der Woche zusätzlich sportlich aktiv zu werden. Radler sind jeden Montag um 14 Uhr zum Start vom Pankratius-Schulhof übers Jahr willkommen.
Das vergangene Jahr hat einige Höhepunkte geboten. heißt es im Pressetext. .In Erinnerung ist für uns besonders die Rundfahrt durchs Dorf am 21. März 2022 gewesen, jeder hatte ein kleines ukrainische Fähnchen am Rad befestigt, um Solidarität und ein Zeichen zu setzen gegen den Überfall Putins auf die Ukraine“, erinnert sich Bieber.
Bei der vom Heimatverein traditionell im Jahr angebotene Pättkestour zum „Windmühlen-Dorf“ Lette am 4. Juni waren die „Montagsfahrer“ gut vertreten. Ein besonderer Höhepunkt war dann die Tagestour am 10. Juni durch die „Hohe Mark“ bis Haltern am See. mit Bus-transfer zurück nach Gescher. Drei neue Adressen wurden angesteuert, die von allen begeistert angenommen wurden.
Zurückgeblättert in der Statistik ist die Feststellung, dass die Beteiligung bei 35 Touren und 1295 Teilnehmern und die gesamt zurückgelegte Strecke von 1116 Kilometern gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen ist.
Neu war die Jahresabschluß-Veranstaltung am 21. November bei Tenbrock. Sie soll jetzt immer im November stattfinden. Eine aufwendige Präsentation verdeutlichte nochmals die begeisterte Teilnahme der aktiven Radler in den vergangen vier Jahren.
Mit einer regen Beteiligung rechnet das Leitungs–team auch in diesem Jahr und verspricht allen wieder, über schöne und vielleicht neue „Pättkes“ die münsterländische Parklandschaft kennenzulernen.
Die herrliche münsterländische Parklandschaft können ab nächster Woche die Teilnehmer an den Touren der Montagsfahrer genießen. Foto: Heimatverein/GZ