Aktuelles 

Pressespiegel 2016


 

Nachricht der      vom Donnerstag, 29. Dezember 2016

Plattdütsker Kring begrüßt das neue Jahr

GESCHER. Am kommenden Mittwoch (4.1.) begrüßt der Plattdeutsche Kring das neue Jahr. Treffen ist um 15 Uhr im Heinrich-Hörnemann-Haus (Medienraum) an der Lindenstraße. Nach der Begrüßung soll zum Auflockern der Kanon "Froh to sien brukt wie mann weänig" erklingen. Anschließend können sich die Teilnehmer an der Kaffeetafel stärken.

Als Themen für den Nachmittag haben die Organisatoren unter anderem "Niejaohr affwinnen" gewählt sowie "Wat iss Hochdütsch mät 'nen platten Deckel" sowie eine Novelle um die verschwundene "Angelusglocke". Des Weiteren werden von verschiedenen Akteuren aus dem Kring neue Lyrik und Prosa auf Geskers Platt gebracht. Natürlich sollen auch Lieder auf Platt nicht fehlen, die instrumental begleitet werden. Der Nachmittag wird keinesfalls langweilig, heißt es. Ende soll gegen 18 Uhr sein. Gäste und Plattfreunde sind wie immer will kommen.

 

Bericht der      vom Dienstag, 27. Dezember 2016

Melodien verkürzen das Warten aufs Christkind

Musikzug Gescher erfreut Zuhörer am Museumshof, in Haus Hall und Altenheim /Gaschari singt für Senioren

GESCHER (sk). „Ich bin in jedes Jahr überrascht, wie viele Menschen wir am Heiligabend mit unserem Konzert erfreuen!", so Martin Essling, Dirigent vom Musikzug Gescher. Einige hundert Gescheraner nutzten die Gelegenheit, die Zeit des Wartens aufs Christkind am Museumshof abzukürzen.

Es gehört zu einer sehr alten Tradition, dass der Musikzug, damals noch die Feuerwehrkapelle, mit ihrem Spiel die Gescheraner am Heiligen Abend erfreut. Dabei nutzen die jungen Musiker vom Jugend- und dem Einsteigerorchester die Gelegenheit, ihr Können zu beweisen. Stets mit dabei aber auch die Musiker vom Hauptorchester. „Das Musizieren gehört einfach an diesem Tag dazu!", hieß es bei Musikern. „Und wenn wir gleich nach Hause kommen, kann die Bescherung starten!" Der Applaus der vielen Besucher ist der größte Lohn, doch auch in der „Spendentrompete" sammelte sich mancher Euro. 

Mit Geweih und Weihnachtsmützen: Die Musiker bringen neben schönen Melodien auch gute Laune mit.

Weihnachtliche Klänge: Die Männer des Gesangvereins Gaschari stimmen traditionelle und moderne Lieder an.

Fotos: sk

So wie viele andere Kinder auch, warteten Leonard (4) und sein kleiner Bruder Tim mit den Großeltern auf das Christkind. Die Weihnachtsklänge, insbesondere natürlich die Kinderlieder wie die Weihnachtsbäckerei fanden sie ganz toll. „Und gleich ist das Christkind bei uns gewesen und hat Geschenke gebracht!", freut sich Leonard. Bereits zuvor hatte der Musikzug mit seinen Klängen die Bewohner des Altenwohnheimes St. Pankratius und von Haus Hall erfreut. Zu Gast im Altenwohnheim waren auch der Männergesangverein „Gaschari". Unter dem Dirigat von K-H Aplien sangen sie traditionelle und zeitgenössische Weihnachtslieder. Besonders an den traditionellen Weihnachtsliedern hatten die Senioren Freude und sangen mit.

 

Bericht der      vom Donnerstag, 08. Dezember 2016

Plattdeutsches Allerlei mundet

Fast 150 Heimatfreunde genießen Grünkohl und unterhaltsames Programm / Filmbeitrag und Musik

Im vollbesetzten Saal Grimmelt ließen sich die Heimatfreunde das leckere Winter­gericht Grün­kohl schmecken und erfreuten sich gleich­zeitig am abwechslung­sreichen Pro­gramm, das zahl­reiche Akteure boten.                                      Foto: Kortbus

GESCHER (bv). Brauchtumspflege hat .sich der Heimat­verein Gescher auf die Fahne geschrieben und machte dies einmal mehr beim gro­ßen Heimat­abend mit Grün­kohlessen und Programm im Hotel Grimmelt deutlich. „Dieses Highlight in unse­rem Jahres­programm zieht", freute sich der Vorsitzende Elmar Rotherm in seiner Be­grüßung und hieß fast 150 Heimat­freunde mit vielen Ehrengästen und Akteuren willkommen.

Zu Beginn stimmte Josef Brüning mit seinem Akko­deon die Gäste musikalisch auf diesen Abend ein. Es folgte ein Beitrag von Rein­hold Bußwolder über die Bege­benheiten und Traditio­nen aus Gescher in früherer Zeit, unter anderem von Dr. Hans Hüer, und den Torfab­bau in Hochmoor. Maria Si­cking trug in Versform vom Nikolaus­besuch vor und plauderte über Streiche von Kindern, die sich der Ge­schenke von Knecht Ru­precht bemächtigen wollten.

Zwischendurch stimmte Josef Brüning immer wieder Melodien aus den ausge­teilten Lieder­heften an, die von allen kräftig mitgesungen wurden. Inzwischen dampfte es mächtig aus der Küche Grimmelt. Wenig später wurden „Moos un Mett­woste" serviert, ein Münster­länder Gericht, das vorzüglich mundete - nicht ohne vor her das obligatorische Tisch­gebet auf Platt „Herrgott grotis diene Macht" zu sprechen. Plattdeutsch war an diesem Abend die 

bevorzugte Um­gangs­sprache unter den vielen Paohl­bürgern, die die Zeit zum „Praoten" nutzten.

Wenn Mutter einmal zu Weihnachten allein verreist und die Kinder sich allein um alle Vorbereitungen und Geschenke kümmern müs­sen, das gab Edeltraud Ening in ihrem Beitrag auf humorige Weise zum Besten und heimste dafür - wie auch alle anderen Akteure - gro­ßen Beifall ein. Gerburg Dinkheller suchte im über­tragenen Sinn neue Klamot­ten wie zum Beispiel ein neues Nervenkostüm oder Samt­hand­schuhe, einen Hut, um dort was dran­zuste­cken, einen Gürtel zum en­ger Schnallen oder einen Ge­dulds­faden. Auch Vereinschef Rotherm streute immer wieder plattdeutsche Kurz­beiträge und Döhnkes ein und hatte stets die Lacher auf seiner Seite. Nicht fehlen durfte ein Filmbeitrag von Stadt-TV Gescher über Beob­achtungen im Zwillbrocker Venn und die Entwicklung der Naturlandschaft. Franz-Josef Menker hatte sich das ihm bestens bekannte The­ma Glocken zu eigen gemacht und informierte über die Rettung der Matthias-Glocke als Beispiel.

Wie im Fluge waren drei Stunden vergangen, als Elmar Rotherm zum Schlusswort kam und sich bei allen Teilnehmern wie auch bei den zahlreichen Mitwir­ken­den an diesem Heimatabend bedankte. Allen wünschte er eine schöne Adventszeit und ein gutes Jahr 2017.

 

Nachricht der      vom Freitag, 01. Dezember 2016

Plattfreunde lassen das Jahr Revue passieren

GESCHER. Am Mittwoch (7.12.) um 15 Uhr läutet der Plattdütske Kring im Heinrich-Hörneman-Haus den Beginn der schönen Weih­nachtszeit ein, gleichzeitig ist dies aber auch das letzte Treffen vor dem Jahres­wechsel. Wenn die Platt­freunde das Jahr Revue passieren lassen, werden sie feststellen, dass ihre Gruppe weiter im Aufwind ist. Das gelte mit Blick auf Vertellses und neue Lieder, aber auch für die Teilnehmer­zahlen. Eine Kaffee­tafel mit Kuchen darf bei diesem Treffen nicht fehlen. Als Programm­punkte wurden u.a. „Theodor Storm" gewählt und einiges mehr. Natürlich werden auch die beliebten Worträtsel vorge­bracht (zum Beispiel Weckmann, Stutenkerl - welcher Ausdruck passt dazu?). Zur Einstim­mung in die Weih­nachtszeit wird gegen 16.30 Uhr eine besondere Überraschung geboten. Der Nachmittag wird mit Liedern garniert und instrumental begleitet. Ende wird gegen 18 Uhr sein. Alle Plattfreunde sind willkommen.

 

Nachricht der      vom Freitag, 25. November 2016

Heimatverein wieder aktiv

Unterstützung für „Lichtblicke "

Die Kiepenkerle vom Heimatverein sind in diesem Jahr zum siebten Male auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs.                                                Foto: sk

Gescher. Schon zum siebten Male sind die Kiepenkerle vom Heimatverein Ge­scher auf dem Weihnachts­markt in ihrer münster­ländi­schen Tracht für einen guten Zweck unterwegs. Sie sam­meln für die Organisation „Lichtblicke - weil Men­schen Hoffnung brauchen". Diese unterstützt Kinder, Ju­gendliche und ihre Familien in NRW, die in Not geraten sind. Die Akteure freuen sich über jede Spende, die die Weihnachts­markt-Besu­cher in den „Holzschuh" ge­ben und schenken dafür als kleine Belohnung ein klares, wärmendes Getränk in ei­nem Zinnlöffel aus. 

Wer den Hunger stillen will, findet etwas passendes am Ver­kaufsstand des Heimat­ver­eins in der Stadt gegenüber dem Pub „Boulevard". Hier werden am Samstag ab 12 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr leckere Reibeplätzchen nach einem alten Rezept ge­backen. Der Reibe­plätzchen­teig wird an jedem Morgen frisch zubereitet. Zu den Kartoffel­plätzchen werden leckeres Brot, Schwarzbrot und Apfelmus angeboten.

 

Nachricht der      vom Freitag, 25. November 2016

Grünkohlessen und Programm

GESCHER. Moos und Mettwoste sind ein Teil des Heimatabends mit Programm für alle Freunde und Mitglieder des Heimatvereins Gescher am Freitag (2. 12.) um 18.30 Uhr im Hotel Grimmelt. Nach dem Tischgebet wird aus der Küche des Hauses Grimmelt das leckere Gericht aufgetischt. Danach beginnt das gemischte Programm aus Geschichten und Gedichten in Platt- und Hochdeutsch mit musikalischer Unterhaltung. Auch ein Filmbeitrag von Stadt-TV wird gezeigt. Genügend Zeit zum „Proaten" und Singen soll natürlich bleiben. Wie üblich sind auch Nichtmitglieder eingeladen. Anmeldungen müssen bis zum 1. Dezember bei Grimmelt unter Tel. 1050 erfolgen.

 

Nachricht der      vom Freitag, 04. November 2016

Verkürzte Tour

GESCHER. Seit nunmehr 30 Jahren sind die Montagsfahrer im Heimatverein Gescher regelmäßig unterwegs. Am Montag (5. 12.) ist Schluss für diese Saison, wenn die letzte Fahrt in diesem Jahr eingeläutet wird.

Start zur verkürzten Tour ist um 14 Uhr vom Pankratius-Schulhof aus. Bei ungünstiger Witterung treffen sich die Teilnehmer (auch jene, die krankheitsbedingt nicht mitfahren können) um 15 Uhr im Hotel Tenbrock-Kösters. Dort wird an einer Kaffeetafel Bilanz gezogen und Rückschau gehalten auf die erfolgreiche Saison. Auch ein kleines Programm ist vorbereitet, um den fahrradbegeisterten Senioren angenehme Stunden zu bereiten, heißt es. Längst stellen die Montagsfahrer mit circa 50 aktiven Radlern eine feste Größe in Gescher dar und sind durch ihre Kontakte über die Grenzen hinaus zu Botschaftern der Glockenstadt geworden. Anmeldungen erbeten bei Egon Rensinghoff, Tel. 4885.

 

Bericht der      vom Freitag, 04. November 2016

Berkelschluck aus dem Zinnlöffel

„Berkelcompagnie" besuchte Glockenstadt Gescher und besichtigte Bauernhofmuseum

Berkelanrainer machten Station in der Glockenstadt. 

Fotos: sk

Mit Kräuterschnaps hießen die Kiepenkerle die Gäste in Gescher willkommen.

Von Franz- Josef Schulenkorf

Gescher/Stadtlohn (sk). Auf den Spuren der Berkel bewegte sich am Wochenende die sogenannte grenzüberschreitende „Berkelcompagnie“. Und da machten die 55 niederländischen und deutschen Berkelanrainer Station in der Töpferstadt Stadtlohn und in der Glockenstadt Gescher.

Während in Stadtlohn die Besichtigung der Berkelmühle auf dem Programm stand, nahm man in der Glockenstadt das Bauernhofmuseum mit dem dazugehörigen Brauhaus in Augenschein. Standesgemäß wurden die Gäste von den Kiepenkerlen Thomas Woorth, Hansi Pietruschka und Dieter van Almsick mit dem obligatorischen Berkelschluck, einem hochprozentigen Kräuterschnaps aus dem Zinnlöffel, begrüßt.

Während eines kleinen Imbisses wusste Vorstandsmitglied Franz van Üüm viel über die Entstehung des Museumshofes auf dem Braem zu erzählen.

Das ehemalige Sägewerk und heutige Kraftwerk Schulze Egberding war das nächste Ziel der Exkursion. Hubert Schulze Egberding erläuterte nicht nur die Entstehung des Sägewerkes, sondern auch die weitere Entwicklung zum Wasserkraftwerk an seiner Stauanlage im Schatten der St. Antonius-(Autobahn) Kapelle. Weitere Ziele der Exkursion waren Coesfeld sowie eine Führung an der Berkelquelle in Billerbeck.

Zwei Institutionen der Berkelcompagnie gibt es dies- und jenseits der Grenze. Die eine ist die Stiftung (NL Stichting) und die zweite sind die Freunde der 3. Berkelkompanie. Die Compagnie bezieht sich auf die einstige Berkelschifffahrt, wie Günter Südhoff (Stadtlohn) erläutert.

Die Freunde der 3. Berkelkompanie gilt als ein grenzüberschreitender Verein. Dem Vorstand gehören Günter Südhoff (Stadtlohn) und Franz van Üüm (Gescher) an. Weitere Mitglieder kommen in den Niederlanden von Borculo bis Zuphten (Berkelmündung in die Issel). Seit nunmehr zehn Jahren unternimmt die Berkelcompagnie alljährlich eine Exkursion. Dabei wechselt man jeweils auf die niederländische bzw. die deutsche Seite des kleinen Flusses.

„Die Freunde der 3. Berkelkompanie haben es sich zur Aufgabe gemacht den Tourismus, die Erholung und den Naturschutz entlang der Berkel zu fördern“, so die Vorsitzende des Vereins, Marja Schulenberg aus Borculo. Hierzu habe man beispielsweise einen Kastenanhänger beschafft, auf dem der Verlauf der Berkel von der Quelle bis zur Mündung zu sehen ist.

Diese Beschriftung wurde von den Städten Billerbeck, Coesfeld, Gescher, Stadtlohn und Vreden gemeinsam getragen. Damit will man auf die Berkelregion aufmerksam machen. Dieser Anhänger kann gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden (Stadtmarketing Gescher).

 

„Berkelcompagnie“ besuchte Glockenstadt Gescher und besichtigte Bauernhofmuseum : Berkelschluck aus dem Zinnlöffel

 

Nachricht der      vom Freitag, 28. Oktober 2016

Essen/Trinken unter plattdeutscher Lupe

Plattförderer erklären Potthast, Dünnbier oder Met / 
Treffen am kommenden Mittwoch

GESCHER. Am kommenden Mittwoch (2. 11.) um 15 Uhr tagen die Plattförderer im Medienraum des Heinrich-Hörnemann-Hauses und widmen sich der monatlichen Plattpflege. Ein interessantes Programm hätten einige Experten vorbereitet, so die Plattdütsken. Es gehe um „Essen und Trinken", wobei alte Gerichte erläutert wer den, z. B. Potthast, Panhas, Waorstebrot, Schwinebakke oder Dünnbier sowie Met, das „Getränk der Germanen". Natürlich werden auch Vertellkes und Gedichte vor getragen. Bei Ankunft der Teilnehmer wird eine Kaffeetafel bereitstehen, dazu noch eine kleine Überraschung! Der Nachmittag wird weiterhin mit Liedern auf „Platt" und instrumentaler Begleitung garniert. Zu Schluss wird das Lied: „Mät Trummelschlag un Dählendanz" erklingen. Gegen Uhr endet die Veranstaltung. Gäste und Platt-Interessierte sind willkommen.

 

Bericht der      vom Mittwoch, 05. Oktober 2016

Zeit des Erntens ist gekommen

Pfarrer weihten „Hilgenhüesken" während des ökumenischen Nachbarschaftsgottesdienstes ein

Pfarrer Wennig (M) von der katholischen Kirche und sein evangelischer Amts­bruder Pfarrer Jung (I) segneten das Hilgen­­hüesken auf dem Museumsgelände.

GESCHER (sk). Seit mehr als 15 Jahren gehört der ökumenische Gottesdienst der Nachbarschaften zum festen Bestandteil im Terminkalender. In diesem Jahr konnte neben dem Gottesdienst das sogenannte „Hilgenhüesken" auf dem Museumshof einge­weiht werden.

Nachbarschaftsoberpräsident Werner Bönning konn­te rund 300 Besucher auf dem Museumshof begrüßen. „Ich freue mich, dass so viele Menschen zu diesem ge­meinsamen Gottesdienst ge­kommen sind", sagte Pfarrer Hendrik Wenning, der erst­mals mit seinem evangeli­schen Amtsbruder Rüdiger Jung die Feier zelebrierte. Rund 300 Gescheraner hat­ten trotz des wechselhaften Wetters den Weg zum Muse­umshof gefunden. Mit dabei auch zahlreiche Nachbar­schaften, die den Museums­hof mit ihren Fahnen zierten.

„Entweder endet oder es beginnt ein solcher Gottes dienst mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich ..." hieß es, und so stimmten die Be­sucher dieses bekannte Lied an. In seiner Ansprache be­tonte Pfarrer Jung, es sei nicht selbstverständlich, dass die Mühen des Pflügens, des Säens und auch des Erntens von Erfolg gekrönt seien. „Nicht das Wich­tigste wird uns geschenkt, sondern alles wird uns ge­schenkt", sagte er. Weiter führte er aus, dass die Ge­scheraner auch Dank für das Zusammenleben mit den in der Stadt untergebrachten Flüchtlingen sagen dürften. „Wir leben in einer lebendi­gen Stadt, in der engagierte Menschen zusammenste­hen, um zu helfen", so Jung weiter. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Patricia Honrath am Saxophon Rüdiger Jung am Keyboard gestaltet.

Elmar Rotherm, Vorsitzender des Heimat­vereins, bat die zahlreichen Besucher, nicht nur der Einweihung des Hilgenhüeskens beizu­wohnen, sondern auch das Erntedankfest zu besuchen.

Franz-Josef Menker be­leuchtete die Entstehung des Hilgenhüeskens mit der aufgestellten Marien-Statue auf dem Museumshof.

Der im Jahr 2004 tödlich verunglückte Holztechniker und Tischlermeister Hugo Lölfing schuf aus altem Ei­chenholz in seinem Garten das für das Münsterland typische Hilgenhus. Der Tisch­ler merkte, dass er „Gold in seinen Händen" hatte, denn er besaß die Fähigkeit, Holz durch seine Schnitzereien ein Gesicht zu geben. So überarbeitete und restau­rierte er das Chorgestühl und Beichtstühle der St. Pankratius-Kirche. Seine Lieblingsfiguren wa­ren neben der Muttergottes, der hl. Antonius und für den Feuerwehrmann bezeich­nend, der hl. Florian.

Die Geschwister des Ge­scheraner Künstlers freuten sich, dass auf diese Weise Hugo Lölfing eine späte Eh­rung erfährt.

Unter der Leitung von „Museumsbaas" Alfons Haar wurde das Hüesken ab- und im Museumshof wieder auf gebaut. Es fehlte eine ent­sprechende Heiligenfigur. Diese fand man in einer Bronze­nach­bildung der Ma­donna von Frido Graciani aus der Toscana.

Die Besucher fanden kaum Platz, um der Einwei­hung durch Pfarrer Wenning beizu­wohnen. Unter Applaus enthüllte Elmar Rotherm die Statue, bevor Pfar­rer Wenning sie mit Weih­wasser besprengte und seg­nete. Mit einem Marienlied ehrte die Gemeinde die Got­tesmutter.

Währenddessen war im Brauhaus die Kaffeetafel gedeckt. Es gab genügend Gelegenheit, bei Kaffee, Kuchen oder gekühlten Getränken zu klönen und den Tag zu beschließen.

 

 

Bilderstrecke: www.azonline.de

Die kulinarischen Ge­nüs­se ka­men nach dem Gottesdienst nicht zu kurz.

Kiepenkerl und Begleiterin sind natürlich an einem solchen Festtag dabei.

 

Bericht der      vom Mittwoch, 05. Oktober 2016

„Glockenmeile ist ein Kunstwerk"

Bürgermeister und Pfarrer weihen sie ein/
Vier Stahlglocken stammen aus Ruhrgebiet

Freuen sich über die gelungene „kleine Glockenmeile" und eröffneten sie vor Publikum gemeinsam: Bürgermeister Thomas Kerkhoff (I) und der neue Pfarrer Hendrik Wenning (Fotos: sk)

GESCHER (sk). Die Farben der Elemente werden in der „kleinen Glockenmeile" in der Nähe des Museumshofes verkörpert. Am Sonntag wurde diese Meile in einem Festakt offiziell eingeweiht.

Die Glockenmeile sei ein Kunstwerk, und es liege im Wesen der Kunst, dass diese provoziere, manchem gefal­le und eben anderen nicht, so Bürgermeister Thomas Kerkhoff. „Ich .weiß, dass sich einige Menschen an den bunten Glocken reiben. Das ist gewollt", so der erste Bür­ger der Glockenstadt.

Nachdem die Duisburger Matthias-Kirche profaniert worden war, wurde das ehe­malige Gotteshaus gesprengt. Drei Glocken waren zuvor ausgebaut worden. Sie sollten in Duisburg verbleiben. Die vierte, die große Christus-Glocke sollte mit dem Abriss entsorgt werden. Anders die Realität: Die Glocke überstand den Sturz aus fast 30-Metern Höhe unbe­schadet. Franz-Josef Menker erfuhr von den Plänen und setzte sich mit den entspre­chenden Gremien in Verbin­dung. Nach zwei Jahren in­tensiver Mühen und „eini­gen bürokratischen Irrun­gen und Wirrungen" haben die vier Stahlglocken ihre wohl letzte Ruhestätte in der Glockenstadt bekommen. Besonders dankte Kerkhoff neben Franz-Josef Menker auch Albert Brands vom Glockenförderverein, Alfons Haar vom Heimat­verein (Bauleiter) sowie der Muse­ums­mannschaft und den Sponsoren.

Unter dem Applaus der zahlreichen (Ehren-) Gäste durchschnitten Bürgermeis­ter Kerkhoff sowie Pfarrer Hendrik Wenning das Flat­terband und weinten somit die „kleine Glockenmeile" an der Eschstraße ein.

Franz-Josef Menker nahm die Gelegenheit wahr, die Bedeutung der gewählten Farben zu erläutern. Rot-Schwarz-Grau und Blau sei en etwas provozierende Far­ben, doch symbolisierten sie nicht nur die vier Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde, sondern stellten mit ihrer Namensgebung (Chris­tus-, Josef-, Matthias- und Ludgerus-Glocke) auch eine christliche Bedeutung dar: Matthias: Patron der Schmiede und Stahlkocher (Duisburg); Josef: Patron der katholischen Kirche; Ludge­rus: Gründer des Bistums Münster; begraben in Essen-Werden. Und schließlich, so Menker, stünden die vier Glocken auf dem „grünen Band vom Münsterland."

Mit der „kleinen Glocken­meile" sind die Klangkörper, Feuer- und Sturmwarner in Gescher noch präsenter ge­worden und werden für ei­nen Hin­ucker sorgen. „Man muss die bunten Stahlglo­cken, gerade hier in der Glo­kenstadt, wo der Bronze­­glockenguss seit mehr als 325 Jahren ansässig ist, nicht mögen, aber wir sollten sie akzeptieren", so der Kom­mentar eines Besuchers.

 

Die Mühen haben sich gelohnt: Dank für die „kleine Glocken meile" galt neben Franz-Josef Menker (vorne I) auch Albert Brands vom Glockenförderverein (ganz r), Alfons Haar vom Hei matverein (Bauleiter, l hinten) sowie der Museumsmannschaft, vertreten durch Ruth Neumann (vorne).

 

Bericht der      vom Montag, 03. Oktoberber 2016

Heimatverein tut seinen neuen Senf dazu

Auch das Erntedankfest auf dem Museumshof 
punktet mit leckeren regionalen Kreationen

Selbstgemachtes Brot in vielen Geschmacksrichtungen 
gab es beim Erntedankfest auf dem Museumshof zu kaufen.

GESCHER (emk). Dicht umlagert war der Brotstand des Heimatvereins, der mit Broten aus dem Steinofen bei je dem neuen Schub warm duftender Brote eine Schlan­ge von Menschen anlockte. Neben Wurst und Fischan­geboten aus heimischer Produktion hatten einige Mitglieder des Heimatvereins auch einen ganz neuen Senf kreiert. „Appelken Popäp­pelken Mostert" haben sie den Senf genannt, ganz nach dem Gesang der Kinder am Michaelistag, wenn sie von Haus zu Haus ziehen, erklär­ten die Mitglieder den Besu­chern. 

Der Heimatverein Gescher feiert seit Jahren zeitgleich mit dem Strohmarkt sein Erntedankfest auf dem Museumshof. Großes Interesse weckte auch der Stand des Nabu Kreis Borken, den ihr Geschäftsführer Stefan Lei­ding betreute. Unter Anlei­tung konnte man Nistkästen bauen. Die meisten Fragen der Besucher drehten sich um das Wohl und Wehe der einheimischen Vogelwelt.

Viel los war auch bei den vielen Spieleangeboten, die Geduld und Geschicklichkeit verlangten. „Ludger Gamon hat diese Spiele selbst ge­baut. Er ist leider im letzten Jahr verstorben. Wir ma­chen das in seinem Sinn weiter", erläuterte Kristin Rotherm das Angebot, das sie im Namen des Heimat­vereins an diesem Tag be­treute. Ein weiterer Magnet vor allem für Kinder war das kleine Gatter 'mit Schafen vom Hof der Familie Beeke aus Gescher. „Wir machen damit Landschaftspflege in der Region. Wir züchten ost­preußische Skudden und rauhwollige pommersche Landschafe", erklärte Nicole Beeke. Weihnachts­dekorati­on aus Holz galt neben den Verschiedenen Wollknäueln als ein weiterer Hingucker für die Erwachsenen, denn für die Kinder war das lebende Schaf viel interessanter.

 

 

Viel Freude beim Erntedankfest auf dem Museumsgelände hat dieser kleine Junge
an dem Angelspiel. Ludger Gamon (2015 gestorben) erfand dieses und 
weitere Spiele, die auch heute noch reges Interesse wecken.

Foto emk

 

Beilage der      vom Freitag, 30. September 2016

Westfälische Spezialitäten unter dem Erntedankkranz

Heimatverein lädt zum Erntedank auf den Museumshof 
am Sonntag (2.10.) ab 10 Uhr

Der Heimatverein Gescher lädt am Sonntag (2.10.) ab 10 Uhr zum Erntedank mit leckeren Spezialitäten zum Stelldichein am Heimathaus. 
Foto: Heimatverein

Von Reinhold Löhring

Gescher. Die Vorbereitungen für das diesjährige Erntedankfest am Sonntag (2.10.) sind getroffen. Somit kann ab 10 Uhr die Feier auf dem Museumshof „Auf dem Braem" beginnen, getreu dem Motto „Erntedank met Jung un Old". Zahlreiche Helfer des Heimatvereins Gescher haben ein umfangreiches Programm aufgestellt und freuen sich, wenn viele Gäste von Nah und Fern auf dem Mu­seums­gelände begrüßt und bewirtet werden können.

Wenn einem der Duft von frisch gebackenem Brot in die Nase steigt, dann hat die Bäckermannschaft nach alter Tradition Brotlaibe in den alten Steinofen geschoben, der schon seit den frühen Morgenstunden angeheizt wurde. Die leckeren „Stuuten" werden dann zum Verkauf angeboten. Mehrmals am Tag wird der Ofen mit „Busken" auf Betriebstemperatur gebracht. Dieses Flammenspektakel sollte man sich anschauen.

An an derer Stelle können die Kleinen rund um ein Holzfeuer sich selbst als Bäcker betätigen und kleine Brote an Stöcken garen. Gleich nebenan sind zahlreiche von Ludger Gamon selbst hergestellte Holzspielzeuge aufgestellt, die zum Entdecken und Ausprobieren einladen. 

An diesem Sonntag kann jede Küche kalt bleiben, denn es werden rund um den Erntekranz zahlreiche westfälische Gerichte angeboten: Buch­weizen­pfannekuchen, nach altem Rezept über offenem Feuer gebacken, deftige Erbsensuppe mit Einlage, Töttchen, weiterhin selbst gebackenes Brot, mit Schinken, Wurst oder Käse belegt, und leckere Bratwurst vom Grill. Neben diesen westfälischen Gerichten findet der Fischliebhaber wieder Emdener Matjes in unterschiedlichen Ge­schmacks­richtungen. Dazu schmecken die kühlen Getränke, für die natürlich gesorgt ist. 

Auch heimisches Gemüse und Wurst waren aus der Region um Gescher werden zum Verkauf bereitgehalten. Neu im Angebot ist ein handgemachter Senf mit Honig und Apfelnote, eigens für das diesjährige Erntedankfest von einer Gescheranerin kreiert.

 Ab 14 Uhr wird das Museumscafe im und am „Brauhaus" geöffnet. Dort werden viele leckere selbstgebackene Kuchen, Schnittchen und Kaffee serviert.
Selbstverständlich stehen an diesem Tag alle Türen der Museumsgebäude zur Besichtigung offen, so dass man einen Einblick in das bäuerliche Leben um die Jahrhundertwende bekommen kann. Damit möchte der Heimatverein auch auf seine Arbeit aufmerksam machen. 
Zur Zeit wird die große Schoppe am Westerkamp weiter ausgebaut. In ihr ist schon eine Schreinerwerk statt mit einem Materiallager eingerichtet. Weitere Flächen sind für Fahrzeuge und für eine Schusterwerkstatt vor gesehen. Auch auf dem Mu­seums­gelände gibt es viel zu sehen. Ein altes Handwerk aus dem Münster­land stellt der Korbflechter Hans Levers vor, der seine schmucken Korbwaren auch zum Verkauf anbietet.

Besonders die Kinder werden sich über die Ostpreußischen Skudden und Pommerschen Landschafe freuen, die die Schafzüchter Dennis Rotherm und Holger Beeke in einem Pferch weiden lassen. Gleich daneben spinnt Barbara Rotherm aus Wolle feine Fäden und stellt schicke Produkte aus Schafwolle und Schaffellen vor.

An einem Stand der Bürgerstiftung Gescher sind die Kinder eingeladen, selbst Nistkästen unter Anleitung zusammenzubauen und zu verzieren. Diese können dann später zu Hause aufgehängt werden. Mit einer kleinen Verlosung und dem Verkauf der Nistkästen und weiterer Artikel sollen Projekte der Bürgerstiftung unterstützt werden.

Man sollte auch einen Blick in den neuen Jahreskalender 2017 vom Heimatverein Gescher werfen, der an wichtige Termine erinnert und historische Fotos zeigt. Dieser wird an einem weiteren Stand neben Exemplaren von Heimatbüchern zum Verkauf angeboten.

 

Nachricht der      vom Freitag, 30. September 2016

Alles dreht sich um den Herbst

Plattdütske Kring hat sein nächstes Treffen 
am Mittwoch im Hotel Tenbrock

GESCHER. Der „Plattdütske Kring" führt die zur Tradition gewordenen Treffen am ersten Mittwoch im Monat fort. Am 5. Oktober um 15 Uhr ist es wieder so weit - die Plattfreunde treffen sich im Medienraum des Heinrich-Hörnemann-Hauses an der Lindenstraße 2. Dazu wurde ein umfangreiches Programm vorbereitet.

„Herbst" wird das Hauptthema in Gedichten, Erzählungen und anderen Beiträgen sein, so die Verse: „An't Ribbeland de Bäkke blinkt, Pögsken satt in'n Sünnen-schien". Auch ums lokale Brauchtum geht es wieder, etwa beim „Äppelken Pop-äppelken". Angefüllt werden die Themen mit Musik und Gesang, zum Beispiel Lieder von Hermann Löns oder Augustin Wibbelt. Natürlich wird bei Ankunft der Teilnehmer eine Kaffeetafel bereitstehen. Der Ausklang ist gegen 18 Uhr angedacht Gäste und Platt-Interessenten sind willkommen.

 

Nachricht der      vom Montag, 26. September  2016

Heimatverein feiert Erntedank 
„met Jung un Old"

GESCHER. Unter dem Motto „Erntedank - met Jung un Old" feiert der Heimatverein Gescher am Sonntag (2.10.) ab 10 Uhr Erntedank. Dazu ist ein umfangreiches Programm vorbereitet worden. Alle Aktiven hoffen, dass sich viele Gäste aus Nah und Fern auf dem Museumshof einfinden. Dort werden westfälische Leckereien wie Buchweizenpfannekuchen, selbst gebackenes Bauernbrot, Erbsensuppe, Töttchen und leckere Bratwurst angeboten. Produkte aus der Region wie Wurstwaren, Obst, Gemüse und - neu im Programm - ein handgemachter Senf runden das Angebot ab. Für kühle Getränke ist natürlich gesorgt. Ab 14 Uhr ist die Cafeteria im „Brauhaus" geöffnet.

 

Auch für die Kinder wird viel geboten. Sie können Stockbrot backen und sich mit selbstgefertigten Holzspielzeugen beschäftigen.

Für sie werden, sicherlich Skudden und Pommersche Landschafe, die in einem Pferch auf dem Gelände weiden, ein Anziehungspunkt sein. An einem weiteren Stand können sie Nistkästen zusammenbauen. Auf dem Museumshof gibt es allerhand aus der Vergangenheit zu sehen: das Brotbacken im alten Steinofen, die Kunst des Korbflechtens und des Spinnens. Natürlich können die Besucher an diesem Tag die Gebäude des Freilichtmuseums kostenlos besichtigen; so erhalten Interessierte einen Einblick in die Arbeit des Heimatvereins.

 

Nachricht der      vom Freitag, 16. September 2016

Wandkalender gehört in vielen Haushalten dazu

GESCHER. In vielen Haushalten gehört er einfach dazu, der Wandkalender vom Heimatverein Gescher. Mit der gerade fertig gestellten Ausgabe für 2017 feiert die Archivgruppe gleichzeitig ein kleines Jubiläum. Es ist mittlerweile die zehnte Ausgabe mit aktuellen und historischen Fotos aus Gescher und Hochmoor. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter haben wieder einen interessanten, kurzweiligen und sehenswerten Begleiter durch das Jahr geschaffen. Die Kalenderblätter zeigen Landschaftsmotive, Häuser, Straßenansichten so wie Menschen und Tiere aus Gescher und

Hochmoor. Namenstage und Ferientermine in NRW sind ebenso aufgeführt wie alle Vereinstermine - sofern diese übermittelt worden sind. Alle feststehenden wiederkehrenden Termine der Kirchengemeinden und Vereine sind in über sichtlicher Form auf einer Sonderseite festgehalten. Zum Preis von elf Euro ist der Kalender im DIN-A3 Format an folgenden Stellen erhältlich: Buchhandlung Mensing, „Ihr Buchladen", Raiffeisenmarkt, Volksbank Gescher, VR-Bank Westmünsterland, Werkstattladen Haus Hall sowie Stadtinformation.

 

Nachricht der      vom Montag, 12. September 2016

Jahresrückblick mit Filmvorführung im Rathaus

GESCHER. Die Mitglieder des Stadt-TV treffen sich zu ihrer monatlichen Versammlung am Mittwoch (14.9.) um 19.30 Uhr im Heinrich-Hörnemann-Haus, um neben den aktuellen Themen auch über die Vorbereitungen zum Jahresrückblick 2015 zu sprechen. Dieser wird am 12. und 13. November im großen Sitzungssaal im Rat haus vorgeführt, und beinhaltet wieder viele interessante Begebenheiten in und rund um Gescher. Da war zum Beispiel Weihbischof Dr. Christoph Hegge, um das Jugendhaus in der ehemaligen Bücherei einzusegnen oder Thomas Bücking, als Vertreter der Bezirksregierung Münster, bei der Ausstellung über die Berkel. Die Überreichung der Anerkennungsurkunde für die Bürgerstiftung durch Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke, der Spatenstich für das d.velop Campus Baugebiet. Dann war da noch Staatssekretär Karl-Josef Laumann, der das Altenwohnheim besuchte. Der Münsterland-Sternlauf, der Gescher tangierte. Dann die spannende Bürgermeisterwahl und Vereidigung des neuen Amtsinhabers. Die Fortschritte beim Geschichts- und Planetenwegs, um nur Einige zu nennen und vieles mehr, was mit der Kamera eingefangen wurde, und für das Publikum auf die Leinwand im Rathaus, projiziert wird. Der Film ist soweit fertig und bedarf höchstens noch kleiner Korrekturen.

 

Bericht der      vom Montag, 05. September 2016

Gescher zeigt sich von schönster Seite 

Töttchen, Rindfleisch mit Zwiebelsoße und Reibeplätzchen: 6. Glockenstadttour war ein voller Erfolg


Hubert Effkemann (r.), ehemaliger Bürgermeister, mit Franz-Hubert Grimmelt, Vorstandsmitglied des Heimatvereins Gescher.     Foto: az

Gescher. „Bisher haben sich an die 600 Radfahrer in Bewegung gesetzt, um die 40 Kilometer lange Tour mit insgesamt 10 Stationen abzufahren. Wir sind die erste Station. Wir verteilen das Kartenmaterial und geben Tipps", fasste Elke Würz vom Stadtmarketing Gescher die Erfahrungen der 6. Glockenstadttour am frühen Nachmittag zusammen.

Sie war ein voller Erfolg. In den ersten Jahren beteiligten sich noch einige Schützenvereine. Heute sind die einzigen Vereine der Heimatverein Gescher mit der Bürgerstiftung, traditionell auf dem Hof Upgang in Tungerloh-Pröbsting, und der Heimatverein Hochmoor an seinem Heimathaus.

„Jedes Jahr sind es andere Stationen. Mit dieser Tour wollen wir zeigen, was Gescher zu bieten hat", freute sich Hubert Effkemann, ehemaliger Bürgermeister und Vertreter der Bürgerstiftung auf dem Hof Upgang. „Heute gab es Töttchen, Rindfleisch mit Zwiebelsoße und Reibeplätzchen, eben typisch westfälisch. Dafür kommen die Leute", ergänzte Franz-Hubert Grimmelt, Vorstandsmitglied des Heimatvereins Gescher.

Die Brüder Theo und Bernie Stockhorst mit ihren Frauen Mechthild und Hildegard aus Gescher gehören ebenfalls zu den treuen Nutzern der Glockenstadttour. Auf dem Hof Upgang stärkten sie sich mit den westfälischen Köstlichkeiten. „Die Bewegung und das gemeinsame Erlebnis finden wir gut", erklärte Theo Stockhorst die Teilnahme, während seine Frau Mechthild noch ein ganz besonderes Lob bereithielt: „Die Veranstalter geben sich wirklich viel Mühe."

Das frisch gebackene Brot aus dem hauseigenen Backhaus allein lockte zahlreiche Besucher zum Heimathaus des Heimatvereins Hochmoor. Zehn ehrenamtliche Mitglieder erfüllten die Wünsche der Besucher, darunter der „Oberbäcker" Boris Schulz. „Insgesamt bieten wir fünf verschiedene Brote an. Der Renner war das Haferflockenbrot. Zuletzt kommt das Rosinenbrot in den Ofen", erklärte Schulz fachmännisch. „Rund 250 Besucher hatten wir heute schon. Das sind wesentlich weniger als sonst", schätzte Reinhold Gertz, Vorsitzender des Heimatvereins Hochmoor.

Wie die beiden Heimatvereine ist die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH (EGW) immer dabei. Führungen über das Gelände werden gern angenommen. Kaffee, Kuchen und Grillwürste sorgen für das leibliche Wohl und zwar unentgeltlich gegen eine freiwillige Spende. Das eingenommen Geld kommt in diesem Jahr der Kinderkrebshilfe Weseke zugute.

Auf dem Hof Weitenberg-Hölker in Tungerloh-Pröbsting wartete noch eine museale Überraschung auf die Besucher. Wer wollte, konnte sich noch „Berni´s Museum" mit Gebrauchsgegenständen vergangener Jahrzehnte auf dem Hof ansehen, das sich sonst nur auf Anfrage öffnet (Tel. 02542/4192).

Von Elvira Meisel-Kemper

 

Bericht der      vom Samstag, 03. September 2016

Das Hilligenhüsken feiert Richtfest

Gebäude wird am 1. Oktober eingesegnet

GESCHER. Nach alter Sitte feierte der Heimatverein Gescher e.V. kürzlich das Richtfest des „Hilligenhüskens" auf dem Museumshof. Ein geladen waren alle Helfer und Unterstützer des Projektes, die seit März letzten Jahres daran arbeiten. Nachdem Elmar Rotherm den letzten Nagel ins Holz eingeschlagen hatte, trug Schreiner Thomas Worth den altbekannten Richtspruch vor, der nach jedem Absatz mit den Worten „Kamerad schenk ein" endete. Beiratsmitglied Franz-Josef Menker erläuterte die Geschichte dieses Gebäudes. Das „Hilligenhüsken" wurde seinerzeit von Hugo Lölfing geschaffen und von der jetzigen Eigentümerfamilie dem Heimatverein überlassen. Dieser baute es zwischen Schirmschoppe und Spieker wieder auf, verputzte es und fügte ein selbst geschmiedetes Tor ein. Auf das Richtfest folgt am 1. Oktober der ökumenische Gottesdienst der Nachbarschaften. Dort wird das Gebäude eingesegnet und eine bronzene Marienfigur findet ihr neues Zuhause im Inneren.

„Kamerad schenk ein": Nach alter Sitte feierte der Heimatverein Gescher e.V. 
kürzlich das Richtfest des Hilligenhüskens auf dem Museumshof. 

 

Nachricht der      vom Donnerstag, 28. Juli 2016

Heimatverein: Termine für den Kalender melden

GESCHER. Der Heimatverein Gescher wird auch für das Jahr 2017 einen Wandkalender herausgeben. Der Arbeitskreis „Archivgruppe" ist schon intensiv in die Vorbereitungen eingebunden und bedankt sich für die erhaltenen Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Den örtlichen Gruppen und Vereinen möchte der Heimatverein wieder Gelegenheit geben, ihre wichtigsten Termine aus dein Jahresprogramm in dem Kalender zu präsentieren. Alle, die diese Möglichkeit nutzen wollen,

werden gebeten, bis spätestens zum 5. August eine Mitteilung an das Arbeitskreis-Mitglied Rudolf Pierk, Riete 12, (Email: ru-dolf.pierk@gmx.net) zu senden.

Örtliche Firmen, die den Kalender als Weihnachtsgeschenk für ihre Mitarbeiter und Kunden erwerben möchten, können sich bei Elmar Rotherm, Uhlenkamp 9 (Email: rotherm-h@versanet.de) melden. Der Kalender soll Anfang Oktober fertig sein, so teilt das Organisationsteam ab schließend mit.

 

Bericht der      vom Donnerstag, 28. Juli 2016

„Hilligenhüsken" für den Museumshof

Gebäude soll am 1. Oktober feierlich eingesegnet werden

GESCHER. Die Arbeiten für das jüngste Projekt des Heimatvereins Gescher e.V. begannen im März 2015 mit dem Abbau eines „Hilligenhüsken", das der Gescheraner Hugo Lölfing geschaffen hatte und das dem Heimat verein Gescher überlassen wurde.

Zwischen Schirmschoppe und Spieker haben es die Aktiven wieder aufgebaut, ausgemauert, verputzt und mit einem selbst geschmiedeten Tor versehen. Der Heimatverein konnte inzwischen eine Marienfigur aus Bronze erwerben, die auf einem Marmorsockel ihren Platz finden wird.

Im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes der Nachbarschaften am 1. Oktober soll das Gebäude feierlich eingesegnet werden, teilt der Heimatverein dazu weiter mit. 

Anlässlich des 75. Geburtstages des „Timmerbaas" Alfons Haar wurde der Stand der Arbeiten nochmals von den Aktiven begutachtet. Der Heimatverein Gescher bedankte sich seinerseits bei   allen Helfern für die großartige Unterstützung.

Einige Aktive des Heimatverein Gescher nehmen gemeinsam mit Geburtstagsjubilar Alfons Haar (vordere Reihe, 2. v. I.) die gelungenen Arbeiten auf dem Museumsgelände in Augenschein

 

Bericht der      vom Montag, 25. Juli 2016

Mit Pumpernickel und Schinken nach Aachen

Schinken, Pumpernickel und Korn sind die Produkte, die die Kiepenkerle des Heimatvereins Gescher als Botschafter Westfalens dem Weltkongress der Telefonseelsorge präsentierten und über reichten, damit man dort diese regionalen Gaben kennenlernen und schmecken lassen konnte. Der Internationale Kongress findet zurzeit in der Kaiserstadt Aachen statt. Dorthin brachen Alfons Haar, Thomas Worth, Dieter van Almsick, Hansi Pietruschka so wie Jürgen Haar nach einem stärkenden Frühstück auf.

 

Nachricht der      vom Mittwoch, 20. Juli 2016

Römerpark mit Plattbodenschiff

Plattdütsker Kring fährt nach Xanten

GESCHER. Am 3. August bietet der Plattdütske Kring eine Busfahrt zum Niederrhein nach Xanten an. Die Abfahrt erfolgt um 13.30 Uhr von der Konrad-Adenauer-Straße (Kutschenmuseum).

Nach Ankunft in Xanten werden die Teilnehmer zu erst den mächtigen Dom „St. Viktor" besichtigen in seiner romanisch-gotischen Bauweise und mit seinen reichen Kunstschätzen. Im Dom werden die Mitreisen den u. a. gemeinsam ein Marienlied auf „Plattdeutsch" singen. 

Danach werden die Gescheraner den umfangreichen „Archäologische Römerpark" mit dem Freilichtmuseum, der Römerstadt „Colonia Ulpia Traiana" aufsuchen. Dabei wird eine faszinierende Ausstellung über die Römer zu sehen sein. Im Römerpark bietet sich dann auch die Gelegenheit zu einem gemütlichen Kaffeetrinken. Als neueste Attraktion im Römerpark gilt der Nachbau eines Plattbodenschiffes, ganz aus Holz gebaut. Der Schiffstyp „Prahm" sei auch auf der Berkel heimisch, wie das Buch „Berkelschifffahrt" von Dr. Terhalle bezeuge, so der Plattdütske Kring. Die Rückfahrtszeit dieser Reise wird im Bus festgelegt. Anmeldungen zu dem Ausflug bitte unter Tel. 5102 oder Tel. 4425. Interessenten sind willkommen.

 

Bericht der      vom Mittwoch, 18. Juni 2016

Heimatverein radelt Richtung Gemen

Seine traditionelle Pättkesfahrt veranstaltete der Heimatverein Gescher am Pfingstsamstag. Trotz kühler Temperaturen machten sich 30 Radler auf den Weg Richtung Gemen. Bernhard Lammering hatte schöne „Pättkes" ausgesucht und sorgte mit seiner erfahrenen Mannschaft für eine sichere Tour. 

Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen wurde die Gruppe vom Vorsitzenden des Heimatvereins Gemen, Günther Dirks, begrüßt. Bei einem Gang durch das historische Gemen wurden unter anderem die im Barockstil erbaute Marienkirche, die Schlossanlage und das Heimathaus „Haus Grave" besichtigt. Danach ging es wieder zurück nach Gescher, das die Gruppe nach einem Zwischenstop - Paul Graffe hatte die Radler mit Getränken versorgt - ohne Panne gegen Abend erreichte. 

Das Foto zeigt die Gruppe vor der Marienkirche.

 

Nachricht der      vom Donnerstag, 26. Mai 2016

Kring besucht Burganlage

GESCHER. Der Plattdütske Kring unternimmt am Mittwoch (1.6.) eine Bus-Kulturfahrt zur impo santen Burganlage Bentheim mit Führung. Die Burg wurde im Jahr 1050 das erste Mal erwähnt. Die Abfahrt in Gescher erfolgt um 13.30 Uhr am Kutschenmuseum, Konrad-Adenauer-Straße. Nach der Burgbegehung ist Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Innenstadt mit Besichtigung der Kirche „St. Jans" von 1670 und anschließendem Cafe-Besuch. Die Rückfahrt erfolgt gegen 18.30 Uhr. Anmeldungen sind unter Tel. 5102 oder Tel. 4425 erbeten. Interessierte sind wie immer  willkommen.

 

Bericht der      vom Mittwoch, 11. Mai 2016

Muskelkraft für Maibaum gefragt

22 Abordnungen aus Vereinen und Verbänden treffen sich zum Aufstellen am Rathausplatz

Hauruck: Beim Aufstellen des Maibaums ist Muskelkraft gefragt. 22 Abordnungen aus Vereinen und Verbänden trafen sich dafür auf dem Rathausplatz.         Fotos: sk

GESCHER (sk). Kräftige Männer waren gefragt. Mit Muskelkraft musste der Maibaum in Gescher aufgerichtet werden. „Freiwillige vor", rief Major Thomas Weghake. Jungschützen aus der Gilde, Männer der Feuerwehr und selbst Stadtprinz Michael I. (Beuker) packten mit an. Zentimeter um Zentimeter wurde der Baum aufgerichtet - unter den Augen von Stefan Theßeling, Markus Sundrum und Andreas Jung von der Freiwilligen Feuerwehr. Mittels Stahlseil und Greifzug wurde der mächtige Baum von ihnen gegen ein Umstürzen gesichert. „Wir sind froh, dass uns die Feuerwehr immer wieder tatkräftig unterstützt", so Norbert Mesken und Hermann Melis.

Zum zwölften Mal lud die Schützengilde St. Pankratius die Bevölkerung der Glockenstadt zum Richten des Maibaumes in Geschers „guter Stube" ein. Seit Pfingstsonntag ziert der Baum Ge schers City. 22 Abordnungen aus Vereinen und Verbänden trafen sich auf dem Rathausplatz. Einige Besucher mehr hätten sich die Organisatoren schon gewünscht, doch war das Wetter nicht gerade einladend. Dennoch begrüßte die Schützengilde eine große Zuschauerzahl.

Werner Bönning, Oberst der Pankratius-Schützengilde, überflog noch einmal kurz den Spickzettel seiner Ansprache. „Besonders begrüße ich den Bürger der ersten Stadt", las er leise und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. „Festgemeindeangetreten", rief Major Tho mas Weghake - und so ging es unter den Klängen des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Gescher in einem Festumzug in „die gute Stube" der Glockengießerstadt, dem Platz an der Hauptstraße. Allen voran Bürgermeister Thomas Kerkhoff und Werner Bönning. Trotz des Geburtstages seiner Frau Rebekka Stein ließ es sich der erste Bürger der Stadt nicht nehmen, an der Zeremonie teilzunehmen. Spontan brachte die Festgemeinde dem Geburtstagskind ein Ständchen, als Bönning ihr einen Blumenstrauß überreichte, und übertönte mit „Happy Birthday" den Spielmannszug.

Unter Anleitung befestigten sodann die Schilderträger die entsprechenden Wappen an dem Baum. Für Bürgermeister Kerkhoff war es eine Premiere, das Stadtwappen an dem Maibaum zu befestigen. Die weiteren Vereine, die sich so präsentieren, sind: der MGV-Gaschari, der Angelsportverein, die Pfadfinder, der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr, die Schützengilden St. Pankratius und Grüne Wiese, die Stadtkarnevalisten, die Marine-Kameradschaft, der Heimatverein, der Hegering, die Nachbarschaften der Stadt, die Landfrauen, die KAB, der Kolping, die Freiwillige Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuze und der Imkerverein.

Nach dem erfolgreichen Aufstellen des Maibaums wird da rauf auch angestoßen.


Befestigen des Stadt-Wappen: Werner Bönning und Bürgermeister Thomas Kerkhoff.

 

Nachricht der      vom Mittwoch, 11. Mai 2016

Heimatverein startet an Schule

GESCHER. Der Heimatverein Gescher lädt zur Pättkesfahrt am Pfingstsamstag (14. 5.) ein. Abfahrt ist um 13 Uhr von der Pankratiusschule (nicht von der Pankratiuskirche, wie der Verein versehentlich falsch mitgeteilt hatte). 

Die Organisatoren haben eine schöne Strecke und eine Besichtigung im historischen Ortskern von Gemen organisiert. Es besteht Gelegenheit zum Kaffee trinken. Auch Nichtmitglieder sind willkommen. Gegen 18.15 Uhr ist die Rückkehr in Gescher vorgesehen. 

 

Nachricht der      vom Donnerstag, 05. Mai  2016

„Maria Maienkönigin" schmückt Kapelle

Plattdeutsche Andacht am 11. Mai / Irisch-keltische Musik erklingt / Kaffeetafel

GESCHER. Die schon zur Tradition gewordene „Plattdeutsche Maiandacht" findet in der zweiten Maiwoche am Mittwoch (11. 5.) um 15 Uhr in der St.-Antonius-Kapelle in Tungerloh-Capellen (Autobahnkapelle) statt.

Mitglieder des Plattkreises haben wieder einiges zu bieten für den festlichen Rahmen dieser Andacht. Der Kapellenraum wird unter anderem mit einer handgemalten Darstellung „Maria Maienkönigin" im neo-expressionistischen Stil in mediterranen Farben ausgeschmückt. Zur Einstimmung erklingen „Irisch-keltische Weisen" durch einen versierten Violinisten. Kaplan Jakob von St. Pankratius und St. Marien wird zur Eröffnung eine entsprechende Meditation halten. Passende Marienlieder sind für alle Teilnehmer vorbereitet und werden mit instrumentaler Begleitung gesungen.

Besondere Gebete - natürlich auf Platt - werden den festlichen Rahmen weiter  auskleiden. Als Höhepunkt konnte wieder eine Sopran-Solistin gewonnen werden. Des Weiteren wird Kaplan Jakob für alle den Maiensegen erteilen. Ein Abschluss einschließlich Kaffeetafel für alle Teilnehmer wird im Bauerncafe Weitenberg geboten. Alle Interessenten sind willkommen. 

 

Nachricht der      vom Mittwoch, 04. Mai 2016

Heimatverein lädt zur Pättkesfahrt

GESCHER. Zur traditionellen Pättkesfahrt am Pfingstsamstag (14. 5.) lädt der Heimatverein Gescher ein. Abfahrt ist um 13 Uhr von der Pankratiuskirche. Das Vorbereitungsteam hat eine schöne Strecke ausgefahren. In Gemen steht eine geführte Besichtigung im historischen Ortskern mit dem Vorsitzenden des dortigen Heimatvereins, Günther Dirks, auf dem Programm. Es besteht auch Gelegenheit zum Kaffeetrinken. Für kühle Getränke in den Pausen ist gesorgt. Auch Nichtmitglieder sind willkommen, so die Organisatoren. Gegen 18.15 Uhr ist die Gruppe wieder in Gescher.

 

Nachricht der      vom Donnerstag, 28. April  2016

Plattdeutsche Maiandacht

GESCHER. Die „Plattdeutsche Maiandacht" findet am Mittwoch, 11. Mai, um 15 Uhr in der St.-Antonius-Kapelle statt. Die Andacht wird von verschiedenen Solisten mit Kaplan Jakob gestaltet. Interessenten sind willkommen. Ein Kaffeetrinken findet an schließend bei Weitenberg statt, teilt der Plattdütske Kring mit.

 

Bericht der      vom Donnerstag, 21.April  2016

Ein Motor für gutes Gelingen

Lob für Arbeitskreise des Heimatvereins auf Generalversammlung / Schutzhütte in Estern geplant

GESCHER (bv). Mit 519 Mitgliedern ist der Heimatverein gut aufgestellt und gehöre zu den herausragenden Vereinen der Stadt, freute sich der Vereinschef. Er bedankte sich bei allen, die in irgendeiner Weise immer wieder mit Hand anlegen, damit alles gelingt. Zur Generalversammlung hatte der Verein jetzt ins Hotel Grimmelt geladen. Rund 80 Heimatfreunde konnte Vorsitzender Elmar Rotherm willkommen heißen, darunter auch Bürgermeister Thomas Kerkhoff und seinen Vorgänger Hubert Effkemann: „Wenn die beiden nebeneinander sitzen ist das sicher ein gutes Zeichen", meinte Rotherm.

Der umfangreiche Geschäftsbericht von Schriftführer Reinhold Löhring machte die Programmvielfalt des Heimatvereins im Laufe eines Jahres deutlich. Auch an überörtlichen Tagungen und Veranstaltungen nehmen die Heimatfreunde teil, um sich so über Wissenwertes rund um die Heimatpflege zu informieren.

Verschiedene Arbeitskreise seien der Motor für ein gutes Gelingen und trügen durch ihren hohen Einsatz dazu bei, dass auf dem Museumsgelände mit Back- und Brauhaus stets alles top sei und Besucher angelockt würden, hieß es. Auch vor größeren Bauvorhaben schreckten die Ehrenamtlichen nicht zurück, schließlich hätten sie in Reihen Handwerker und Fachleute, um solche Maßnahmen zu stemmen. Plattdütsker Kring, Stadt-TV, Montagsfahrer und Archivgruppe sind weitere belebende Einrichtungen und sorgen dafür, dass der Heimatverein in Sachen Kunst, Kultur, Bildung und Brauchtum ein „Rundumversorger" ist, lautete ein Fazit.

Über Einnahmen und Ausgaben des Vereins informierte Kassiererin Monika Niehues. Die Vereins-Finanzen seien in Ordnung, lautete das Fazit. Die Kassenprüfer Günter Liemann und Josef Tüber hatten keine Einwände, wie Letzterer berichtete. Für Liemann prüft jetzt Josef Sicking.

Aufgestellt werden soll noch eine Schutzhütte im Bereich Estern.

Positive Reaktionen gab es auf den Wandkalender 2016. Rudolf Pierk stellte ein Buch über die Marienkirche vor, das in Kürze erscheinen wird und in einer Auflage von 800 Exemplaren in Druck geht. Dafür erntete Pierk mit seinem Arbeitskreis Lob vom Vorsitzenden.

Aufgelistet wurden die künftigen Vorhaben am Heimathaus, die noch notwendig sind. Hier sei der Einsatz vieler Helfer und auch Sponsoren gefragt, wurde betont.

Zuletzt folgte der Auftritt der beiden Musikgruppen „Vocal Total" und „Singsation" unter der Gesamtleitung von Gudula Hardt. Für ihre moderne Musik mit bekannten und neuen Titeln heimsten die Sängerinnen und Sänger tosenden Applaus ein.

Schließlich hatte Anton Nienhuis mit seinen Kollegen Rudolf Vesper, Erwin Hamers und Josef Tüber von Stadt-TV Gescher einen Filmbeitrag aus ihrem reichen Fundus parat, der vor 25 Jahren unter der Leitung von Hermann Abbing entstanden war und über die Verarbeitung der Milch zu Butter nach alter Methode berichtete. Damals waren mehrere Bauernhöfe aus Gescher in den Filmbeitrag aufgenommen worden. Ausführlich kommentierte Doris Weitenberg den Werdegang von der Milch zur Butter nach alter Sitte.

 

Vocal Total und Singsation traten unter der Leitung von Gudula Hardt (4. v. l.) auf der Generalversammlung des Heimatvereins gemeinsam auf begeisterten mit moderner Musik und neuen Titeln.      Foto: Josef Tüber

 

Nachricht der      vom Freitag, 01.April  2016

Die Bäckermannschaft des Heimatvereins heizt am Sonntag in aller Frühe wieder den Backofen auf dem Museumshof an.

Frisches Brot auf dem Museumshof

Der Heimatverein backt wieder / Cafeteria geöffnet

Von Reinhold Löhring

Gescher. Wenn zum Frühlingsfest am kommen den Sonntag (3. April) die 9. Gescheraner Automobilausstellung startet, beginnt auch die Backsaison auf dem Museumshof.

Schon in aller Frühe machen die Bäcker den alten Steinofen auf dem Museumshof startklar, bringen ihn mit "Busken" auf Betriebstemperatur und backen dann frische Bauernbrote. Alle sind herzlich eingeladen, sich dieses Flammenschauspiel anzusehen.

Gegen 11.30 Uhr werden dann die ersten duftenden „Stuten" aus dem Ofen gezogen und zum Kauf angeboten. Um 11 Uhr steht die Tür zu einem geführten Rund gang durch das Heimathaus offen. Besucher haben dann Gelegenheit, sich das Innere des Museums anzusehen und etwas über das bäuerliche Leben vor 100 Jahren hier auf dem Lande zu erfahren.

Ab 14 Uhr sorgt der Heimatverein mit der Cafeteria im Brauhaus für das leibliche Wohl der Frühlingsfestbesucher. Mit leckeren Schnittchen, selbst gebackenen Kuchen und Kaffee kann man sich hier in angenehmer Atmosphäre stärken.

 

Bericht der      vom Mittwoch, 03. März  2016

„Erinnerungen an die Marienkirche"

Von der Fotoausstellung zum Heimatbuch / 
 Bildband soll Mitte 2016 erscheinen / 
Viele Autoren

Unter ihrer Federführung entsteht das neue Heimatbuch „Erinnerungen an die Marienkirche" (von links): Gregor Graffe, Horst Nierig und Rudolf Pierk (nicht im Bild Alfons Haar). Mitte 2016 soll der Bildband erhältlich sein.           Foto: Jürgen Schroer

Von Jürgen Schroer

GESCHER. Im Wohnzimmer von Rudolf Pierk stapeln sich Aktenordner, Fotos, Dokumente und viel Papier. „Damit beschäftigen wir uns seit fünf Jahren", schmunzelt der Heimatfreund. Das Ergebnis soll Mitte 2016 erhältlich sein: ein Heimat buch über die Ende 2010 geschlossene Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt. Geplant ist ein Bildband mit rund 350 Seiten und über 700 Fotos, der vielfältige Aspekte rund um das Gebäude, seine Geschichte und Nutzer widerspiegeln soll. „Erinnerungen an die Marienkirche" lautet der Titel des Buches, an dem viele Autoren mit persönlichen Rückblenden mitgeschrieben haben. Pierk: „Es soll ein Buch für alle Gescheraner werden."

Ausgangspunkt für das Buchprojekt war eine Fotoausstellung im Herbst 2010, mit der sich die Archivgruppe im Heimatverein an den Abschiedsaktionen für die Marienkirche beteiligte. Bei vielen Besuchern kam Wehmut auf und der Wunsch, Erinnerungen für die Nachwelt zu erhalten. Da wurde die Idee für das neue Heimatbuch geboren. Für Pierk und seine Mitstreiter Horst Nierig, Gregor Graffe und Alfons Haar war klar, dass keine wissenschaftliche Abhandlung entstehen sollte, sondern „eine Zusammenfassung von Erinnerungen". Der Vorstand des Heimatvereins gab grünes Licht. Und so begann im Frühjahr 2011 das Sammeln von Unterlagen, Fotos und Daten und die Ansprache von Personen, die eigene Texte bei steuern konnten.

Zu Wort kommen etwa die ehemaligen Pfarrer Josef Rensing, Heio Weishaupt und Udo Diepenbrock, die ihre Erinnerungen zu Papier gebracht haben. Frühere Aktive aus Gruppen und Vereinen liefern interessante Rückblenden, etwa Karl-Heinz Kloster über die Messdienerzeit in den 50er Jahren. Der ehemalige Kaplan Walter Schüller konnte ein ganzes Fotoalbum aus seiner Zeit in Gescher beisteuern. Weitere Kapitel im Buch widmen sich der Bauphase der Kirche, Mitarbeitern und Gremien, dem Leben der Pfarrgemeinde - und natürlich dem Kampf der letzten Jahre um den Erhalt des Gebäudes und seine künftige Nutzung. „Die mehrjährigen Diskussionen haben auch unsere Arbeit verzögert", heißt es im Buchkomitee, das sich bei allen Mitwirkenden für die Unterstützung bedankt.

Nun ist der Bildband in DIN A4-Größe fast fertig.

„Wir warten noch auf das abschließende Konzept für den Turm", erläutert Pierk. Hier liefen die Gespräche auf Seiten der Kirchengemeinde, die Eigentümerin dieses Gebäudeteiles bleibt. Das Buch mit Grußworten von Pfarrer Ralph Forthaus und dem Heimavereins-Vorsitzenden Elmar Rotherm wird in einer Auflage von 800 Exemplaren veröffentlicht. Auf den Titel kommt ein Bild, das die Gescheranerin Maria Bröcker eigens gemalt hat - es zeigt die Marienkirche mit dem verstorbenen Pfarrer Josef Willenbrink in jungen Jahren. Die Rückseite des Buches wird mit einem Modell des Marien-Areals bebildert, wie es nach dem Umbau durch den Investor Eco-Plan aussehen wird. „So schlagen wir den Bogen von den Erinnerungen in die Zukunft", erläutert Pierk die Gestaltungsidee.

> Band 18 der Heimatbuchreihe wird nach Erscheinen im örtlichen Buchhandel, bei den Banken, bei der Raiffeisen-Genossenschaft und über den Heimatverein erhältlich sein.

 

Nachricht der      vom Dienstag, 01. März  2016

Montagsfahrer starten wieder

GESCHER. Die Montagsfahrer des Heimatvereins Gescher starten in die 30. Saison. Die erste Tour des Jahres 2016 findet am kommenden Montag (7. 3.) statt. Treffen ist um 14 Uhr an bekannter Stelle auf dem Schulhof der Pankrati-usschule. Neulinge sind willkommen.

 

Nachricht der      vom Freitag, 06. Februar 2016

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Stadt-TV-Team freut sich über 720- Euro-Spende vom „Nikolaus"

Der Nikolaus (Thomas Kersting, ganz links) war auch im letzten Advent mit einer Sparbüchse unterwegs und sammelte in zahlreichen Veranstaltungen für einen guten Zweck. Diesmal waren die Spenden für das Stadt-TV-Team vorgesehen, das seit 25 Jahren in ehrenamtlicher Tätigkeit die jüngere Geschichte Ge-schers in bewegten Bildern festhält und u.a. in Form von Jahresrück-blickfilmen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Nunmehr konnte er den stolzen Betrag von 720,15 Euro in einer kleinen Feierstunde dem Stadt-TV-Team überreichen. Es besteht aktuell aus (sitzend v.l.) Rudolf Vesper, Antonius Nien-huis, Erwin Hamers, (stehend) Hubert Upgang, Ludger Kolve, Erwin Honvehlmann und Josef Tüber.

 

Nachricht der      vom Freitag, 06. Februar 2016

Plattdeutsche widmen sich dem „Freöhjaohr"

GESCHER. Am kommenden Mittwoch (2. 3.) um 15 Uhr ist die nächste Sitzung des „Plattdütsken Kring". Das Treffen findet im Sitzungsraum des Heinrich-Hörne-mann-Hauses, Lindenstr. 2, statt. Zum Einstimmen auf das Thema „Freöhjaohr" wird das Lied „Wenn in Freöhjaohr singt so schön de Nachtigall" unter Beteiligung aller Teilnehmer gesungen. 

Danach können sich die Plattfreunde an der Kaffeetafel gütlich tun. Es wurde ein umfangreiches Programm von einigen Mitgliedern vorbereitet, unter anderem zu den Fragen, wieso es in Gescher so viele Bierbrauereien gab und warum immer schon Bier getrunken wurde. 

Des Weiteren wird ein Fotoalbum mit Aufnahmen zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert herumgereicht, auf denen man sehen kann, wie sehr sich die Glockenstadt verändert hat. Dabei werden Erzählungen über vergangene Zeiten nicht fehlen. Somit ist absehbar, dass den Teilnehmern wieder ein gut ausgefüllter Nachmittag in Sachen „Platt" geboten wird. Die Stunden enden dann gegen 18 Uhr mit dem Lied „No Breörs un Süsters gudde Nacht".

 

Nachricht der      vom Donnerstag, 31. Januar 2016

Karneval ist Thema beim Kring-Treffen

GESCHER. Das nächste Treffen des Plattdütsken Krings findet am Mittwoch (3. 2.) statt und zwar im Heinrich-Hör-nemann-Haus (Imkereimuseum) an der Lindenstraße. Dazu sind alle Platt-Interessierten willkommen. Die Teilnehmer werden nach der Begrüßung mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Verschiedene Akteure geben zur Unterhaltung ihre neuesten „Vertellskes" zum Besten. Eines der Themen wird natürlich Karneval - gestern und heute - sein. Das beliebte Spiel mit Wortwendungen auf Platt soll auch dieses Mal nicht zu kurz kommen. Auch über anvisierte Ausflüge in der Sommerzeit soll gesprochen werden. Der Nachmittag wird wie immer mit Liedern auf Platt garniert. Das Treffen endet gegen 18 Uhr mit dem Schlusslied ,Dän Naober sienen Kater".

 
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