Aktuelles 

Pressespiegel 2017


 

Bericht   der      vom 27. Dezember 2017

Von Klassik bis modernen Weihnachtsliedern (Auszug)

Musiker verkürzen Zeit bis zur Bescherung im Altenheim,
Haus Hall und auf dem Museumshof

Rund 100 Musiker brachten ein breites musikalisches Spektrum zu Gehör und erfreuten die zahlreich erschienen Zuhörer.

                                                     Foto: sk    

GESCHER (sk). Der Musikzug Gescher wusste die Zeit bis zur Bescherung zu verkürzen. Traditionell trafen sich Haupt- und Jugendorchester am Heiligen Abend auf dem Museumshof um die Gescheraner Familien mit ihrer Musik zu erfreuen. Dabei brachten die rund 100 Musiker Melodien von Klassik, Swing bis hin zur modernen Weihnachtsliedern eine breites musikalisches Spektrum zu Gehör. Das Weihnachtskonzert auf dem Museumsgelände gehört für viele Familien bereits zum Heiligen Abend wie der Weihnachtsbaum. „Wenn wir dann gleich mit Enkelkindern nach Hause kommen, war das Christkind da!" freuen sich Mechtilde und Reinhold Bußwolder schon auf lachende Kinderaugen.

„Die Besucherschar wird von Jahr zu Jahr größer und es ist überwältigend wie viele Gescheraner den Weg nach hier gefunden haben", sagte Dirigent Martin Essling.

Zuvor hatte der Musikzug bereits dem Altenwohnheim als auch der Bischöflichen Stiftung Haus Hall einen Besuch abgestattet um den Bewohnern mit einem Weihnachtsständchen zu erfreuen.

Das Weihnachtsständchen des Musikzuges hat eine lange Tradition. „Vor 30 Jahren fuhren wir mit dem Bus in die einzelnen Wohngebiete um zu musizieren", erinnert sich Ludger Hüning. „Da kamen die Anwohner oftmals mit einer Flasche" ergänzt Dirigent Martin Essling. „Das war für die Familie nicht immer schön...!" [ ... ]

 

Nachricht der      vom 12. Dezember 2017

Montagsfahrer radeln 1,3 Mal um den Globus

GESCHER (bv). Das Borkener Land ist den Montagsfahrern aus Gescher nicht unbekannt, wie jetzt nach der letzten Ausfahrt in 2017 deutlich wurde. Und auch auf Coesfelder Gebiete waren die Pedalritter unterwegs. „Man kennt uns schon längst im ganzen Kreisgebiet Borken und einigen angrenzenden Orten", freut sich Egon Rensinghoff, der seine fast 70 Mitradler zum Saisonabschluss willkommen hieß. Mit 63 Teilnehmern an einer Tour wurde die höchste Beteiligung erreicht, und 59 Kilometer waren bei der weitesten Ausfahrt zu absolvieren, zitierte Rensinghoff die Statistik. Auf 39 Ausfahrten erreichte man eine Gesamtkilometerleistung von 55 654 Kilometern, was einer Strecke von 1,3 Mal um den Globus entspricht.

Eine Kaffeetafel im Saal Kösters erwartete die Radler. Bernhard Weitenberg begleitete mit seinem Akkordeon Weihnachtslieder, die alle kräftig mitsangen. Auch Gerda van Geldern trug mit einem Gedicht über die Kerzen am Adventskranz zum Programm bei. Josef Bieber und Josef Tüber präsentierten in einer Diavorführung Fotos aus den letzten Jahren. Das Stadtradeln als Beitrag für ein gutes Klima stellte lsabel Stasinski als Klimaschutzmanagerin des Kreises Borken vor. Auch die Stadt Geschert und die Hälfte der Kommunen des Kreises seien inzwischen dabei.

Die letzte Tour im Jahr 2017 beschlossen Geschers Montagsfahrer an der Kaffeetafel. 

Foto: Josef Tüber            

 

Nachricht der      vom 30. November 2017

Zinnlöffel und Reibeplätzchen

Heimatverein sammelt für Lichtblicke

Die Kiepenkerle (v.l.) Hansi Pietruschka, Alfons Haar, Dieter van Almsick und Thomas Worth. 

Foto: Heimatverein          

von Reinhold Löhring

Gescher. Auch in diesem Jahr sind die Kiepenkerle vom Heimatverein Gescher in ihrer münsterländischen Tracht für einen guten Zweck unterwegs. Zum achten Mal sammeln sie für die Organisation „Lichtblicke - weil Menschen Hoffnung brauchen". Diese unterstützt Kinder, Jugendliche und ihre Familien in NRW, die in Not geraten sind    (siehe auch www.licht-blicke.de).

Die Akteure freuen sich über jede Spende, die die Besucher des Weihnachtsmarktes in den „Holzschuh" geben und schenken dafür als kleine Belohnung ein klares, wärmendes Getränk in einem Zinnlöffel aus. Wer den Hunger nach Herzhaftem stillen will, findet etwas Passendes am Verkaufsstand des Heimatvereins in der Stadt am neuen Standort gegenüber der Bäckerei Schütte. Hier werden am Samstag ab 12 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr leckere Reibeplätzchen nach einem alten Rezept gebacken. Der Reibeplätzchenteig wird an jedem Morgen frisch zubereitet. Zu den Kartoffelplätzchen werden leckeres Brot, Schwarzbrot und Apfelmus angeboten. Die Akteure vom Heimatverein wünschen einen guten Appetit.

 

Nachricht der      vom 30. November 2017

Plattdütske feiern Jahresabschluss

GESCHER. Am kommen den Mittwoch (6. 12.) um 15 Uhr lädt der Plattdütske Kririg zum Jahresabschluss ein. Treffen ist im Heinrich-Hörnemann-Haus an der Lindenstraße. Dort werden die Teilnehmer in vorweihnachtlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen entsprechende Lieder anstimmen und Geschichten und Gedichte hören. Der Gesang wird instrumental begleitet. Gegen 16 Uhr ertönt das Lied: „Wat poltert up de Trappe", und eine gelungene Überraschung wird danach perfekt sein. Das Ende der Veranstaltung wird gegen 18 Uhr sein mit dem Lied „Seid nun fröhlich, jubilieret". Interessenten sind willkommen.

 

Bericht der      vom 27. November 2017

Wie ein „Arbäidsklumpen" entsteht

Dienstagskreis besucht Holzschuhmacher Berning / 
Moderne Maschinen im Einsatz

GESCHER. Zehn Aktive des Dienstagskreises vom Heimatverein Gescher machten sich auf den Weg nach Legden, um einer Einladung des Holzschuhmachers Berning zu folgen. Dieser hatte das traditionelle Handwerk während des Erntedankfestes Anfang Oktober auf dem Museumshof gezeigt. Nun konnten die Besucher die Herstellung Schritt für Schritt verfolgen, vom zugeschnittenen Holzklotz bis zum schmucken Holzschuh. Im Gegensatz zur kompletten Handfertigung früherer Zeiten, wie sie auch noch in einer kleinen Werkstatt im Heimathaus zu sehen ist, kamen nun moderne Maschinen zum Einsatz. Viel Arbeit nimmt dabei die Kopiermaschine ab. Ein eingespannter Modellschuh wird beim Fräsvorgang genau abgetastet, sodass der Holzklotz relativ schnell seine endgültige Form erhält.

Nach dem Feinschliff und dem Anbringen des Lederriemens ist die besondere Fußbekleidung fertig. Holzschuhe werden heute nicht nur von Gartenfreunden als "Arbäidsklumpen" oder von Trachtengruppen als "Holsken" getragen, sondern finden als Dekorationsgegenstände ihre Verwendung.

Mit dem Eindruck, dass altes Handwerk auch heute seinen Bestand hat, ging es zurück nach Gescher.

Schritt für Schritt erlebten die Dienstagskreis-Heimatfreunde aus Gescher in der Werkstatt von Bernhard Berning, wie heutzutage ein Holzschuh angefertigt wird.

 

Bericht der      vom 22. November 2017

Plattdeutsches Allerlei mundet

Heimatabend mit Grünkohlessen lockt über 100 Teilnehmer an / Akteure sorgen für viele Lacher

Grünkohl und Programm mundeten allen Heimatfreunden. Das Foto zeigt die Akteure (v.l.): Anton Nienhuis, Edeltraud Ening, Dr. Hubert Upgang, Gerburg Dinkheller, Elmar Rotherm, Heinrich Sicking, Clemens Ening und Reinhold Bußwolder. 

 Foto: Kortbus    

Von Bernhard Voßkühler

GESCHER. Zu den Publikumsmagneten in Gescher zählt seit Jahren der große Heimatabend mit Grünkohlessen und Programm im Hotel Grimmelt einige Wochen vor Weihnachten. „Moos un Mettwoste" als zünftiges Münsterländer Menü, garniert mit vorwiegend plattdeutschen Beiträgen von Akteuren aus den Reihen des Heimatvereins und bekannten Volksliedern, waren so ganz nach dem Geschmack der Teilnehmer. Über 100 Paohlbürger fanden den Weg zu dieser Veranstaltung und wurden durch den Heimatvereinsvorsitzenden Elmar Rotherm begrüßt. „Wir wissen oft gar nicht zu schätzen, dass es solche Traditionen auch heute noch gibt", lobte Bürgermeister Thomas Kerkhoff das große Engagement der Heimatfreunde und schloss dabei die Hochmooraner ein, die wenige Tage zuvor den Martinsumzug organisiert hatten.

Gerburg Dinkheller oblag es, durch das umfangreiche Programm zu führen und erntete Applaus für die lustige Schilderung eines Martinsumzuges als „Demonstrationsveranstaltung". „De verdammten Kerls", so beschwert sich eine Frau im Beitrag von Heinrich Sicking über den Radau - am Ende stellt sich der eigene Mann als der Krachmacher heraus. „Anna und dat Finanzamt" hieß es auf humorige Art in einer Glosse, ebenfalls von Heinrich Sicking. Zwischen durch erklangen Volkslieder, musikalisch unterstützt von Clemens Ening mit seinem Akkordeon.

Dann wurde aufgetischt - aus der Küche Grimmelt wurde der dampfende Grünkohl serviert, den sich alle schmecken ließen. Nach dem Essen folgte das Grünkohllied, bevor Edeltraud Ening ein etwas anderes Gedicht vom Erlkönig präsentierte und damit alle Lachmuskeln strapazierte. Wie ein normaler Sonntag so aussieht, wenn Oma früh aufsteht und nach dem Rechten sieht, auch mit diesem Beitrag hatte Powerfrau Edeltraud die Lacher auf ihrer Seite. Reinhold Bußwolder beleuchtete die gute alte Zeit, als Oma das Nähen und Stricken übernahm und die ach so moderne Technik noch nicht kannte.

Eine Geschichte über die Hochzeit eines Sohnes gab Elmar Rotherm zum Besten, bevor Anton Nienhuis und Dr. Hubert Upgang von Stadt-TV Gescher einen Videofilm auf die Leinwand bannten über Bildstöcke und Wegekreuze in Gescher. Hier hatte der unvergessene Hobbyfilmer Hermann Abbing vor rund dreißig Jahren diese Zeichen des Glaubens im Bild festgehalten und lieferte eine ausführliche Beschreibung der 48 Zeichen der Frömmigkeit und des Glauben, die in den Fluren der Glockenstadt zu finden sind. Für dieses gelungene Werk gab es viel Beifall aus den Reihen der Heimatfreunde.

Nach mehr als drei Stunden ging ein großartiger Heimatabend zu Ende.  Elmar Rotherm  bedankte sich bei den Heimatfreunden und bei allen Akteuren und Gästen für ihr Erscheinen und die Unterstützung. Mit dem Schlusslied klang eine Veranstaltung aus, die auch künftig zum festen Kulturangebot zählen wird.

 

Bericht der      vom 16. November 2017

38 Top-Ereignisse in Bild und Ton

Stadt-TV lässt Jahr 2016 mit Filmrückblick lebendig werden /
Über 200 Zuschauer im Rathaus / Lob

GESCHER (bv). Das kulturelle und gesellschaftliche Leben wie auch besondere Privatereignisse der Bürger haben die Hobbyfilmer von Stadt-TV Gescher seit 1990 im Blick und sind eifrig mit der Videokamera unterwegs, um diese Ereignisse in Bild und Ton für die Nachwelt festzuhalten. Einmal im Jahr wollen die Filmemacher die Bevölkerung teilhaben lassen an den Ergebnissen ihrer ehrenamtlichen Arbeit und laden die Bürger an zwei Tagen zum Jahresrückblick ins Rathaus ein. Jetzt war 'es wieder soweit - über 200 Interessierte wollten sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen. Dr. Hubert Upgang als Sprecher von Stadt-TV hieß die Teilnehmer willkommen. Heimatvereinsvorsitzender Elmar Rotherm lobte in seiner kurzen plattdeutschen Ansprache die hohe Motivation von Stadt-TV als eine Abteilung des Heimatvereins und freute sich über die erfolgreiche Arbeit des Filmteams über nunmehr 27 Jahre..

In 2016 wurden allein 38 Ereignisse in Bild und Ton festgehalten, machte Dr. Upgang den Umfang der Filmeinsätze deutlich. Und dann hieß es „Film ab" für Anton Nienhuis und alle sahen und hörten für ein paar Stunden gelungene Impressionen, eingefangen in beiden Ortsteilen.

„Film ab" hieß es jetzt an zwei Tagen im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Hier präsentierte Stadt-TV die Höhepunkte eines ereig nisreichen Jahres 2016, vom Straßehkarneväl über verschiedene Jubiläen bis zur Planetenweg-Erweiterung.                        

  Foto: Erwin Honvehimann   

Den Auftakt bei der Filmvorführung bildet in aller Regel der Karneval als besonderes Großereignis in Gescher - schönes Bildmaterial vom Stadtkarneval mit Umzug und von Altweiber riefen närrische Tage in Erinnerung. Das neue Holzhaus in Harwick, das Marien-Areal, der Tag des Archivs und das Frühlingsfest lieferten weitere interessante Bilder.

Einen Schwerpunkt bildeten auch die zahlreichen musikalischen Veranstaltungen mit Konzert des Musikzuges, Verabschiedung von Gudula Hardt als langjährige Chorleiterin und Jubiläum des Kirchenchores St.Pankratius, das Jubiläum der Kirchengemeinde St. Stephanus in Hochmoor und 50 Jahre Bürgerschützenverein Hochmoor. In 2016 wurde auch Pfarrer Ralph Forthaus nach drei Jahren verabschiedet und Pfarrer Hendrik Wenning als sein Nachfolger feierlich eingeführt. In Angriff genommen werden konnte die Einrichtung einer Glockenmeile, die Erweiterung des Planetenweges und der Kunstguss für ein Relief des Planeten Jupiter. Die Großübung der Jugendfeuerwehr kreisweit in Gescher beeindruckte wie auch der Strohmarkt mit Erntedankfest und Nachbarschaftsgottesdienst sowie der Heimatabend mit Grünkohlessen. Eingerichtet wurde auf dem Friedhof eine Gedenkstätte für Sternenkinder, und im Kutschenmuseum fand die erste Gescheraner Gesundheitsmesse statt.

„Das ist immer wieder beeindruckend, was die Filmemacher in jedem Jahr präsentieren", lobte Paula Thesing (83) das große Engagement der Truppe. Ein Meister seines Fachs ist Erwin Hamers vom Stadt-TV, er kümmert sich um die Textbearbeitung, damit Edeltraud Ening als Sprecherin leichtes Spiel hat. Zum weiteren Filmteam gehören noch Erwin Honvehlmann, Josef Tüber, Ludger Kolve und als Teilnehmer Senior Rudolf Vesper mit 87 Jahren, die allesamt ständig mit der Kamera unterwegs sind. Bei einem Stehkaffee im Foyer konnten sich die Teilnehmer  in der Pause austauschen.

 

Nachricht der      vom 07. November 2017

Rückblende auf ereignisreiches Jahr

Stadt-TV lädt am Wochenende zu Filmnachmittagen
im Rathaus ein / 2016 war viel los

GESCHER (bv). Eine feste Größe im Vereinsgeschehen der Glockenstadt ist die Gruppe Stadt-TV im Heimatverein Gescher. Seit über 25 Jahren sind die Filmemacher mit der Kamera unterwegs, um Ereignisse in Bild und Ton einzufangen und für die Nachwelt zu erhalten. Es gebe kaum einen Bereich aus dem Alltags-, Vereins und Gesellschaftsleben, der sich hier nicht wiederfinde, betonen die Hobbyfilmer Anton Nienhuis und Erwin Hamers im Gespräch. Gescher sei eine lebendige Stadt mit viel Kultur, zahlreichen gesellschaftlichen Aktivitäten, einem ausgeprägten Vereinswesen und immer wieder auch Großveranstaltungen. „Da wird uns der Stoff für unsere Arbeit so schnell nicht ausgehen", meint Nienhuis.

Auf den Filmrückblick am Samstag (11.11.) um 15.30 Uhr und am Sonntag (12.11.) um 15 Uhr im Rathaus mit Bildern aus 2016 dürfen sich alle interessierten Bürger freuen. Samstags werden Kaltgetränke angeboten, sonntags Kaffee und Gebäck. Über eine Spende zur Unterstützung seiner Arbeit freut sich das Filmteam, Eintritt wird nicht erhoben. Los ging es im vergangenen Jahr mit dem Stadtkarneval und dem Altweiberkarneval der Frauen. Es folgten die Errichtung eines Holzhauses an der Naturoase in Harwick, die Neugestaltung des Marien-Areals, der Tag des Archivs im Rathaus und als Großereignis das Frühlingsfest in Gescher. Ein Konzert der Extraklasse gab der Musikzug Gescher und seit zehn Jahren strampeln bereits die Montagsfahrer im Heimatverein Hochmoor durch die Natur. Von Starkregen, Blitz und Donner war auch Gescher betroffen. Nach nur drei Jahren verließ Pfarrer Ralph Forthaus die Gemeinde St. Pankratius und nach vielen Jahren schloss der Pankratius-Kindergarten seine Pforten. 50 Jahre Bürgerschützenverein Hochmoor finden sich im Film wieder wie die Amtseinführung von Pfarrer Hendrik Wenning. Weitere Themen sind eine Großübung der Jugendfeuerwehren des Kreises Borken, der Berkelaktionstag, das Erntedankfest mit Strohmarkt und das 40-jährige Bestehen der Kirchengemeinde St. Stephanus in Hochmoor. Highlights waren auch die Erweiterung des Planetenweges und die Errichtung einer Gedenkstätte für Sternenkinder auf dem Friedhof. Den Besuchern der Filmtage wird also allerhand geboten., Das Filmteam erinnert daran, eventuelle Anlässe für den Filmjahresrückblick rechtzeitig zu melden.

 

Nachricht der      vom 04. November 2017

Grünkohlessen mit Programm

GESCHER. Zum traditionellen Grünkohlessen mit Rahmenprogramm lädt der Heimatverein Gescher e.V. am Donnerstag (l 6. 11.) ein. Beginn ist um 18.30 Uhr im Saal Grimmelt. Nach dem leckeren Gericht „Moos und Mett-woste" folgt ein abwechslungsreiches Programm aus plattdeutschen und hochdeutschen Vorträgen - mal lustig, aber auch zum Nachdenken - und musikalischen Einlagen zum Mitsingen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Clemens Ening mit seinem Akkordeon. Stadt-TV Gescher zeigt wieder einen interessanten Filmbeitrag. Auch Nichtmitglieder sind natürlich herzlich willkommen. Anmeldungen werden ab sofort bei der Familie Grimmelt unter Tel. 1050 entgegengenommen.

 

Bericht der      vom 08. Oktober 2017

Neue Hütte bietet Radfahrern Schutz

Heimatverein feiert Richtfest / Bauplatz in Estern 
zur Verfügung gestellt / Nachbarn bringen Buche

Vom widrigen Wetter ließ sich die Festgemeinde nicht abhalten und feierte am Samstag das Richtfest für die Schutzhütte in Estern. Florian Lucahsen und Gerhard Gröning hielten nach alter Sitte den Richtspruch.

                                                                                                                  Fotos: sk 

Von Franz-Josef Schulenkorf

Gescher (sk). „Einen besseren Platz für eine Schutzhütte hätten wir nicht finden können!", freute sich Elmar Rotherm, Vorsitzender des Heimatvereins. Am Samstag konnte nach rund fünfjähriger Planung Richtfest gefeiert werden. Die Radler wird es freuen, wenn sie auch in der Bauernschaft Estern eine Rasthütte vorfinden.

Vor wenigen Wochen wurde aus der Planung ernst: Hermann Schulze Iking stellte die Fläche für die circa 5,5 mal 4,5 Meter große Hütte dem Heimatverein zur Verfügung. Insbesondere die Mitglieder des Dienstagskreises legten sich unter der Leitung von „Braembaas" (Bauleiter) Werner Terwey ins Zeug. Die Fläche, in der Verlängerung des Südlohner Damms, wurde geebnet, ein Fundament gegossen und schließlich das Fachwerk aus Eichenholz gerichtet. Hier zeigten die Zimmerleute Florian Lucahsen und der 2. Vorsitzende des Heimatvereins, Thomas Worth, ihr Können. Nach alter Zimmermannskunst wurden die einzelnen Gefache nicht verschraubt, sondern „gezapft".

Trotz des widrigen Wetters nahm der Baufortschritt seinen Lauf. Die Nachbarn vom Brook/Erntehook ließen es sich nicht nehmen, die traditionelle Buche zu bringen. Aus Umweltgedanken, so Willi Haveresch, sollte ein bunt geschmückter Buchenzweig reichen, der von Michael Krasenbrink („Mille") und Hubert Ostendarp am Giebel der neuen Hütte angebracht wurde. Traditionell musste der Bauherr, in diesem Fall der Vorsitzende Elmar Rotherm, den letzten Nagel einschlagen. Dies erwies sich für den Bankkaufmann und „Nichthandwerker" als ziemlich schwierig. Lag es vielleicht an dem böigen Wind, dass der Hammer nicht bei jedem Schlag den Nagel traf?

Dem Zimmermann Florian Lucahsen oblag es, gemeinsam mit dem Maurer Gerhard Gröning („Öhmken" genannt), den Richtspruch zu halten. Er hoffe, dass die Hütte allen Unbilden standhalten werde.

Elmar Rotherm bedankte sich insbesondere bei Hermann Schulze Iking, der das Grundstück im Dreieck Südlohn-Stadtlohn-Gescher zur Verfügung gestellt hatte, dem Bauunternehmen Nieland sowie bei der Volksbank Gescher für die finanziellen Unterstützung. Kurz riss er die Geschichte des Bauplatzes an, der heute noch als „Bittner‘s Hüsken" bekannt ist. So wurde 1950 an dieser Stelle ein kleines Wohnhaus für die Familie Bittner errichtet, das jedoch in den 90er Jahren bis auf die Bodenplatte abgerissen wurde. Die Reste fanden sich jetzt wieder.

In Kürze werden die „Müerlö" des Heimatvereins damit beginnen, die Gefache auszumauern. Zur nächsten Radfahrsaison im Jahr 2018 wird die Hütte auf jeden Fall fertig sein, verspricht Rotherm. „Ik hoop, datt de Radfahr- und Wanderhütte gudd annommen wödd! Nen bääteren Plass hädden wi nich finden konnt!", sagte er, bevor er die Handwerker und Nachbarn zu einem Umtrunk einlud.

Fotostrecke: Heimatverein baut Schutzhütte in Estern 

 

Bericht der      vom 01. Oktober 2017

Stockbrot und Holzschuhe ziehen Besucher an

Heimatverein erlebt einen wahren Ansturm / Altes Handwerk gefragt / Aktionen für die Kleinen

Das Stockbrotbacken über der Feuerschale auf dem Museumshof ist immer ein Besuchermagnet beim Erntedankfest.   Foto: emk

Von Elvira Meisel-Kemper

Gescher. Das Erntedankfest des Heimatvereins auf dem Museumsgelände hat sich erneut zu einem besonderen Publikumsmagneten entwickelt. Bei strahlendem Sonnenschein und fast sommerlichen Temperaturen wird zusammen gegessen, Musik gehört, Platt- oder Hochdeutsch geschnackt, Schafe gestreichelt, probiert und manchmal sogar gefachsimpelt, wie am besten Marmelade oder sonstige Leckereien gelingen. Es ist ein buntes Treiben aus Gescheranern und Besuchern aus der Region.

Großes Interesse weckt der Stand des Holzschuhmachers Bernhard Berning aus Legden als einer der auswärtigen Anbieter. Vor allem die älteren Besucher kennen sich mit dem hölzernen Schuhwerk bestens aus. „Früher hat man sogar Autoreifen unter die Holzschuhe geklebt. Auch zum Torfstechen wurden sie angezogen", erklärt Timo Berning den Besuchern.

Gleich nebenan hat sich Holzschuhmachermeister Bernhard Berning auf einem Schemel niedergelassen, um einen Holzschuh im Innern für den Fuß einer Interessentin nachzubearbeiten. Gabi Sommer aus Coesfeld gehört zu den regelmäßigen Besucherinnen des Erntedankfestes in Gescher und das aus einem ganz speziellen Grund:

„Die Atmosphäre ist einfach immer gut. Außerdem brauchen wir immer neues Material für unsere Volkstanzgruppe Holtwick-Lette, nicht nur Holzschuhe, sondern auch Männer zum Mittanzen", lacht Sommer, während sie in den nachbearbeiteten Holzschuh schlüpfte. „Der sitzt jetzt super", lobt sie und klappert damit mit Tanzschritten über das Kopfsteinpflaster.

Am anderen Ende des Geländes klingt es ebenfalls nach Holzbearbeitung, denn dort können die Kinder aktiv werden. Nägel einschlagen oder mit Holzspielzeug hantieren oder das Backen von Stockbrot an selbst geschnitzten Stöcken gehört seit Jahren zu den beliebten und festen Angeboten des Erntedankfestes des Heimatvereins.

Fotostrecke: Strohmarkt und Erntedank locken bei bestem Wetter viele Besucher

 

Nachricht der      vom 29. September 2017

Erntedank für Jung und Alt

Der Heimatverein lädt zum Mitfeiern ein

Der Museumshof präsentiert sich wieder mit zahlreichen Attraktionen im Zeichen des Erntdanks

Gescher. „Erntedank – met Jung und Old" heißt es traditionell auf dem Begrüßungsplakat, wenn der Heimatverein Gescher e.V. am ersten Sonntag im Oktober (01.10.) zum diesjährigen Erntedankfest einlädt. Seit Wochen haben die Aktiven dieses Fest vorbereitet und hoffen, dass sich zahlreiche Gäste aus Nah und Fern auf dem Museumsgelände "Auf dem Braem" wohlfühlen werden. Dort startet ab 10 Uhr ein umfangreiches Programm, das Gelegenheit bietet, sich mit anderen Gästen zu unterhalten, regionale und überregionale Spezialitäten zu verkosten und sich auf dem Museumshof umzusehen. Schon am frühen Morgen hat die Bäckermannschaft den alten Steinofen mit Holzreisig angeheizt. Bald wird sich dann der Duft von frisch gebackenem „Bauernstuten" in die Nase steigen. Diese werden anschließend zum Verkauf angeboten werden. Die Kleinen werden wieder begeistert sein, wenn sie sich als Bäcker betätigen und über einem Holzfeuer ihr eigenes Stockbrot backen können. 

Außerdem laden interessante Holzspielzeuge, von Ludger Gamon selbst hergestellt, Jung und Alt zum Spielen und Zeitvertreib ein. Rund um den Erntekranz werden zahlreiche westfälische Gerichte angeboten: Buchweizenpfannekuchen, nach altem Rezept gebacken, Töttchen, deftige Erbsensuppe mit gehaltvoller Einlage, selbst gebackenes Brot, mit Schinken, Wurst oder Käse belegt, und Bratwurst vom Grill. Genießen kann man wieder die frischen Emder Matjes in verschiedenen Geschmacksrichtungen. So kann am Sonntag zu Hause die Küche kalt bleiben. Selbstverständlich stehen auch gekühlte Getränke bereit. Im historischen Brauhaus sind ab 13 Uhr die Kaffeetische gedeckt. Dort bieten die Damen des Museumscafés selbst gebackenen Kuchen und Schnittchen an.Zum Erntedankfest gehören Gemüse und Wurstwaren aus der Region um Gescher, die zum Verkauf bereitgehalten werden. 

Wer noch haltbare und wärmende Schuhe für den Garten sucht, wird fündig am Stand des Holzschuhmachers Berhard Berning aus Legden. Dort kann man sich passende „Holsken" anfertigen lassen. Gleichzeitig sieht man, wie früher Schuhe aus Pappel- oder Weidenholz mit Hilfe von Originalwerkzeugen herstellt wurden.  

Dem Holzschuhmacher kann man bei seinem Handwerk zuschauen.

Ein weiteres altes Handwerk stellt der Korbflechter Hans Levers vor und bietet schmucke Korbwaren an. Sicherlich gerne gesehen und gestreichelt werden wieder die Ostpreußischen Skudden und Pommerschen Landschafe, die die Züchter Dennis Heming und Holger Beeke in einem Pferch weiden lassen. Barbara Rotherm zeigt an ihrem Spinnrad, wie dann die Schafswolle weiterverarbeitet wird. An ihrem Stand bietet sie handgefertigte Wollarbeiten und Schaffellprodukte an.

Auf dem Museumshof werden neben den ausgestellten Landmaschinen einige alte Traktoren ins Auge fallen. Ebenfalls nicht zu übersehen ist der 10 Meter hohe Baukran aus Holz, der schon im Juli aufgebaut wurde. Früher wurde er zum Richten benutzt. Wie man mit ihm schwere Lasten hochziehen kann, erklärt „Timmermannbaas" Alfons Haar. Um 13.00 Uhr und um 15.00 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, der Hufschmiedin Ines Stork aus Horstmar bei der Arbeit zuzusehen. Mit Unterstützung vom Reiterverein Gescher e.V. wird ein Pferd neu beschlagen.

Rechtzeitig fertiggestellt und zu kaufen ist der neue Jahreskalender 2018 vom Heimatverein Gescher, der sowohl aktuelle als auch historische Fotos zeigt und an wichtige Termine erinnert. Selbstverständlich stehen an diesem Tag alle Türen der Museumsgebäude zur Besichtigung offen, so dass man einen Einblick in das bäuerliche Leben um die Jahrhundertwende nehmen kann. Dann sollte man auch in der großen Schoppe am Westerkamp die neue Schusterwerkstatt aufsuchen, die jetzt fast fertig eingerichtet ist und bald „in Betrieb" genommen wird.

 

Nachricht der      vom 28. September 2017

Wandkalender 2018 zeigt vielfältige Motive

GESCHER. In vielen Haushalten gehört er mittlerweile seit über zehn Jahren dazu, der Wandkalender vom Heimatverein Gescher. Mit der gerade fertiggestellten Ausgabe für 2018 mit aktuellen und historischen Fotos aus Gescher und Hochmoor haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter wieder einen interessanten, kurzweiligen und sehenswerten Begleiter durch das Jahr geschaffen, heißt es in einer Mitteilung. Die Kalenderblätter zeigen Landschaftsmotive, Häuser, Straßenansichten sowie Menschen und Tiere aus Gescher und Hochmoor. Namenstage und Ferientermine in NRW sind ebenso aufgeführt wie alle Vereinstermine - sofern diese übermittelt worden sind. Alle feststehenden wiederkehrenden Termine der Kirchengemeinden und Vereine sind in übersichtlicher Form auf einer Sonderseite festgehalten. Auf einer weiteren Sonderseite wird der Planetenweg Gescher ausführlich beschrieben.

Zum Preis von elf Euro ist der Kalender im DIN-A3 Format an folgenden Stellen erhältlich:. Buchhandlung Mensing, „Ihr Buchladen", Raiffeisenmarkt, Volksbank Gescher, VR-Bank Westmünsterland, Sparkasse Westmünsterland, Werkstattladen Haus Hall sowie Stadtinformation Gescher.

 

Bericht der      vom 28. September 2017

Pfannekuchen und Töttchen locken

Heimatverein feiert Erntedank mit Jung und Alt / 
Alte Handwerkskunst und weidende Schafe erleben

Passend zum Erntedank am 1. Oktober bietet der Heimatverein ein umfangreiches Programm auf dem Museumshof.

GESCHER. „Erntedank - met Jung un Old". So heißt es wieder auf dem Begrüßungsplakat am Eingang zum Museumshof, wenn der Heimatverein am kommenden Sonntag (1. 10.) ab 10 Uhr zum Erntedankfest einlädt. Dort ist jeder von nah und fern ein gern gesehener Gast, Für diesen Tag ist ein umfangreiches Programm vorbereitet worden, teilen die Organisatoren mit.

Probieren sollte man die bewährten westfälischen Spezialitäten wie herzhafte Buchweizenpfannekuchen, selbst gebackenes Bauernbrot, Erbsensuppe, Töttchen und Bratwurst. Auch die echten Emder Matjes werden nicht fehlen. Produkte aus der Region, Wurstwaren, Obst und Gemüse runden das Angebot ab. Die Kleinen können sich wieder auf das Stockbrotbacken freuen. Für sie stehen außerdem Holzspielzeuge zum Ausprobieren bereit. Ab 13 Uhr ist die Cafeteria im Brauhaus geöffnet. Auch für kühle Getränke ist natürlich gesorgt.

Auf dem Museumsgelände wird einiges* zu sehen sein. Miterleben kann man, wie in einem alten Steinofen Brot gebacken wird. Einige alte Traktoren sind ausgestellt und ein alter Richtkran aus Holz wird in seiner Funktion vorgeführt. Weiterhin können sich die Besucher auch Beispiele alter Münsterländer Handwerkskunst ansehen, wie das Holzschuhmachen, das Korbflechten und das Wollespinnen. Seltene Schafsrassen, Skudden und Pommersche Landschafe weiden auf dem Gelände.

Der Heimatverein bietet den neuen Kalender 2018 mit wichtigen Terminen und alten Fotos an. Natürlich können die Besucher an diesem Tag die Gebäude des Freilichtmuseums kostenlos besichtigen.

 

Bericht der      vom 21. September 2017

Museumshof soll Kinder anlocken

GESCHER (js). Junge Museumsforscher sollen künftig wieder verstärkt auf dem Museumshof unterwegs sein und hier etwas lernen. Im Ausschuss für Generationen legte Museumsleiter Dr. Hendrik Sonntag ein Konzept vor, wie die museumspädagogischen Angebote in Gescher wieder in den Fokus gerückt werden können. Seit den 90er Jahren gibt es hier „Unterricht im Museum" für Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I sowie für Kindergärten und Jugendgruppen. Das Museumsteam habe neue Angebote konzipiert und den aktualisierten Flyer zu Beginn des Schuljahres mit Begleitschreiben an Schulen, Kindergärten, Jugendherbergen und Jugendgruppen in den Kreisen Borken und Coesfeld versandt. Im Ausschuss wurde die Wiederbelebung der museumspädagogischen Angebote begrüßt. Zusätzliche Kosten entstünden nicht, so Dr. Sonntag, die Aktualisierung des Flyers und die Anschaffung von Materialien ließen sich aus dem Museumsetat finanzieren.

 

Bericht der      vom 27. August 2017

„Heimat erlebt eine Renaissance"

120 Vertreter beim Kreisheimatverein im „Kult" in Vreden

Beim Kreisheimattag (v.l.): Alois Mensing und Georg Ketteler (stellvertretende Kreisheimatpfleger), Corinna Endlich (Leiterin des Kult), Dr. Christoph Holtwisch (Bürgermeister in Vreden) und Wilhelm Stilkenbäumer (Vorsitzender des Kulturausschusses Kreis Borken).               Foto: Elvira Meisel-Kemper

Von Elvira Meisel-Kemper

Gescher/Vreden (emk). „Das ist kult", lautete das Motto des Kreisheimattages im frisch eröffneten Kult in Vreden.

120 Vertreter aus 48 Heimatvereinen des Kreises Borken nahmen daran teil. Die neuen Möglichkeiten, welche die Bündelung des kulturhistorischen Angebots im Kult für die Heimatvereine bieten, waren für die Teilnehmer genauso interessant wie die Möglichkeit, ihre eigenen Wünsche zu formulieren.

Georg Ketteler, stellvertretender Kreisheimatpfleger, begrüßte nicht nur die Vertreter der Heimatvereine aus dem Kreis, sondern auch Gäste aus Münster, Aalten, Groenlo und Gladbeck. „Öffentliche Kulturarbeit bedarf geeigneter Rahmenbedingungen. Die kontinuierliche, finanzielle Ausstattung ist in Deutschland noch etwas bescheiden", kritisierte Ketteler, der damit nicht nur die Unterstützung der ehrenamtlich tätigen Heimatvereinsmitglieder meinte.

Wilhelm Stilkenbäumer, Vorsitzender des Kulturausschusses des Kreises Borken, Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und die Kult-Leiterin Corinna Endlich griffen das Motto des Kreisheimattages auf. „Heimatvereine sind verlässliche Partner im Kult", wandte sich Stilkenbäumer an die Zuhörer. „Der Begriff Heimat erlebt eine Renaissance. Es ist wichtig, das Engagement der Heimatvereine an diesem Ort weiterzutragen", ergänzte Holtwisch, der die Positionierung des Kult und seine Aufgaben mitten im Herzen seiner Stadt Vreden als absoluten Zugewinn bezeichnete. „Wir als Vredener haben gespannt auf das Kult gewartet. Es ist in der Bevölkerung bereits sehr gut angekommen", so Holtwisch.

Endlich zeigte nicht nur die Bündelung der kulturellen Kräfte im Vredener Kult auf, sondern auch die Möglichkeiten, wie sich Heimatvereine in das Kult einbringen können. „Wir planen im Herbst 2018 mit dem Religio in Telgte eine Ausstellung zum Thema ‘Mein Weg in den Frieden’. Dazu suchen wir Menschen, die den Weg zum Frieden gefunden haben", warb Endlich um Beteiligung an diesem Projekt. Außerdem sei die Nachfrage nach Führungen so groß, dass sie sich Verstärkung durch Werbeaktionen der Heimatvereine erhoffte. Vermitteln, Forschen und Bewahren der Kultur der Region sah Endlich als gemeinsame Aufgabe des Kult und der Heimatvereine.

„Heute habe ich erstmals von Projekten erfahren, die wir zusammen machen könnten", bestätigte Sascha Falting (Heimatverein Anholt) seinen Erkenntnisgewinn. Genau das entsprach auch den Wünschen der Heimatvereine an die Zusammenarbeit mit dem „Kult".

 

Bericht der      vom 17. August 2017

Plattdeutsche folgen Spuren der Berkelschifffahrt

GESCHER. Das Jahr der Berkel ist schon etwas Besonderes und passend dazu wird der Plattdeutsche Kring auf den Spuren der Berkelschifffahrt wandeln. Am kommenden Mittwoch (6.9.) bietet der Kring eine Busfahrt nach Enter in den Niederlanden an zu den Wurzeln der Berkelschiffe („Zompen" = Trogform). Die Teilnehmer werden einen präzisen Nachbau des Schiffes (zwölf Meter) auf der neu erbauten Werft vorfinden und hiermit eine Fahrt auf der Regge erleben. Dieser Schiffstyp kam laut alten Aufzeichnungen unter anderem von Schleusenwärter Grimmelt an der Schleuse Alfert, gemeldet am 5. März 1774, in Coesfeld an. Des Weiteren werden die Teilnehmer das einzigartige Zompenmuseum aufsuchen, wo dann die Originalrelikte einer Zompe besichtigt werden, natürlich unter fachkundiger Führung. Anschließend wird eine Kaffeetafel mit „Krentenwegge" geboten. Die Abfahrt erfolgt um 13.30 Uhr an der Konrad-Adenauer-Straße, Rück kehr ist gegen 18 Uhr. Anmeldungen werden erbeten unter Tel. 5102 oder 4425., Wie immer sind auch Interessierte willkommen.

 

Bericht der      vom 02. August 2017

„Diese Aufgaben halten fit"

Männer des Donnerstagskreises pflegen freiwillig Anlagen und Gebäude auf dem Museumsgelände

Dass das Museumsgelände wie ein Schatzkästchen blitzt, verdankt sich den ehrenamtlichen Helfern vom Donnerstagskreis. Jede Woche rücken die sieben Rentner an, um die Anlagen zu pflegen und die Gebäude Auf dem Braem in Schuss zu halten.         Foto: Helene Wentker

Von Helene Wentker

Gescher. Nun sind sie schon in dritter Generation am Ball – was in diesem Fall bedeutet: Sie sind mit Harke, Heckenschere, Besen und Schiebkarre unterwegs. So sieht man sie donnerstags in den Morgenstunden in den Anlagen des Museumshofes. Denn dass die blitzsauber und vorbildlich gepflegt sind, verdankt sich weder den Heinzelmännchen noch städtischen Gärtnern: Die Rentner des Donnerstagskreises sind es, die Auf dem Braem alles in Schuss halten. Seit „ewigen Zeiten" gehe das schon so, lachen die 68- bis 80-Jährigen. Und vor ihnen waren es andere, die diese Aufgabe „auf dem historischen Boden, auf dem wir hier stehen" (Zitat Franz-Josef Menker) übernommen hatten.

Dabei ist es nicht allein die Pflege der Außenanlage, den diese derzeit sieben-Mann-starke Truppe leistet. Denn auf der insgesamt 3,5 Hektar großen Fläche stehen neben dem Haupthaus weitere sieben Gebäude, und zwar Speicher, Muuseschoppe, Brauhaus, Backhaus, Remise, Bienenstand und (seit Herbst 2016) das Hillgenhüsken. Auch dort sehen die Rentner nach dem Rechten, helfen, wenn Aufbau, Aufräum- oder Ausbesserungsarbeiten anfallen. Selbst vor Pflasterarbeiten schrecken die Männer im Notfall nicht zurück. „Wenn man sich das bei Experten anschaut, kann man es auch umsetzen", sagen sie selbstbewusst.

„Sie", das sind Bernhard Lammerding, Franz-Josef Heming, Josef Brillert, Max-Dieter Winkler, Bernhard Kuhlage, Erich Vennes, Jan van Ditshuizen und Heinz Kloster.

„Ich finde, es ist eine gute Sache, den Museumshof in Ordnung zu halten. Ich bin nämlich sehr heimatverbunden", antwortet Franz-Josef Heming auf die Frage, warum er sich ehrenamtlich engagiere. Erich Vennes steuert augenzwinkernd ein weiteres starkes Argument bei: „Dann gehen wir unseren Frauen nicht auf den Keks..." Alle lachen. Doch es ist offensichtlich nicht nur ein Geben: „Gemütlichkeit und gute Kameradschaft und schließlich eine Struktur für den Tag", finden die Senioren darüber hinaus in ihrem freiwilligen Engagement.

Neben der regelmäßigen Anlagenpflege beweisen die fidelen Herren auch ihre Backkünste. Unterstützt von einigen Ehefrauen backen sie zu Frühlings- und Erntedankfesten sowie zu besonderen (von Besuchern der Stadt beim Stadtmarketing gebuchten) Anlässen Steinofenbrot oder Kuchen und betreiben zu Festen eine Caféteria.

Auch da ist stets mehr zu tun als es den Anschein hat. Denn das Holz zum Heizen des großen Steinofens, die so genannten Buuschken (Reisigbündel), machen die Männer selbst. „So werden alten Handwerkstechniken gepflegt", sind sie stolz auf überliefertes Brauchtum, das sie schon als kleine Jungen pflegten. Heming: „All das machen wir solange wir es können: Das hält fit." „Jeder bringt seine Talente ein. Und ich kann nur Karre schieben", ergänzt Franz-Josef Menker vom Dienstagskreis, und die „Donnerstagsmänner" lachen herzhaft. Nachwuchs für ihre Runde suchen sie auch. Allerdings muss der zwei Bedingungen erfüllen: „Man(n) muss mindestens 65 Jahre alt sein. Und Power mitbringen!"

 

Nachricht der      vom 28. Juli 2017

Plattdütske fahren in das Ammerland

GESCHER. Traditionsgemäß wird der „Plattdütske Kring" am ersten Mittwoch im Monat aktiv. So startet am 2. August um 10 Uhr eine Busfahrt, ab Konrad-Adenauer-Straße, in das Ammerland nach Bad Zwischenahn. Hauptziel ist dort das Freilichtmuseum, in dem die Teilnehmer die ganze Palette der „Ammerländer Fachwerkkunst" vorfinden werden: Von der Einfachheit bis zur einzigartigen Fassadenschnitzkunst. In den Gebäuden werden die Teilnehmer einen Querschnitt der Lebensart aus vielen Jahrhunderten aufnehmen können. Der Freilicht-Museumspark mit circa 17 Gebäuden grenzt direkt an das Zwischenahner Meer

.Die Fahrt wird auch gute Motiv-Gelegenheiten für Film- und Videofreunde bieten, so die Organisatoren. Auf dem Weg zum Ziel wird in Friesoythe eine kurze Pause eingelegt. Dort werden die Teilnehmer Otger Eismann und seine Frau Maria begrüßen. Otger Eismann, ehemaliger Gescheraner, wird die Besucher u. a. die dortige Marienkirche erläutern, und die mitreisenden Plattdütsken werden natürlich in der Kirche ein Lied auf „Gesker's Platt" erklingen lassen. Interessenten sind willkommen. Um Anmeldungen unter Tel. 5102, 4425 oder 1093 in Gescher bitten die Organisatoren, damit sie besser planen können.

 

Nachricht der      vom 25. Juli 2017

Heimatverein lädt zur Pättkestour

GESCHER. Zur traditionellen Pättkesfahrt am Pfingstsamstag (3.6.) lädt der Heimatverein Gescher ein. Abfahrt ist um 13 Uhr von der Pankratiusschule. Das Vorbereitungsteam hat eine schöne Strecke ausgefahren; in diesem Jahr geht es Richtung Legden. Nach der Ankunft werden die Teilnehmer von Vertretern des Heimatvereins Legden empfangen und haben dann die Gelegenheit, sich bei Kaffee, Kuchen und leckeren Schnittchen zu stärken. Anschließend steht eine Besichtigung des Dahliengartens und des Hauses Weßling auf dem Programm. Für kühle Getränke in den Pausen ist gesorgt. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen, so die Organisatoren. Gegen 18.15 Uhr wird die Gruppe wieder in Gescher sein.

 

Nachricht der      vom 17. Juli 2017

Wie schwere Lasten gehoben werden

Das Heben schwerer Lasten in früheren Zeiten demonstriert die Mannschaft des Dienstagskreises im Heimatverein Gescher am Dienstag (25.7.) ab 17 Uhr auf dem Gelände des Museumshofes „Auf dem Braem". Der mehr als 10 Meter hohe hölzerne Richtkran, der mit dicken Tauen sowie Umlenkrollen ausgestattet ist, wird dann unter Leitung des „Timmermannbaas" Alfons Haar in Betrieb gesetzt. Erklärt werden Funktionsweise des Krans sowie die damit verbundenen physikalischen Wirkmechanismen von Flaschenzügen. Alle Interessierte, insbesondere Familien mit Kindern, sind zu dieser Führung eingeladen.

 

Nachricht der      vom 11. Juli 2017

Montagsfahrer auf Tagestour

GESCHER. Die Gescheraner Montagsfahrer laden am Donnerstag (13. 7.) zu einer Tagesfahrt ein. Nachdem die erste Tour aufgrund des schlech ten Wetters ausgefallen war, wird nun ein er neuter Versuch gestartet. Dazu treffen sich die Teilnehmer um 9.30 Uhr mit ihren Rädern am Schulhof der Pankratius-Grundschule. Auch Gäste sind wieder will kommen, heißt es. Die Teilnehmergebühr be-. trägt zwei Euro. Weite re Auskünfte erteilt Egon Rensinghoff unter Tel. 4885, informieren die Montagsfahrer.

 

Nachricht der      vom 28. Juni 2017

Heimatverein: Termine für Kalender melden

GESCHER. Der Heimatverein Gescher wird auch für das Jahr 2018 einen Wandkalender herausgeben. Der Arbeitskreis „Archivgruppe" ist schon mitten in den Vorbereitungen und bedankt sich für die erhaltenen Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Wer interessante Fotos zum neuen Kalender beisteuern möchte, die Ereignisse aus Vereinen, Nachbarschaften oder Straßenzügen (früher und heute) dokumentieren, sollte sich melden. Den örtlichen Gruppen und Vereinen möchte der Heimatverein wieder Gelegenheit geben, ihre wichtigsten Termine aus dem Jahresprogramm in dem Kalender zu präsentieren. Alle, die diese Möglichkeit nutzen wollen, werden gebeten, bis spätestens 4. August eine Mitteilung an das AK-Mitglied Rudolf Pierk, Riete 12, E-Mail: rudolf. pierk@gmx.net, zu senden. Örtliche Firmen, die den Kalender als Weihnachtsgeschenk für ihre Mitarbeiter und Kunden erwerben möchten, können sich bei Elmar Rotherm, Uhlenkamp 9, E-Mail: rotherm-h@versanet.de, melden. Der Kalender soll Anfang Oktober fertig sein, teilt das Organisationsteam mit.

 

Nachricht der      vom 09. Juni 2017

Bürgerstiftung unterstützt Anschaffung einer Kamera für Stadt-TV

Über 750 Euro von der Bürgerstiftung durfte sich Stadt-TV, das Filmteam im Heimatverein Gescher, freuen. Das Geld ist in die Anschaffung einer neuen Sony-Filmkamera geflossen, die bereits im Einsatz ist. Hintergrund: Das Stadt-TV-Team hatte im September 2016 das von der Bürgerstiftung organisierte Konzert bei Huesker gefilmt. „Im Gegenzug wollten wir uns erkenntlich zeigen und haben in die Ausstattung investiert", sagte Rainer Niehaus (L), stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates. Zusammen mit Wolfgang Fuchs und Silke
Hessing besuchte er das Filmteam am Mittwoch bei Anton Nienhuis und ließ sich von Dr. Hubert Upgang (3.V.I.) die angeschaffte Kamera zeigen.
                             Foto: Jürgen Schroer

 

Bericht der      vom 30. Mai 2017

10 398 Kilometer für Klimaschutz

Aktion Stadtradeln: 100 Gescheraner sparen rund 1500 Kilogramm C02 ein / Fahrradhelme zu gewinnen

Die Montagsfahrer waren mit über 60 Teilnehmern die stärkste Gruppe und haben gemeinsam über 5300 Fahrradkilometer zurückgelegt. Bei schönem Sommerwetter machte das Radeln natürlich besonders viel Freude.

GESCHER. „Toll, dass so viele an der Aktion teilgenommen haben, und im Aktionszeitraum zugunsten des Klimaschutzes ihr Auto in der Garage gelassen und sich stattdessen auf den Fahrradsattel geschwungen haben." Simone Maiwald, Projektkoord-natorin für die Aktion Stadt radeln in der Glockenstadt, freut sich, dass das Stadtradeln bereits im ersten Anlauf so gut angenommen wurde. Insgesamt haben sich 100 Gescheraner Radlerinnen und Radler in acht Teams auf der Internetplattform www.stadtradeln.de registriert. Sie haben sich im dreiwöchigen Aktionszeitraum vom 1. bis 21. Mai gemeinsam 10 389 Radkilometer erstrampelt und dabei rund 1500 Kilogramm CO2 eingespart. Die besten Einzelleistungen liegen bei über 500 km in den drei Wochen, so der Pressebericht. Die Montagsfahrer aus Gescher rund um Leiter Egon Rensinghoff sind mit 62 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die stärkste Gruppe und haben gemeinsam über 5300 Fahrradkilometer zurückgelegt.

Die bundesweite Aktion endet Ende September. Die teilnehmenden Kommunen konnten sich innerhalb der Zeit von Mai bis September frei für einen dreiwöchigen Aktionszeitraum entscheiden, in dem die geradelten Kilometer zählen. Welchen Platz die Radler der Glockenstadt bundesweit belegen werden, entscheidet sich somit Anfang Oktober.

Übrigens: Teilnehmen lohnte sich nicht nur für die Umwelt. Die fleißigsten drei Teilnehmer erhalten einen Helmgutschein, gesponsert von der Kreisverkehrswacht Borken. Weitere zwölf Gutscheine für jeweils einen Fahrradhelm werden unter dem gesamten übrigen Teilnehmerfeld verlost. Die Glückspilze werden von der Stadtverwaltung in den kommenden Tagen benachrichtigt, heißt es in der Pressemitteilung.

 

Nachricht der      vom 29. Mai 2017

Kring fährt in die Niederlande

GESCHER. Am Mittwoch, 14. Juni, bietet der Plattdütske Kring eine Busfahrt in die Niederlande an. Die Abfahrt ist um 10 Uhr vom Kutschenmuseum an der Konrad-Adenäuer-Straße. Erstes Ziel ist das pittoreske Fischerstädtchen Urk mit einem wunderbaren Blick über das Ijsselmeer. An schließend wird man die Hansestadt Kämpen am Ijssel-Delta anfahren, wo sich die Teilnehmer auf eine professionelle Stadtführung freuen dürfen. Kämpen ist laut Kring-Mitteilung eine Stadt mit vielen Möglichkeiten bis hin zum sehenswerten Stadtpark und vielen historischen Bauwerken (Koggenwerft). Nach der Führung bleibt noch genug Zeit für die Mitreisenden, um zu flanieren und die Stadt kennenzulernen. Interessenten sind willkommen. Anmeldungen bitte unter Tel. 5102 oder 4425 oder 1093 in Gescher, damit besser geplant werden kann.

 

Nachricht der      vom 24. Mai 2017

Erinnerungen an die Marienkirche

Heimatbuch bietet besonderes Lesevergnügen und ist noch
an vielen Stellen erhältlich

Die erste „Putzkolonne" von St. Marien in den 1950er Jahren.

GESCHER. Der aktuelle Band 18 der Heimatbuchreihe des Heimatvereins Gescher ist ein besonderes Lesevergnügen für viele. Das Interesse ist groß. Mehrere hundert Exemplare wurden bereits in kurzer Zeit verkauft. Über die gute Resonanz freuen sich besonders alle Mitglieder der Arbeitsgruppe, die sich so in ihrem Vorhaben bestätigt fühlen, etwas aus der Zeit der Pfarrgemeinde St. Maria Himmelfahrt in Gescher in Erinnerung zu bringen und für unsere Nachkommen zu erhalten.

Das Heimatbuch in DIN A4-Größe umfasst 352 Seiten mit ca. 760 Fotos und Abbildungen. Zum Preis von 25 Euro ist das Heimatbuch noch an folgenden Stellen erhältlich: Buchhandlung Mensing, „Ihr Buchladen", Raiffeisenmarkt, Volksbank Gescher, VR-Bank Westmünsterland, Sparkasse Westmünsterland, Werkstattladen Haus Hall sowie Stadtinformation Gescher. Der bevorstehende Muttertag könnte ein besonderer Anlass sein, jemandem eine Freude zu bereiten, heißt es.

 

Nachricht der      vom 12. Mai 2017

Gescher Heimatverein lädt zur Pättkestour

Gescher. Zur traditionellen Pättkesfahrt am Pfingstsamstag (3. 6.) lädt der Heimatverein Gescher ein. Abfahrt ist um 13 Uhr von der Pankratiusschule. Das Vorbereitungsteam hat eine schöne Strecke ausgefahren; in diesem Jahr geht es Richtung Legden. Nach der Ankunft werden die Teilnehmer von Vertretern des Heimatvereins Legden empfangen und haben dann die Gelegenheit, sich bei Kaffee, Kuchen und leckeren Schnittchen zu stärken. Anschließend steht eine Besichtigung des Dahliengartens und des Hauses Weßling auf dem Programm. Für kühle Getränke in den Pausen ist gesorgt. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen, so die Organisatoren. Gegen 18.15 Uhr wird die Gruppe wieder in Gescher sein.

 

Nachricht der      vom 27. April 2017

Sologesang und Kaffeetafel

Plattdütsker Kring lädt am 4. Mai zu Maiandacht 
in St.-Antonius-Kapelle ein

GESCHER. Dass die Maiandacht des Plattdütsken Krings auf „Plattdeutsch" gehalten wird, ist schon fast Tradition. Die stimmungsvolle Maiandacht 2017 findet am kommenden Donnerstag (4. 5.) um 15 Uhr in der St.-Antonius-Kapelle in Tungerloh-Capellen statt. Einige Plattförderer haben dazu ein anspruchsvolles Programm vorbereitet. Unter dem Thema „Marienmonat Mai" wird die heilige Maria als „Regenbogen" voller Güte und Hilfe im Leben der Menschen dargestellt, heißt es. Die Andacht wird von Hubert Borgert (Diakon St. Pankratius) in neuer Fassung geleitet.

Bei Eintreffen der Teilnehmer wird ihnen bereits eine Violin-Solistin ein kleines Konzert zu Gehör bringen. Weitere Höhepunkte sind klangvolle Solo-Gesangsstücke einer Sängerin mit imposanter Sopranstimme, die in der fantastischen Akustik der Kapelle erklingen wird. Natürlich würden alle Gebete und gemeinsam gesungene Marienlieder auf „Gesker's Platt" zu hören sein, teilt der Kring mit.

Im Anschluss an die Maiandacht wird im Hof-Cafe' Weitenberg eine gut gedeckte Kaffeetafel bereitstehen. Auch dort werden Lieder und Musikbeiträge für Spaß und Unterhaltung sorgen und so den Nachmittag ausklingen lassen. Gäste und Plattfreunde sind hierzu wie immer willkommen.

 

Bericht der      vom 17. April 2017

Musik liegt in der Luft

Kanzelschwalben ernten auf Generalversammlung des Heimatvereins Beifallssturm / Vorstand dankt

GESCHER (bv). Ein bedeutender Kulturträger in der Glockenstadt ist der Heimatverein mit gut 500 Mitgliedern. Das wurde auf der Generalversammlung im Hotel Grimmelt deutlich, zu der Vorsitzender Elmar Rotherm fast hundert Mitglieder und Heimatfreunde willkommen hieß. Großes Lob zollte der Vorsitzende den vielen Helfern, Arbeitskreisen, Montagsfahrern, Stadt-TV, Archivgruppe und dem Plattdütsken Kring für ihr vielfältiges Engagement.

An abwechslungsreiche Aktivitäten erinnerte Schriftführer Reinhold Löhring in seinem Geschäftsbericht. Dazu zählten neben den klassischen Museumsangeboten auch Konzerte, Lesungen und Ausstellungen, die großen Zuspruch fanden. Hinzu kamen Angebote wie Frühlingsfest, Glockenseminar, Maibaumaufstellen, Pättkesfahrt, Glockenstadt-Tour, Nachbarschaftsgottesdienst, Erntedank, Filmrückblick von Stadt-TV und Heimatabend mit Grünkohlessen. Auch museumspädagogische Angebote für Grundschulen nannte er. 34 Brautpaare schlössen im Heimathaus den Bund fürs Leben.

Informationen von über örtlichen Verbänden würden ebenso wahrgenommen wie die Teilnahme an Frühjahrs- und Herbsttagungen der Heimatvereine des Altkreises Borken.

Monika Niehues trug den Kassenbericht vor und vermeldete ein sattes Finanzpolster. Da hatten die Kassenprüfer Josef Sicking und Josef Tüber nichts zu bemängeln, so dass die Versammlung einstimmig Entlastung erteilte. Für Tüber prüft jetzt Tobias Peirick.

Ein kleines Frühlingskonzert boten die „Kanzelschwalben", geleitet von Pfarrer Rüdiger Jung, auf der Generalversammlung des Heimatvereins (kleines Foto).               Foto: Konbus

Danach wurde es musikalisch mit den Kanzelschwalben als Kirchenband der evangelischen Gemeinde unter Leitung von Pfarrer Rüdiger Jung am E-Piano. Die Heimatfreunde belohnten den gelungenen Live-Auftritt mit tosenden Beifallsstürmen.

Nicht fehlen darf auf der Generalversammlung ein Filmbeitrag von Stadt-TV Gescher. Die Hobbyfilmer sind das Ganze Jahr mit der Kamera unterwegs, um einzufangen, was auch für die Nachwelt über die schöne Heimat erhalten werden sollte, wie Sprecher Dr. Hubert Upgang von der Gruppe erläuterte, die es inzwischen seit 27 Jahren gibt.

Für diesen Abend hatten die Filmemacher passend zur Osterzeit einen Filmbeitrag speziell über das Ei gewählt und präsentiert, den noch der inzwischen verstorbene Hermann Abbing auf die Linse gebannt hatte.

Die Zeit war schon weit fortgeschritten, als Vorsitzender Elmar Rotherm allen für ihren Einsatz dankte und um Unterstützung für all die notwendigen Arbeiten und Aufgaben bat, damit sich der Heimatverein Gescher auch weiterhin entsprechend präsentieren könne.

 

Nachrichtricht der      vom 21. April 2017

Information, Musik und mehr

Heimatverein lädt heute Abend zur Generalversammlung

GESCHER (bv). Information, Musik, Unterhaltsames und Geselliges stehen im Mittelpunkt der Generalversammlung des Heimatvereins Gescher am heutigen Freitag (21. April) um 19 Uhr im Hotel Grimmelt für alle Mitglieder. Zunächst heißt Elmar Rotherm als Vorsitzender die Heimatfreunde willkommen, und nach dem Geschäfts- und Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer folgt die Wahl neuer Kassenprüfer. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung hat das Team Stadt-TV Gescher wieder einen interessanten Filmbeitrag aus vergangenen Zeiten vorbereitet, der das Interesse der Teilnehmer finden dürfte. Für eine musikalische Unterhaltung sorgen die stadtbekannten „Kanzelschwalben", die aus ihrem reichhaltigen Musikrepertoire ausgewählte Melodien zu Gehör bringen wollen.

Auch eine Vorstandsabordnung vom Heimatverein Hochmoor wird aus alter Verbundenheit an der Generalversammlung teilnehmen. Elmar Rotherm als langjähriger Chef des Heimatvereins hofft, dass viele der über 500 Mitglieder der Einladung zur Jahreshauptversammlung folgen werden.

 

Bericht der      vom 13. April 2017

Osterhasenfamilie lockt Besucher nach Tungerloh-Capellen 

Foto: az

GESCHER. Dass Nordrhein-Westfalen das „Hasenland Nr. 1" ist, dokumentiert auch ein Kunstwerk in der Rad- und Wanderhütte des Heimatvereins in Tungerloh-Capellen. Dort hat sich wiederum eine große pfiffige Osterhasenfamilie einquartiert und stimmt alle Besucher auf den anbrechenden Frühling und das bevorstehende Osterfest ein. Ein kleiner Sandkasten für Kinder, bestückt mit Schaufeln, Förmchen und Eimern, lädt die Kleinen zum Verweilen und Spielen ein. Die Großen können sich derweil entspannen oder sich in das ausgelegte Gästebuch eintragen. Die Kreativdamen aus Tungerloh-Capellen, die das harmonische Gesamtensemble entworfen, gestaltet und aufgebaut haben, freuen sich auf viele Besucher.

 

Bericht der      vom 01. April 2017

Viele "Erinnerungen an die Marienkirche"

Heimatverein präsentiert 352-seitigen Band über ehemaliges Gotteshaus / Sechs Jahre daran gearbeitet

Das neue Heimatbuch stellten Rudolf Pierk (Buchkomitee) und Elmar Rotherm (Heimatverein) gestern Pfarrer Hendrik Wenning (l.) und Vertretern des Kirchen Vorstandes vor. Das große Bild von Maria Bröcker ist im Zuge des Abschiednehmens von der Marienkirche entstanden.   Foto: js

GESCHER {js). 352 Seiten, cir ca 760 Fotos und 800 Exemplare, die ab sofort an verschiedenen Stellen erhältlich sind: Das sind Daten zu einem Buch, das bald in vielen Gescheraner Haushalten für ruhige „Schmökerstunden" sorgen dürfte. „Erinnerungen an die Marienkirche" heißt das Heimatbuch Band 18 in der Reihe des Heimatvereins Gescher. Gestern stellten Buchkomitee und Heimatverein das umfangreiche Werk vor. Es berichtet von der Planung der Marienkirche vor 1953 bis zur Schließung Ende 2010 und von den turbulenten Folgejahren bis zum Richtfest des Marien-Areals 2016. „Wir möchten hiermit dazu beitragen, aus der Zeit der Pfarrgemeinde St. Maria Himmelfahrt in Gescher viel in Erinnerung zu bringen und für die Nachwelt zu erhalten", sagte Rudolf Pierk vom Buchkomitee.

Im Haus der Begegnung übergaben die Heimatfreunde gestern die ersten Buchexemplare an Pfarrer Hendrik Wenning und Mitglieder des Kirchenvorstandes. Heimatvereins-Vorsitzender Elmar Rotherm skizzierte die Vorgeschichte des Bandes, verwoben mit persönlichen Erinnerungen an die Marienkirche, Sechs Jahre lang, seit dem Frühjahr 2011, habe das Buchkomitee an diesem Werk gearbeitet. Unzählige Stunden hätten die Ehrenamtlichen in diesen Bildband investiert.Durch die langwierigen Diskussionen über die Zukunft des Kirchengebäudes hätten sich die Arbeiten immer wieder verzögert. „Aber Ihr habt weitergemacht und das Ziel nicht aus den Augen verloren", lobte Rotherm das Autorenteam. Gleichzeitig dankte er allen, die sich für den Erhalt des Kirchengebäudes eingesetzt hätten und allen, „die Fotos, Wissen  und Gedanken bereitgestellt haben". Der Heimatverein Gescher habe dieses Projekt von Anfang an unterstützt. 

Rudolf Pierk erinnerte daran, dass sich die Archivgruppe im Heimatverein im Herbst 2010 mit einer Fotoausstellung am Abschiednehmen von der Marienkirche beteiligt habe. „Wehmut kam auf und verging, aber Erinnerungen bleiben", sagte Pierk. So entstand die Idee, die Fotoausstellung in einem Bildband festzuhalten und als Heimatbuch zu veröffentlichen. 

Etwa 100-mal habe sich die Gruppe getroffen, um die Idee in die Tat umzusetzen. Pierk skizzierte den Weg von der Materialsammlung bis zum fertigen Buch und bedankte sich bei allen, die mit Unterlagen, Fotos, Auskünften oder auch eigenen Texten zur Fertigstellung beigetragen haben. Sein besonderer Dank galt den Mitstreitern im Buchkomitee: Maria Bröcker, Gregor Graffe, Alfons Haar, Werner Heming, Richard Herden, Norbert Kreyelkamp, Irmgard Löhring, Reinhold Löhring und Horst Nierig. „Ein schönes, schönes Buch", urteilte Pfarrer Hendrik Wenning, als er eines der ersten Exemplare in Händen hielt.

Das neue Heimatbuch kostet 25 Euro und ist ab sofort an diesen Stellen erhältlich: Buchhandlung Mensing, Ihr Buchladen, Raiffeisenmarkt, Volksbank Gescher, VR-Bank, Sparkasse, Werkstattladen Haus Hall und Stadtinformation.

 

Nachricht der      vom 30. März 2017

Plattdütsker Kring begrüßt den Frühling

GESCHER. Am kommenden Mittwoch (5.4.) um 15 Uhr begrüßt der Plattdütske Kring den Frühling. Das Treffen findet im Heinrich-Hörnemann-Haus an der Lindenstraße statt. Einige Plattfreunde haben ein vielseitiges Programm vor bereitet mit Vorträgen wie: „Und es wird doch Frühling werden", „Die Linden Lüfte sind erwacht" oder „Wenn dän Widdelquast öwwer Wand un Geäwwel geht".

 Beim Eintreffen der Teilnehmer wird eine reich gedeckte Kaffeetafel bereit stehen. Natürlich werden Lieder auf Platt mit instrumentaler Begleitung nicht fehlen. Des Weiteren werden die beliebten Worträtsel, zum Beispiel „Schännepiepen" und andere, vorgebracht. Auch werden bei diesem Treffen erste Vorbereitungen für die „Platt deutsche Maiandacht" getroffen, die am 4. Mai (Donnerstag) in der St.-Antonius-Kapelle gehalten wird.

So dürften die gemeinsamen Stunden im Kring wieder schnell vergehen und alle dürfen gewiss sein, wieder einiges für das schöne „Geskers Platt" getan zu haben, heißt es. Ende soll gegen 18 Uhr sein. Gäste und Plattfreunde sind willkommen.

 

Nachricht der      vom 24. März 2017

Frisches Brot auf dem Museumshof

Heimatverein backt / Cafeteria geöffnet

Von Reinhold Löhring

Gescher. Wenn Gescher am kommenden Sonntag (26. März) aufblüht, wird auf dem Museumshof wieder Brot gebacken. Schon in der Frühe bringen die Bäcker den alten Steinofen mit Busken auf Betriebstemperatur und backen dann frische Bauernbrote. Alle sind herzlich eingeladen, sich diese Aktion anzusehen. Gegen 10 Uhr werden dann die ersten duftenden „Stuten" aus dem Ofen gezogen und zum Kauf angeboten.

Ab 13 Uhr sorgt der Heimatverein mit der Cafeteria im Brauhaus für das leibliche Wohl der Frühlingsfestbesucher. Mit leckeren Schnittchen, selbst gebackenem Kuchen und Kaffee kann man sich hier in angenehmer Atmosphäre stärken.

Hmmm-lecker: Das frische Brot erfreut  immer großer Beliebtheit.

 

Nachricht der      vom 22. März 2017

Montagsfahrer starten wieder

Die Montagsfahrer des Heimatvereins Gescher starten in die 31. Saison. Die erste Tour in 2017 findet am Montag (6.3.) statt Treffen ist um 14 Uhr an bekannter Stelle auf dem Schulhof der Pankratiusschule. Neulinge sind willkommen. Die erste Fahrt endet traditionsgemäß im Pankratius-Altenwohnheim Gescher, wo die Radler Kaffee und Kuchen erwartet.     Foto: Archiv

 

Nachricht der      vom  02. März 2017

Montagsfahrer legen wieder los

GESCHER. Die Montagsfahrer starten in die 31. Saison. Die erste Tour im Jahr 2017 findet am kommenden Montag (6. 3.) statt. Die Teilnehmer treffen sich um 14 Uhr an bekannter Stelle auf dem Schulhof der Pankratiusschule. Neulinge sind willkommen, teilen die Organisatoren mit. Die erste Fahrt endet traditionsgemäß im Altenwohnheim St. Pankratius, wo die Radler Kaffee und Kuchen erwartet.

 

Nachricht der      vom  26. Januar 2017

„Faschlaowent" ist Thema beim Kring

GESCHER. Am kommenden Mittwoch (1.2.) treffen sich die Plattförderer im Plattdeutschen Kring wieder im Heinrich-Hörnemann-Haus an der Lindenstraße. Das Treffen beginnt um 15 Uhr. Nach der Begrüßung wird mit Akkordeonklängen das Lied „Een, twee, dree maol in't Jaohr hal wie dän Schinken van'n Bönn" erklingen. Das passt zum Thema „Faschlaowent" (Fastenvorabend), um das es an diesem Nachmittag geht. Bei Eintreffen der Teilnehmer wird wie üblich eine Kaffeetafel bereitstehen. Mehrere Akteure haben Geschichten und Gedichte auf „Platt" einstudiert und werden diese zum Besten geben. Natürlich wird auch das Lied „Rot bunt alle die Rosen" nicht fehlen und noch einige Lieder mehr. So werden die Teilnehmer wieder tüchtig etwas für das schöne „Gesker's Platt" tun. Ende soll gegen 18 Uhr sein. Gäste und Plattfreunde sind willkommen.

 

Plattdütsker Kring begrüßt das neue Jahr

GESCHER. Am kommenden Mittwoch (4.1.) begrüßt der Plattdeutsche Kring das neue Jahr. Treffen ist um 15 Uhr im Heinrich-Hörnemann-Haus (Medienraum) an der Lindenstraße. Nach der Begrüßung soll zum Auflockern der Kanon "Froh to sien brukt wie mann weänig" erklingen. Anschließend können sich die Teilnehmer an der Kaffeetafel stärken.

Als Themen für den Nachmittag haben die Organisatoren unter anderem "Niejaohr affwinnen" gewählt sowie "Wat iss Hochdütsch mät 'nen platten Deckel" sowie eine Novelle um die verschwundene "Angelusglocke". Des Weiteren werden von verschiedenen Akteuren aus dem Kring neue Lyrik und Prosa auf Geskers Platt gebracht. Natürlich sollen auch Lieder auf Platt nicht fehlen, die instrumental begleitet werden. Der Nachmittag wird keinesfalls langweilig, heißt es. Ende soll gegen 18 Uhr sein. Gäste und Plattfreunde sind wie immer will kommen.

Weitere Berichte aus den Vorjahren finden Sie hier.
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