Berichte aus 2014


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Bericht  der      vom Donnerstag, 20. Dez.  2014

Heimatabend mit Tante Gertrud 

Akteure unterhielten Publikum mit vielfältigen Beiträgen / Stadt-TV zeigt „450 Jahre Tungerloh-Wallfahrt"

Der Heimatabend war auch diesmal bestens besucht. Freuen durften sich die Gäste nicht  nur auf „Moos un Mettwoste", sondern auch über die kurzweiligen Beiträge illustrer Gäste wie Tante Gertrud aus Limburg  (kleines Bild).      Foto: Kortbus

Bernhard Voßkühler

GESCHER. Ein beliebter Tradi-tionstermin im Kalender des Heimatvereins ist alle Jahre wieder der große Heimat­abend mit Grünkohlessen und Programm, der jetzt im Hotel Grimmelt über die Bühne ging. Organisatoren und Akteure hatten sich bei den Vorbereitungen mächtig ins Zeug gelegt, um die gut hundert Heimatfreunde leb­haft zu unterhalten. Natür­lich trugen auch „Moos un Mettwoste" aus der Hotelkü­che dazu bei, dass am Ende alle rundum satt und zufrie­den waren.

Heimatvereinsvorsitzen­der Elmar Rotherm hieß die Teilnehmer willkommen, unter ihnen auch den ersten stellvertretenden Bürger­meister Günter Schülting-kemper und - in langjähri­ger Verbundenheit - eine Abordnung vom Heimatver­ein Hochmoor. Mit von der Partie war als Akteur natür­lich Hans Rieken mit seiner steierischen Harmonika, der mit volkstümlichen Melo­dien die Gäste unterhielt und zum Mitsingen auffor­derte. Und dann legten die Künstler los. Den Reigen er­öffnete Hans Sommer, der die Zuhörer nach Berlin ent­führte zum Bahnhof Zoo. Sein Vortrag erzählte über Irrungen und Wirrungen in alten Zeiten und reichte von Schiller bis Goethe.

Alfred Burhoff wusste aus alten Zeiten zu berichten, und Franz-Josef Menker lüf­tete das Geheimnis der fünfen Glocke in St. Pankratius. Unter die Lupe nahm Rein­hold Bußwolder Geschers Innenstadt mit verkehrsbe­ruhigter 

Zone, Heggenpätt-ken, Glockenguss und kam zu dem Fazit: „Wer möchte noch leben wie in alten Zei­ten? Wir loben den Fort­schritt."

Erzählungen eines Ge-scheraner Urgesteins mit Schwarzmarkt und Hamste­rei gab Anton Horstick als leidenschaftlicher Platt­freund zum Besten. Maria Sickings Vortrag erzählte von der Weihnachtsgans, die sich zwei Damen aus der Stadt besorgt hatten, um sie zu mästen und später zu schlachten, was sie dann doch nicht über das Herz brachten.

Später unterhielt die Mu­sikgruppe „Kattenmiege" mit Hermann Beeke, Peter Schneider und Meinhard Hüning die Gäste auf Platt. Dabei besang man die länd­liche Idylle mit Bauernhof und allem, was dazugehört. „Tante Gertrud aus Limburg" ging bei ihrem Auftritt sogar über die Tische und meinte: „Sie können mich ruhig an­gucken, oder haben Sie schon Elend genug gese­hen?" „Wir haben zwei Kata­strophen in Limburg: der Bi­schof und ich", war eine wei­tere amüsante Äußerung der Powerfrau. Zum Abschluss des dreistündigen Pro­gramms, das die Heimat­freunde begeisterte, stand eine Filmvorführung von Stadt-TV an. Ludger Kolve und Josef Schültingkemper informierten in dem Film über 450 Jahre Tungerloh-Wallfahrt zum Annaberg. Nach viel Applaus am Ende eines gelungenen Abends dankte Elmar Rotherm den Akteuren mit einem Präsent.

 
Nachricht  der      vom Freitag, 14.. Dez.  2014
Mautfrei durch das Stadtgebiet 

Montagsfahrer Bernhard Lammering zum „Ersten Pedalritter Geschers" ernannt

Die Führungsriege der Montagsfahrer mit Nikolaus und Knecht Ruprecht zum Abschluss der Radsaison bei Tenbrock.                                   Foto: Tüber 

Von Bernhard Vosskühler

GESCHER. Nach acht Jahren an der Spitze der Montagsfahrer im Heimatverein Gescher gab Bernhard Lammering nach der letzten Tour im Hotel Tenbrock seine Warnweste an Nachfolger Egon Rensinghoff weiter. Auch Josef Brillert aus dem Führungs­team gibt dieses Amt nach acht Jahren auf.

Ein letztes Mal in diesem Jahr schwangen sich die fitten Radler auf ihre Drahtesel zu einer verkürzten Ausfahrt rund um die Glockenstadt. Danach trafen sie sich zu einem gemütlichen Abschluss der Saison. Dazu konnte Bernhard Lammering rund neunzig junggebliebene und hochmotivierte Pedalritter willkommen heißen. Zum Start in den Nachmittag ließ man sich zunächst an der Kaffeetafel nieder. Dann gehörte auch etwas Statistik dazu, und die Zahien sprechen schon für sich, die Oberradfahrer Lammering seinen Mitstramplern präsentierte:

Vierzig Touren waren in der nun zu Ende gehenden Periode verzeichnet  mit durchschnittlich fünfzig Teilnehmern, die bei jeder Ausfahrt im Schnitt 33 Kilometer zurücklegten. Die Radler sind im Alter von sechzig bis neunzig Jahren, und auch die Frauenquote erfüllen die Montagsfahrer mit einem Anteil von vierzig Prozent überdurchschnittlich. „Das macht richtig Spaß hier mitzufahren im Kreise so bekannter und netter Kollegen", betont auch Martin Weever, der immer gerne dabei ist. Ziele sind die umliegenden Orte wie Stadtlohn, Borken, Ramsdorf, Oeding, Weseke, Coesfeld, Lette, Darfeld und weitere. „Alles wieder einmal unfallfrei",

freut sich Lammering und lobt seine Helfertruppe mit Willi Köyer, Günther Wortberg, Heinz Gesing (Stadtlohn), Josef Bieber (Schriftführer) und Josef Tüber. Seit 1986 ist die Gruppe unterwegs und da mit längst zu einer festen Einrichtung in der Glockenstadt geworden, die auch zum Imagegewinn des Heimatvereins beiträgt durch Kontaktpflege zu Bürgern und Einrichtungen der umliegenden Gemeinden. Durch Schulungen und Unterweisungen durch Polizei und Rettungsdienste halten sich die Radler auf dem Laufenden und sind dadurch im Straßenverkehr bestens gewappnet.

Auf der Feier trat plötzlich St. Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht in den Saal und wurde willkommen geheißen. Gerda van Geldern begrüßte den heiligen Mann (Franz-Josef Menker) mit einem Gedicht. Dann hatte der Nikolaus nicht nur für jeden einen Stutenkerl dabei. Er trug auch noch Poetisches mit einem selbstverfassten Gedicht über die Montags­fahrer im Dialog mit dem Knecht Ruprecht (Reinhold Löhring) gekonnt vor. An­spielungen wie Haushaltssi­cherung der Stadt fehlten dabei nicht.

Auch Urkunden hatte der Heilige Mann im Gepäck für Bernhard Lammering, der zum ersten Pedalritter von Gescher ernannt wurde und mautfrei über alle Wege von Gescher und Hochmoor ge­langen kann. Mit seiner Frau Anna nahm er die Auszeich­nung an. Ein Film von Stadt-TV rundete den Nachmittag ab. Ludger Kolve, Rudolf Vesper und Irmgard Löhring als Sprecherin zeigten den Streifen mit dem Titel „Han­delswege im Mittelalter, von Deventer nach Münster."

 
Nachricht  der      vom Mittwoch, 10. Dez.  2014

Filmfreunde sind willkommen

GESCHER. Die Mitglieder des Stadt-TV Gescher treffen sich am heutigen Mittwoch zur monatli­chen Mitgliederver­sammlung. Beginn ist um 19.30 Uhr im Medien­raum des Heinrich-Hörnemann-Hauses an der Lindenstraße.

Film- und Videofreunde sind wie immer will­kommen. Wer noch den Film „Jahresrückblick 2013" haben möchte (auch wer den Film bestellt, aber noch nicht bekommen hat), kann sich unter der Rufnum­mer 5140 melden.

 
Nachricht  der      vom Freitag, 28. Nov.  2014

Kring lässt ereignisreiches Jahr ausklingen

GESCHER. Am Mittwoch (3. 12.) um 15 Uhr findet für den Plattdütsken Kring das letzte Treffen des Jahres 2014 im Hotel Tenbrock-Kösters statt. Die Plattfreun­de und Förderer werden ei­nen Rückblick auf das ver­flossene Jahr werfen. Ein­stimmig stellen die Plattex-perten fest: „Das Platt stirbt nicht aus", und die Gescheraner seien stolz auf ihr ei­genständiges Platt. Einige Geschichten und Lieder von den Hauptakteuren seien so beliebt, dass sie schon ins Allgemeingut übergegangen seien. „Es lohnt sich, für un­ser Platt etwas zu tun", so

das Fazit im Kring. Wie ge­wohnt dürfen sich die Teil­nehmer auf eine Kaffeetafel freuen. Zum Einstimmen des Treffens wird das Lied „Weg met de Verdreetlichkeit" er­klingen. Hauptthema ist die Advents- und Weihnachts­zeit mit Geschichten, Erzäh­lungen und Liedern. AlleLieder werden dabei instru­mental begleitet. Die Teil­nehmer dürfen sich schon jetzt auf eine Überraschung freuen, heißt es. Nach einer ausgiebigen Nachlese klingt das Treffen gegen 18 Uhr aus. Wie immer sind hierzu alle Interessenten an „Geskers Platt" willkommen.

 
Nachricht  der      vom Freitag, 28. Nov.  2014

Sammelaktion für einen guten Zweck

Zum fünften Mal sind die Kiepenkerle vom Heimatverein Gescher in ihrer münsterl­ändischen Tracht für einen gu­ten Zweck unterwegs. Jürgen Haar, Hansi Pietruschka und Thomas Worth (v.l.) sammeln für die Organisation „Lichtbli­cke". Diese unterstützt Kinder, Jugendli­che und ihre Familien in NRW , die in Not geraten sind (www.lichtblicke.de). Die Akteure freuen sich über jede Spen­de, die die Besucher des Weihnachts­marktes in den „Holzschuh" geben und schenken dafür als kleine Belohnung ein

klares, wärmendes Getränk in einem Zinnlöffel aus. Auch für den Hunger nach Herzhaftem kann man etwas am Ver­kaufsstand des Heimatvereins in der Stadt gegenüber dem Pub „Boulevard" finden. Hier werden am Samstag (29.11.) ab 13 Uhr und am Sonntag (30.11.) ab 10.30 Uhr schmackhafte Reibeplätzchen nach einem alten Rezept gebacken. Zu den Kartoffelplätzchen werden leckeres Brot, Schwarzbrot und Apfelmus angebo­ten. Der Heimatverein wünscht guten Appetit.

 
Nachricht  der      vom Donnerstag, 20. Nov.  2014

Grünkohlessen des Heimatvereins

GESCHER. Zum traditio­nellen Grünkohlessen mit Rahmenprogramm lädt der Heimatverein Gescher e.V. am Don­nerstag, (4. 12.) ein. Beginn ist um 18.30 Uhr im Saal Grimmelt. Die Organisatoren weisen ausdrücklich auf die Terminänderung hin, da das Essen bislang meistens freitags statt­fand. Nach dem lecke­ren Gericht „Moos und Mettwoste" folgt ein gemischtes Programm aus platt- und hoch­deutschen Vorträgen und musikalischen Einla­gen zum Mitsingen. Die Akteure Hans Ricken, Tons Horstick, Alfred Burhoff, Maria Si

cking, Franz-Josef Menker, Hans Sommer und Reinhold Bußwolder werden Geschichten, eigene Gedanken und Lieder präsentieren, so der Heimatverein in sei­ner Ankündigung. Die Gescheraner Gruppe „Kattenmiege" wird mit Witz und Begeiste­rung plattdeutsche Lieder aus dem Münster­land vortragen. Stadt TV zeigt einen interessan­ten Filmbeitrag, und auf eine Überraschungs­frau darf man ge­spannt sein. Auch Nicht­mitglieder sind will­kommen. Anmeldungen sind ab sofort bei der Familie Grimmelt, Tel. 1050, möglich.

 
Nachricht  der      vom Donnerstag, 13. Nov  2014
Stadt TV zeigt Glanzlichter des Jahres

Rückblick 2014 erstmals an zwei Tagen vorgestellt / Großes Lob für Filmteam

Großer Beliebtheit bei den Gescheranern erfreut sich die Ein­
ladung des Filmteams Stadt-TV zum jährlichen Filmrückblick

Von Bernhard Voßkühler

 

GESCHER. Das große ehren­amtliche Engagement des Stadt-TV Gescher im Hei­matverein lobte am vergan­genen Sonntag im Sitzungs­saal des Rathauses Bürger­meister Hubert Effkemann beim Jahresrückblick 2013, den das Filmteam in jedem Jahr den Bürgern anbietet. Dabei würdigte der Bürger­meister die Arbeit der acht­köpfigen Gruppe, die das ganze Jahr mit der Videoka­mera unterwegs ist, um Ak­tuelles in der Glockenstadt einzufangen und um es auf die Weise für die Nachwelt zu dokumentieren. Einmal im Jahr werden diese Auf­nahmen dann Interessierten im Rahmen eines Rückblicks präsentiert.

Auch Elmar Rotherm als Vorsitzender des Heimatver­eins zeigte sich „immer wie­der erstaunt darüber, wie viel Leben in der Stadt auf allen Gebieten ist." Es lohne sich, die Highlights festzu­halten, und genau das macht seit vielen Jahren Stadt-TV Gescher.

Erstmals wurde diese Ver­anstaltung wegen der wach­senden Resonanz auf zwei

 

Tage aufgeteilt. Alois Strotmann von Stadt-TV hieß die Filmfreunde willkommen. Und dann hieß es „Film ab." Der große Stadtkarneval mit Altweiber ist in jedem Jahr ein erstes Großereignis. Die Mahnwache an der Marien­kirche wurde in Erinnerung gerufen und auch die Oster-rallye der Jugendgruppen war im Film festgehalten.

Nach Hochmoor reiste das Filmteam zum 40-jährigen Jubiläum des Kirchenchores St. Stephanus und ebenfalls zum 50-jährigen Bestehen des Löschzuges Hochmoor im Herbst. In den Ruhestand verabschiedet wurde der langjährige Stadtarchivar Willi Wiemold; und Pfarrer Udo Diepenbrock von St. Pankratius und St. Marien verließ nach zehnjähriger Tätigkeit seine Gemeinde und wechselte als 70-Jähri­ger nach Greven. Bei der Einführung seines Nachfol­gers, Pfarrer Ralph Forthaus, war das TV-Team ebenso da­bei wie bei der Einweihung der neuen Bücherei und ei­ner Dankeschön-Veranstal-tung des Heimatvereins am Heimathaus. Die Ausstellung „Stadt im Wandel" und

 

die Einweihung der Gesamt­schule wurden weiterhin dokumentiert. Glanzlichter waren ferner der Strohmarkt und das Erntedankfest. Bütt-abende, Weihnachtsmarkt, Bernsteinmuseum und der Heimatabend mit Grünkohl­essen bekamen die Filmbe­sucher im Folgenden zu se­hen.

Um all das zu ermögli­chen, kümmern sich Anton Nienhuis, Alois Strotmann, Rudolf Vesper, Ludger Kolve, Erwin Honvehlmann, Dr. Hubert Upgang, Erwin Ha-mers und Josef Tüber um die Filmobjekte, die es einzufan-gen gilt. Für Hinweise aus der Bevölkerung zu mögli­chen Filmaufnahmen ist das Team immer dankbar.

DVD´s kann man beim Filmteam erwerben. Einmal im Monat trifft sich das Team, um alles aufzuarbei­ten und filmreif zu machen, was eingefangen wurde. Edeltraud Ening unterstützt die Filmemacher mit ihrer Stimme, wenn die Szenen besprochen werden müssen. Nach Abschluss der beiden Veranstaltungen war den Hobbyfilmern der Applaus des Publikums sicher.

 
Nachricht  der      vom Donnerstag, 30. Okt  2014
Film-Jahresrückblick erstmals im Doppelpack

Vorführungen sind am Samstag (8.11.) und Sonntag (9.11.) im Rathaussaal / 
Stadt-TV lädt ein

GESCHER. Filmrückblick im Doppelpack: Am Samstag (8.11.) und am Sonntag (9. 11.) zeigt Stadt-TV, das Film- und Videoteam im Heimat­verein, den Jahres­rückblick 2013. Die Filmvor­führung beginnt samstags um 15.30 Uhr und sonntags um 15 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses und hat eine Länge von circa 120 Minu­ten. Da in den letzten Jahren der Saal am Sonntag immer übervoll besetzt war, wird erstmalig eine zusätzliche  

Vorstellung am Samstag an­geboten. In der Pause kön­nen sich die Besucher bei Getränken unterhalten. Der Film enthält Beiträge von Jubiläen, Theater­auffüh­run­gen und Veranstal­tungen von  Vereinen. Viele Gescheraner werden sich in dem Film wieder­erkennen, heißt es. Schon jetzt freut sich das TV-Team auf einen vollbe­setzten Rathaussaal (Eintritt frei). DVDs sind nach den Veranstaltungen oder bei den Mitgliedern zu erwer­ben.

In der jüngsten Monats­ver­sammlung (immer am zweiten Mittwoch im Monat im Heinrich-Hörnemann­Haus) wurde festgestellt, dass noch viele Beiträge aus dem Jahr 2014 fehlen, da das Videoteam nicht oder zu spät verständigt wurde. Des­halb die Bitte, sich für Bei­träge für den noch zu erstel­lenden Film „Jahresrück­blick 2014" bei den Mitglie­dern des Videokreises zu melden oder an der nächs­ten Monatsversammlung am Mittwoch (12.11.) um 19.30 Uhr teilzunehmen.

 
Nachricht  der      vom Donnerstag, 30. Okt  2014
Plattexperten befassen sich mit Brauchtum

GESCHER. Immer am ersten Mittwoch im Monat treffen sich die Plattexperten. So ist das nächste Treffen am Mittwoch (5. 11.) um 15 Uhr im Hotel Tenbrock-Kösters. Auch dieses Mal haben die Hauptakteure wieder ein ansprechendes Programm zu verschiede­nen Themen aufgestellt. Dabei geht es um vergesse­ne Handwerkskünste, des Weiteren um Brauchtum, zum Beispiel „Iserkoken", sowie regionale Lyrik.

Auch soll besprochen wer­den, wie Gesker's Platt wie­der populärer gemacht werden kann. Der Nach­mittag wird natürlich mit Vorträgen und Liedern auf­gelockert, wobei Hubert Vehlken die musikalische Leitung hat. Nach der Be­grüßung der Teilnehmer und einem ersten Lied wird die Kaffeetafel freigegeben. Das Treffen endet gegen 18 Uhr. Wie immer sind alle, die sich fürs „Platt" interes­sieren, willkommen

 
Nachricht  der      vom Donnerstag, 23. Okt  2014

Zum Tag des Platt fahren

Vorträge in Bredevoort

GESCHER/HOCHMOOR (bv). Zum 50. Tag des Platt lädt die Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland die Heimatvereine aus Gescher und Hochmoor sowie weitere Freunde der Plattdeutschen Samstag (25. 10.) ins Kulturhus't Grachthuys in Bredevoort (Holland) ein. Beginn ist um 9.30 Uhr mit einem Kaffee, dann eröffnet Tom Lamers den Tag und Henk Krosenbrink aus Winterswijk als Initiator des Projekts zieht ein kurzes Resümee zum Thema Plattdeutsch. Weitere Referenten sind Gerrit Dannenberg aus Enschede, Kreisheimatpfleger Alfred Janning aus Legden, Cornelia Nath aus Aurich sowie Ulrich Backmann aus Münster und Diana Abbink aus Winterswijk. Die Veranstaltung. informiert auch über andere Formen des Platt. Nach Diskussion und Mittagessen sind geführte Wanderungen durch den historischen Ortskern von Bredevoort geplant. Anmeldung erbeten beim Kreis Borken, Tel. 028611821350.

 
Nachricht  der      vom Freitag, 17. Okt  2014

Heimatfreunde hören Berichte

GESCHER/HOCHMOOR (bv). An der Herbsttagung der Hei­matvereine des Bereichs Borken am Dienstag (28. 10.) um 17.30 Uhr im Kreishaus Borken nehmen auch Vor­standsabordnungen der Hei­matvereine Gescher und Hochmoor teil. Gastgeber ist die Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege Borken. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Kreisheimatpfleger Alois Mensing (Ramsdorf) folgen zunächst Neuigkeiten aus den 15 Hei­matvereinen wie auch Informationen aus der Geschäftsstelle mit einem Zwischenbericht über das Kulturhistorische Zentrum in Vreden. „Politische Denkmäler im westlichen Münsterland" mit Erläuterungen zum Projekt der Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes ist ein weiteres Thema, das Thomas Ridder vom Kreis Borken beleuchten wird. Auf den Mittwinterabend in Erve Kots in Lievelde in Holland am 29. Dezember wird eingegangen, und die Arbeitsgemeinschaft Plattdeutsch informiert über den „Tag des Platt" am 25. Oktober in Aalten-Bredevoort..AZ: Frei,17.10.2014

 
Nachricht  der      vom Mittwoch, 08. Okt  2014

Stadt-TV zeigt Rückblick 2013

GESCHER. Am Mittwoch (13. 10.), 19.30 Uhr, findet das monatliche Treffen des Stadt-TV im Medienraum im Hein-rich-Hörnemann-Haus an der Lindenstraße statt. Letzte Vorberei­tungen werden getroffen für die Filmvorführun­gen „Jahresrückblick 2013", der erstmalig schon am Samstag (8.11.)

 in der Zeit von 15.30 bis 18 Uhr und am Sonntag (9.11.) von 15 bis 17.30 Uhr im Rathaus der Öffentlichkeit vor­gestellt wird. Da eine Überbesetzung des Rathaussaales nicht mehr möglich ist, soll­ten Zuschauer frühzeitig überlegen, ob sie die Veranstaltung am Sams­tagbesuchen.

 
Bericht  der      vom Monstag, 06. Okt  2014
„Das ist hier alles vom Feinsten"

70 ehrenamtliche Helfer machen gestern Erntedankfest auf dem Gelände
des Museums möglich

70 Helfer machten ein Erntedankfest möglich, bei dem es nicht nur kulinarische Köstlichkeiten -wie etwa Stockbrot - gab, sondern auch Erzeugnisse des alten Handwerks.

GESCHER. Sollte das traditio­nelle Erntedank ins oft zi­tierte „Wasser fallen"? Der Vorsitzende des Heimatver­eins Elmar Rotherm hatte arge Bedenken, als die Stän­de aufgebaut wurden. „Ich habe ein langes Stoßgebet zum Himmel geschickt", sag­te er. Trotz dicker Wolken und Nieselregen fand das Erntedankfest gestern wie gewohnt auf dem Gelände des Museumshofes statt - 70 Helfer waren im Einsatz. Der Duft von frisch gebackenem Brot, von Matjesheringen, Buchweizen­pfann­kuchen, frischem Obst und Gemüse und die Klänge des Musikzu­ges 1886 zogen die Besucher auf das Gelände.

Am frühen Morgen war das Backhaus aufgeheizt worden. Das Steinofenbrot ging weg „wie warme Sem­meln", verriet Rotherm. Ei­nen „heißen" Job hatten die Frauen im Heimatverein. Nach altem Hausrezept backten sie den „Buchwei­zenpfannkuchen" über ei­nem offenen Feuer. Wurst nach Hausrezepten, Obst und Gemüse waren weitere Angebote unter dem dekora­tiv aufgehängten Ernte­kranz.

Als wahre Hingucker ent­puppten sich Oldtimer-Fahrzeuge sowie Traktoren. 

 

 

.„Ich habe ein langes Stoßgebet
 zum Him­mel geschickt."

Vorsitzender Elmar Rotherm


 

 

 

Aber auch Erzeugnisse des alten Handwerks von Korb­flechter Hans Levers und Ba-bara Rotherm, die es ver­steht, aus reiner Naturwolle feinen Faden zu spinnen. Über dem Lagerfeuer back­ten junge Besucher Stock­brot. Für sie gab es viele „Er­fahrungsspiele".

Begeistert zeigte sich Man­ni Blesenkemper: „Das ist hier alles vom Feinsten" Lob zollte auch Helmi Schnieder, die sich jedes Jahr über die Aktivitäten freut 

Erfahrungsspiele gehörten zum Programm für die kleinen Gäste

Junge Besucher kamen voll auf ihre Kosten.

 
Bericht  der      vom Donnerstag, 02. Okt  2014

Heimatverein lädt zum Erntedank
Münsterländer Spezialitäten auf dem Museumshof

Gescher. Auch zum diesjährigen Erntedankfest lädt der Heimatverein Gescher wieder, sich am Sonntag (05.10.), ab 10 Uhr auf dem herbstlich geschmückten Museumshof „Auf dem Braem“  einzufinden. Wenn das Wetter mitspielt, soll es ein Erntedankfest „met Jung un Old“ werden, so wie es auf dem Begrüßungsplakat weithin sichtbar heißt. Zahlreiche Helfer werden sich tatkräftig dafür einsetzen, dass der Erntedanktag für alle Besucher ein schönes Erlebnis wird.

Den alten Steinofen haben die Bäcker schon mit „Buusken“ vorgeheizt, den Teig zu Brotlaiben geformt. Bald schon wird der Duft von frisch gebackenem Bauernbrot  in die Nase steigen. Im Laufe des Tages können die Besucher mehrmals das Feuerspektakel und das Brotbacken sehen. Die frischen Brote sollte man unbedingt probieren. Für die Kleinen ist eine Feuerstelle eingerichtet, an der sie sich selbst als Bäcker von Stockbrot betätigen können. Gleich nebenan laden zahlreiche Holzspielzeuge, von Ludger Gamon selbst entworfen und

 hergestellt, zum Spielen und Entdecken ein. Bereits im Vorjahr waren sie ein beliebter Zeitvertreib für Jung und Alt. An diesem Tag kann die Küche zu Hause getrost kalt bleiben, denn am Heimathaus gibt es viele verschiedene westfälische Spezialitäten: Leckere Buchweizen­pfanne­kuchen, nach altem Rezept mit viel Speck und Zwiebeln zubereitet, deftige Erbsensuppe mit Einlage und Töttchen. Auch Schnittchen, mit Schinken oder Käse belegt, und Bratwurst vom Grill werden angeboten.

Liebhaber von frischem Fisch können sich auf die Emder Matjes in verschiedenen Variationen freuen. Für kühle Getränke ist natürlich gesorgt. Ab 14 Uhr lädt das Museumscafé im Brauhaus mit Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und Schnittchen zum Verweilen ein. Wurstwaren und Gemüse aus unserer Region werden ebenfalls zum Kauf bereitgehalten.Den ganzen Tag über  sind die Gebäude des Freilichtmuseums zur kostenlosen Besichtigung geöffnet.

0,Dank der Aktiven des Heimatvereins ist die Brotback-Aktion auf
dem Museumshof seit Jahren eine der Attraktionen des Strohmarktes


Aktionen auf dem Museumshof

Heimatverein lädt zum Stelldichein

Oldtimer und historische Landmaschinen gibt es am Sonntag 
auf dem Museumshof zu sehen.

Auf dem Museumsgelände stellt der Korbflechter Hans Levers den Besuchern seine Handwerkskunst vor und bietet verschiedene Körbe zum Kauf an. Ein weiteres Handwerk zeigt Babara Rotherm an ihrem Spinnrad, mit dem sie Schafswolle zu feinen Fäden dreht. An ihrem Stand sind handgefertigte Wollarbeiten und Schaffellprodukte zu finden. Daneben lässt der Coesfelder Dennis Heming Schafe, Ostpreußische Skudden und Pommersche Landschafe, weiden. Allerlei Wissenswertes über alte Gemüsesorten und über altes Handwerk erfährt man am Stand von Wilfried Fork und seiner Mannschaft aus Raesfeld. Seinen Hunger auf Pellkartoffeln, im großen Kartoffeltopf gegart und mit Dipp verfeinert, kann man ebenfalls an diesem Stand stillen. 

Da in hiesigen Gärten die Apfelernte 

in vollem Gange ist, dürften heimische Sorten die Besucher wohl interessieren. Eine Reihe davon wird Anton Horstick an seinem Stand zeigen und einige Informationen dazu geben. Ein Anliegen der Heimatvereine im Kreis Borken ist der Erhalt alter Obstsorten.

Neben den historischen Landmaschinen auf dem Museumshof werden wie in den Jahren zuvor einige alte Fahrzeuge ein Hingucker sein, die von den Oldtimerfreunden rund um Heiko Wollenweber aus Gescher  ausgestellt werden.  In diesem Jahr sind auch die Treckerfreunde aus Stadlohn mit einer Auswahl ihrer gepflegten Fahrzeuge vertreten. Rechtzeitig zum kommenden Jahr ist der Jahreskalender 2015 vom Heimatverein Gescher fertiggestellt, in den man einen Blicke werfen und sich sofort ein Exemplar sichern sollte.

 
Nachricht der      vom Mittwoch, 01.Okt.  2014
Heimatverein feiert Erntedank

Gescher. Am kommenden Sonntag  (5.10.) feiert der Heimatverein Gescher sein traditionelles Erntedankfest und lädt alle von nah und fern dazu ein. Auf die Besucher wartet ab 10 Uhr ein umfangreiches Programm bei dem alle mit Leckereien wie Buchweizenpfannkuchen, Erbsensuppe oder Bauernbrot rundum verwöhnen lassen können, heißt es seitens des Vereins 

Lecker: Frisches Stockbrot

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 25. September 2014
Plattdüsker Kring läutet Herbst mit „Sternfahrt" ein

GESCHER. Am kommenden Mittwoch (1. 10.) läuten die Plattförderer den Herbst ein - und zwar mittels einer „Sternfahrt" zum Hofcafe Weitenberg. Das Treffen ist dort um 15 Uhr, heißt es in der Ankündigung des Platt­düsken Krings.

Die Teilnehmer werden bei Ankunft das Hofmuseum in einer Führung kennenler­nen. Außerdem wird die ge­deckte Kaffeetafel bereitste­hen.

Der Nachmittag wird von Akteuren mit Döhnkes und Vertellses garniert, heißt es weiterNatürlich werden Lieder auf „Platt" nicht fehlen, sodass eine „Goldene Herbststimmung" herrschen wird. Die musika­lische Untermalung liegt da­bei in den Händen von Mu­sikant Hans Ricken, der mit seiner steirischen Harmoni­ka Lieder auf Platt zum Herbst anstimmt. Das Tref­fen endet gegen 18 Uhr. Inte­ressenten sind willkommen.

 
Bericht  der   WN   vom 15. September 2014

Volkstanz im Rathausinnenhof: Der Stadtheimatbund eröffnete die 36. Münsterschen Kultur- und Heimattage mitten in Münster - und setzte dabei auch experi mentelle Akzente. Die Veranstaltungsreihe wird in dieser Woche fortgesetzt.                                                              Fotos: Matthias Ahlke

Von Klaus Möllers

MÜNSTER. Die Stadt sei „West­falens Schöne" und „um­säumt von einem grünen Band". Bis weit ins Land hi­nein „leuchten" ihre Türme. Begeistert von Münster schien Hans Westhoff zu sein, als er den Text seines „Münsterliedes" 2003 ver­fasste. Auch die Musik schrieb der Münsteraner.

Der Stadtheimatbund wählte die Lobeshymne nun, um damit am Samstag im Rathausinnenhof die 36. Münsterischen Kultur- und Heimattage zu eröffnen. Zum ersten Mal wurde mit dem Programm auf einem öffentlichen Platz in der Stadt begonnen. „Bisher ha­ben wir das im kleinen Kreis der Beteiligten gemacht", er­klärte Peter Kaenders für den Stadtheimatbund.

Die Kultur- und Heimatta­ge, die gleichzeitig auch „Niederdeutsche Tage" sind, sollen möglichst viele Men­schen erreichen. Bis zum 25. Oktober stehen Geschichte, Brauchtum und regionale Kulturentwicklung Münsters im Mittelpunkt von Vorträ­gen, Führungen sowie Musik und (plattdeutschem) Thea­ter. „Wir wollen mehr öffent­liche Wahrnehmung und In­tegration", so Kaenders. So wie mancher Verein müsse sich auch die Brauchtums­pflege um „Nachwuchs" bei der jüngeren Generation kümmern.

Für einen Einblick ins Pro­gramm sang der Erwachse­nenchor „Sen Sing" aus Kin­derhaus und Sprakel unter Leitung von Hermann Rott­mann am Samstag-nachmit­tag an publikumswirksamer Stelle Westhoffs Lied.

Stadtheimatpfleger Heinz Heidbrink erklärte, dass sich für volkstümlichen Tanz gleich vier Gruppen als „Vereinigte Volkstänzer von Münster" zusammengetan hätten. Ein Kontrast zu dem Tanz in Trachten war dann ein Auftritt von Adeline Decker und Helmut Koettgen. In alter bäuerlicher Kleidung interpretierten sie den Bibelpsalm 30 mit Bewegung und gesprochenem Text zu experimenteller, moderner Musik. Decker und Hannes Demming hatten den Text zuvor im Tonstudio eingesprochen.

„Wir müssen auch neue Wege gehen", erklärte Peter Kaenders am Rande. Brauch­tum sei offen: „Man kann westfälische Identitätskultur übrigens auch als Zugezogener erleben", sagte er.

Die Musik eines Bläserquartetts der Musikhochschule unter Leitung von Albrecht Eichberger wurde ergänzt durch Lukas Schmid, Bass-Stimme der Städtischen Bühnen. Karl-Heinz Gerdemann, ehemaliger Domchorleiter des Billerbecker Domchores, hatte dafür die Noten geschrieben.

Die Glockenmanufaktur Gescher stellte Exponate vor - sie arbeitet mit dem Stadt­heimatbund zusammen.

  

 

 

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Der Kiepenkerl gehört bei den Heimat- und Kulturtagen dazu.

 
Nachricht der      vom Freitag, 20. August 2014
Plattdütske Kring fährt nach Nijmegen

GESCHER. Am Dienstag (2. 9.)um 10 Uhr startet der Platt­dütske Kring zu einer Bus­fahrt nach Nijmegen (NL)Treffen ist an der Konrad-Adenauer-Straße (Kutschenmuseum). Die etwa einstündige Fahrt führt die Teilnehmer durch die ge­pflegte Landschaft des Nie­derrheins. Bei Ankunft wer­den die Mitreisenden von versierten Stadtführern empfangen und durch die Altstadt geleitet. Die reiche Kulturgeschichte der Stadt reicht 2000 Jahre zurück, von der Römerzeit bis hin zu Kaiser Karl dem Großen so­wie Fürsten und Herzögen, die sich an diesem bedeu­tenden Platz niederließen. Nach der Führung werden die Teilnehmer das Museum „Het Valkenhof" aufsuchen,

wo eine der größten Samm­lungen römischer Archäolo­gie sowie alter und moder­ner Kunst vorzufinden ist. Alternativ dazu kann man das bedeutende Fahrradmu­seum mit seinen circa 200 Exemplaren aus den Anfän­gen des Fahrrades, bis zur heutigen Zeit aufsuchen. Auch besteht die Möglich­keit, Schiffsrundfahrten zu erleben, beispielsweise mit dem „Pannekokenboot". Das Flanieren durch die Ein­kaufsmeilen hat ebenfalls seinen Reiz. Wer in gemütli­chen Restaurants oder Cafes einkehren möchte, findet reichliche Auswahl.

Die Kosten für diese Fahrt betragen 15 Euro, ein­schließlich Stadtführung. Anmeldung erbeten unter Tel. 5102 in Gescher.

 
Nachricht der      vom Samstag, 16. August  2014

Heimatverein sucht helfende Hände

Dach des Brauhaus-Cafes reparieren


Einige Mitglieder der Arbeitskreise vor dem Brauhaus-Cafe, 
dessen Dach dringend repariert werden muss.

GESCHER. Das Dach des Brau-haus-Cafes auf dem Muse­umshof ist „in die Jahre ge­kommen" und muss drin­gend repariert werden. Die Verlattung wird komplett er­neuert und anschließend mit „neuen" alten Pfannen eingedeckt, teilt der Heimat­verein mit. Die Maßnahme soll am Freitag (22.8.) und am Samstag (23. 8.) jeweils ab 8 Uhr erfolgen. Freiwillige sind gern gesehen und kön­nen jederzeit - auch stun­denweise - auf dem Muse­umshof die Arbeit des Hei­matvereins unterstützen.

Wer an diesem Aktions­wochenende keine Zeit hat, darf sich auch gern bei den Mitgliedern der Arbeitskrei­se (dienstags ab 15 Uhr und donnerstags ab 9 Uhr) auf dem Museumshof melden oder direkt mit dem Vorsit­zenden Elmar Rotherm (Tel. 6882) Kontakt aufnehmen. Gesucht werden dringend Helferinnen und Helfer für die Anlagen und den Bau-erngarten, aber auch für kleinere handwerkliche Tä­tigkeiten in und an den ver­schiedenen Gebäuden auf dem Museumshof.

 
Nachricht der      vom Montag, 28. Juli  2014
Termine für Kalender melden

GESCHER. Der Heimatverein Gescher wird auch für das Jahr 2015 einen Wandkalen­der herausgeben. Der Ar­beitskreis „Archivgruppe"hat schon mit den Vorberei­tungen begonnen und be­dankt sich für die erhaltenen Anregungen und Verbesse­rungsvorschläge. Den örtli­chen Gruppen und Vereinen möchte der Heimatverein wieder Gelegenheit geben, ihre wichtigsten Termine aus dem Jahresprogramm in dem Kalender zu präsentie­ren. Alle, die diese Möglich­
keit nutzen wollen, werden gebeten, bis spätestens 9. August eine Mitteilung an das Mitglied des Arbeitskrei­ses, Rudolf Pierk, Riete 12, (E-Mail: rudolf.pierk@gmx.net) zu senden. Örtliche Firmen, die diesen Kalender als Weihnachtsgeschenk für ihre Mitarbeiter und Kun­den erwerben möchten, können sich gern bei Elmar Rotherm, Uhlenkamp 9 (E-Mail: rotherm-h@versa-net.de) melden. Der Kalen­der soll dann Anfang Okto­ber fertiggestellt sein, teilt das Organisationsteam mit.
 

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 24. Juli  2014

Egon Rensinghoff führt jetzt die „Montagsfahrer"

Mit Erleichterung hätten die Montags­fahrer den Führungswechsel begrüßt, berichten die Organisatoren dieser be­liebten Tour. Nach gut sieben Jahren als Tourenführer gibt Bernhard Lam­mering das Amt weiter an Egon Ren­singhoff. Mit Rensinghoff übernehme ein engagierter „Montagsfahrer" das

Tourenkommando. Bis zum Jahresen­de wolle Lammering die Organisation weiter begleiten, um einen reibungslo­sen Fortbestand der so beliebten Tou­ren zu garantieren, heißt es. Unser Bild zeigt v. 1. Josef Brillert, Willi Köjer, Bernhard Lammering, Manfred Fi­scher, Egon Rensinghof, Heinz Gesing.

 
Bericht der      vom Donnerstag, 10. Juli  2014

Auf den Spuren der Auswanderer 
Archivgruppe besucht Auswanderhaus Bremerhaven / 
Suche nach Vorfahren

GESCHER. Zu einem Besuch des Auswandererhauses nach Bremer­haven war die Archivgruppe des Heimat­vereins Gescher jetzt im Rahmen ihres jährlichen Be­triebsausflug aufgebrochen.

Bei bestem Sommerwetter startete die kleine Herren­runde Richtung Küste und erreichte nach einer gemüt­lichen Autofahrt die Hafen­stadt an der Wesermün­dung.

Das Auswandererhaus stellt seit bald zehn Jahren die Geschichte der Auswan­derung vor, die in Deutsch­land zumeist über Bremer­haven erfolgte. Neben dem Stadtarchiv mit seinen histo­rischen Unterlagen und den Weiten des Internets ist da­her auch das Auswanderer­haus eine wahre Fundgrube für die begeisterten Famili­enforscher des Heimatver­eins, schreibt die Archiv­gruppe. Mehr als sieben Mil lionen Menschen starteten von dort aus hoffnungsvoll ihre Reise über den großen Teich. Vor allem wirtschaftli­che Gründe bewogen da­mals viele Europäer, ihr Glück in der neuen Welt zu suchen.

Und so hat praktisch jeder Gescheraner in seiner Fami­lie einen oder mehrere Aus­wanderer, deren Nachfahren heute vor allem in den USA, in Südamerika oder auch Australien leben.

Willi Wiemold hatte be­reits 1976 eine Aufstellung der Auswanderer aus Ge­scher im ersten Heimatbuch veröffentlicht. 

Weitere Informationen zu diesem Thema hält das Stadtarchiv bereit. Mitstrei­ter in der Archigruppe des Heimatvereins sind immer herzlich willkommen. Die Gruppe trifft sich jeden Frei­tagabend ab 18 Uhr im Stadtarchiv.

 

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Die Archivgruppe des Heimatvereins besuchte jetzt das Aus­wandererhaus in Bremerhaven

 
Nachricht der      vom Mittwoch, 02. Juli  2014

Vandalismus auf dem Museumshof

Auf dem Museumshof in Gescher kam es in der letzten Woche wieder zu Zerstörungen. Unbekannte haben beim Spalierobst mutwillig die Baumkronen abgebro­chen und bei weiteren Obstbäumen fast die kompletten Äpfel abgeschlagen. Der Heimatverein Gescher e.V. hat Anzeige erstattet und bittet die Mitbürger nochmals um Mithilfe zur Aufklärung dieser sinnlosen und überflüs­sigen Aktionen. Das Bild zeigt einige Mitglieder des Don­nerstagskreises bei Aufräumarbeiten.

 
Bericht der      vom Donnerstag, 01. Mai  2014

Mit Pickelhaube und Schnurrbart

Berkelmusikanten begeisterten auf Generalversammlung des Heimatvereins als Altkaiserliche Blaskapelle

 

Den richtigen Ton fanden die Berkelmusikanten auf der Generalversammlung des Heimatvereins Gescher sowohl als Akkordeon­gruppe (großes Foto) als auch später in der Montur einer Altkaiserlichen Blaskapelle.                                                                   Foto: Kortbus

GESCHER. Wenn der Heimat­verein Gescher zur General­versammlung einlädt, kom­men viele. Diesmal waren die Videografie des Stadt-TV Gescher aus dem Jahre 2003 und der Auftritt der Berkel­musikanten die Höhepunkte des Abends. Vorsitzender El­mar Rotherm führte ge­konnt durch das Programm und hieß zu Beginn knapp hundert Heimatfreunde so­wie Geschers stellvertreten­den Bürgermeister Günter Schültingkemper willkom­men.

Rotherm lobte die große Schar Ehrenamtlicher, die sich regelmäßig für die Ver­einsarbeit einspannen las­sen. Beim Totengedenken würdigte der Vereinschef die Verdienste des kürzlich ver­storbenen Hermann Abbing, der als Motor und Macher vieles bewegt habe. Franz-Josef Melis trug in Vertre­tung von Schriftführer Rein­hold Löhring den umfang­reichen Geschäftsbericht vor, der die Aktivitäten des Vereins widerspiegelte. Bankfrau Monika Niehues wartete mit einem umfas­senden Zahlenwerk auf, in dem sie auf einen satten Überschuss und ein gutes Fi­nanzpolster hinweisen konnte. Hubert Engbers und Ludger Schültingkemper, der den Kassenbericht vor­trug, fanden lobende Worte für die korrekte Buchfüh­rung. Für Schültingkemper prüft jetzt Günter Liemann.

Als gut gelungen empfand man den Kalender 2014. Auch im nächsten Jahr wird es wieder unter der Regie von Rudolf Pierk einen Hei­matkalender geben. Mit 528 Mitgliedern ist der Heimatverein als Traditions­verein eine feste Größe im Vereinsleben der Stadt zur Förderung von Kultur und Brauchtum sowie eine Stüt­ze für die Museumsmann­schaft. Zum Ende des offi­ziellen Teils dankte Rotherm allen, 

die zum Gelingen ei­nes regen Vereinslebens bei­getragen haben. Vorstands­kollegen und dem Vereins­chef selbst zollte Franz-Josef Melis als stellvertretender Schriftführer ein dickes Dankeschön für den nim­mermüden Einsatz in der langjährigen Vereinsfüh­rung.

Dann taten sich die Türen auf: Es wurde musikalisch mit dem Einzug der Berkel­musikanten, alle sieben in einem schicken Outfit und zunächst als Akkordeon­gruppe. Bei den Darbietun­gen bekannter Volkslieder vergaßen die Heimatfreunde Schunkeln und Klatschen nicht, und sogleich war Stimmung angesagt. Der Gruppe um ihren Chef Josef Brüning gehören noch an Hans Ricken, Bernhard Wei­tenberg, Johannes Ening, Clemens Ening, Hubert Not­telmann und Alfons Hilbt.

Seit drei Jahren wird re­gelmäßig alle vier Wochen im Bauernhofcafe Weiten­berg geprobt. Was die Musi­ker inzwischen drauf haben, ist - auch wegen des Outfits - sehens- und hörenswert. In einer Pause sorgte das Vi­deoteam im Heimatvereins mit Aloys Strotmann und Anton Nienhuis an der Spit­ze mit ihrem Film für gute Unterhaltung. Der Beitrag zeigte einen Querschnitt aus  Landfrauenkarneval, Gos-pelchor, Einführung der Geistlichen Diepenbrock, Roling und Wölke und vieles mehr. Dann traten noch ein­mal die Berkelmusikanten als Altkaiserliche Blaskapel­le von 1889 auf, zünftig mit Pickelhaube, Schnurrbart und Montur. Da waren den Musikern erneut Beifalls­stürme ebenso sicher wie bei der Präsentation der Volks­lieder mit unterschiedlichs­ten Instrumenten. „Das war der beste Abend, den ich er­lebt habe", schwärmte An­ton Nienhuis.

 
Nachricht der      vom Freitag, 18. April  2014

Lieder am Osterfeuer singen

GESCHER. Der Dienstagskreis im Heimatverein Gescher möchte eine Tradition aufgreifen. Am ersten Ostertag will man sich um ein Osterfeuer versammeln und gemeinsam nach altem Brauch Osterlieder singen. Dazu wird gegen 19 Uhr auf dem Museumshof ein kleines Feuer angezündet. Nach dem Singen kann man noch bis zur letzten Glut in geselliger Runde verweilen. Interessierte sind willkommen.

 
Nachricht der      vom Mittwoch, 16. April  2014

Heimatfreunde ziehen Bilanz

GESCHER (bv). Die Gene­ralversammlung des Heimatvereins Gescher findet am Freitag (25. 4.) um 19 Uhr im Ho­tel Zur Krone statt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzen­den Elmar Rotherm folgt ein umfangreicher Ge­schäftsbericht. Bankfrau Monika Niehues infor-miert über die Einnah­men und Ausgaben des Vereins, anschlie­ßend haben die Kas­senprüfer das Wort. Auf dem weiteren Pro­gramm stehen ein inte­ressanter Filmvortrag von Stadt-TV Gescher so­wie musikalische Un­terhaltung durch Überra­schungsgäste, heißt es.

 
Nachricht der      vom Dienstag, 15. April  2014

Plattdeutsche Maiandacht

GESCHER. Wie der Plattdütske Kring mitteilt, wird die dies­jährige „Plattdeutsche Mai­andacht" am Mittwoch, 7. Mai, stattfinden. Beginn ist um 15 Uhr in der St.-Antoni-us-Kapelle in Tungerloh. Die Maiandacht wird von Pfar­rer Karl Wensink begleitet. Des Weiteren wird ein Gitar­renkonzert geboten. Alle Ge­bete und Lieder werden von Akteuren in „Platt" gebracht. Wie immer sind alle Interes­sierten willkommen.  

 
Beilage der      vom Freitag, 11. April  2014

Cafeteria des Heimatvereins lädt ein

Auch Brot backen steht auf dem Programm

von Reinhold Löhring

Gescher. Mit Beginn der 8. Gescheraner Automobil Ausstellung am kommenden Sonntag (l3.April) wird die Backsaison auf dem Muse­umshof eröffnet.

Früh morgens schon wer­den die Bäcker des Heimat­vereins Gescher den alten Steinofen auf dem Muse­umsgelände mit „Busken" anheizen und die leckeren Bauernbrote backen. Wer sich dieses Schauspiel nicht entgehen 

lassen will, ist na­türlich herzlich eingeladen. Gegen 11 Uhr werden die ersten duftenden Brote fertig gebacken sein und zum Kauf bereit liegen.

Ab 14 Uhr sorgt der Hei­matverein mit der Cafeteria im Brauhaus für das leibli­che Wohl der Frühlingsfest­besucher. Mit leckeren Schnittchen, selbst gebacke-nen Kuchen und Kaffee kann man sich hier in ange­nehmer Atmosphäre stär­ken.

Der Heimatverein wird aktiv: Brot backen und Cafeteria mit Schnitt­chen, Kaffee und Kuchen 

 

 
Nachricht der     vom Donnerstag, 10. April  2014

" Regionale 2016 "   steht im Fokus

Heimatvereine tagen in Hochmoor

HOCHMOOR (bv). Gastgeber der Frühjahrstagung der Heimatvereine des Bereichs Borken ist der Heimatverein Hochmoor. Dazu sind Vorstandsabordnungen aus Borken, Burlo, Gemen, Mar-beck, Weseke, Gescher, Heiden, Raesfeld, Erle, Reken, Südlohn, Oeding, Velen, Ramsdorf am Dienstag, 22. April, nach Hochmoor eingeladen. Treffpunkt für alle ist um 17 Uhr die Grüne Mitte. Dort wird Vorsitzender Reinhold Gertz vom gastgebenden Heimatverein Erläuterungen geben und wäh­rend eines Rundganges die Sehenswürdigkeiten des Dorfes vorstellen.

Anschließend beginnt die Tagung im Heimathaus mit Eröffnung durch den stellvertretenden Kreisheimatpfleger Alois Mensing aus Ramsdorf. Nach Berichten und Neuigkeiten aus den Heimatvereinen folgen aktuelle Informationen zum Stand von Projekten der Regionale 2016.

Einen Nachtrag zum Plattdeutschen Lesewettbewerb gibt es im weiteren Verlauf des Abends ebenso wie Erläuterungen zu politischen Denkmälern im westlichen Münsterland durch Inge­borg Höting aus Stadtlohn von der Gesellschaft für historische Landeskunde.

Für die kommende Legislaturperiode werden Vorschläge für die Wahl eines stellvertretenden Kreisheimatpflegers entgegen genommen. Im Kreis Borken gibt es insgesamt 45 Heimatvereine, aufgeteilt in drei Regionen mit einem Kreisheimatpfleger und zwei Stell­vertretern.

Der Westfalentag in Olsberg findet am 24. Mai statt, und der grenzüberschreiten­de Heimattag ist am 31. Mai in Gronau.  

 
Nachricht der   WOCHENPOST   vom Mittwoch, 09.April  2014

Heimatverein backt wieder Brot

 GESCHER Mit Beginn der 8. Gescheraner Automobil Ausstellung am kommenden Sonntag, 15 April, wird die Backsaison auf dem Museumshof gestartet. Früh morgens schon werden die Bäcker des Heimatvereins Gescher den alten Steinofen auf dem Museumsgelände mit „Busken" anhei­zen (Foto) und die leckeren Bauernbrote backen. Wer sich dieses Schauspiel nicht entgehen lassen will, ist natürlich herzlich einge­laden. Gegen 11 Uhr werden die ersten duftenden Brote fertig gebacken sein und zum Kauf bereit liegen. 

Ab 14 Uhr sorgt der Heimatver­ein mit der Cafeteria im Brauhaus für das leibliche Wohl der Früh­lingsfestbesucher. Mit leckeren Schnittchen, selbst gebackenen Kuchen und Kaffee kann man sich hier in angenehmer Atmosphäre stärken.

 
Nachricht der      vom Samstag, 05. April  2014

Brauhaus-Cafe ist geöffnet

GESCHER. Das Cafe im historischen Brauhaus auf dem Museumshof ist heute und Sonntag jeweils ab 14 Uhr geöffnet. Anlass ist der 19. Kunst- und Ostermarkt im Glockenmuseum „Frühlingsbeginn zwischen  „Glocken und Schelle". Der Heimatverein lädt alle Besucher zu Kaffee und selbst ge­backenem Kuchen ein.

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 13. März  2014

Motor und Macher in vielen Gruppen

Hermann Abbing verstorben / Plattdütsken Kring mitbegründet / Heimatfreund

 

 

GESCHER. Hermann Abbing ist im Alter von fast 88 Jahren verstorben. Mit ihm verliert Gescher einen Heimatfreund, Buchautor und Förderer der plattdeutschen Sprache. Am 11. März 1926 in Vreden geboren, führte ihn der Weg schon früh nach Gescher. Nach der Wehrdienstzeit arbeitete er in den ersten Nachkriegsjahren im Geflügel­zuchtbetrieb der Firma Eing. Durch die Erweiterung der Geschäfts­bereiche der Firma wuchsen auch die Aufgaben von Abbing, der schließlich die Betriebsleitung für das Textil-unternehmen übernahm.

Nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1991 dachte der agile (Un-)ruheständler keineswegs daran, die Hände in den Schoß zu legen. Mit seinen Hobbys Gartenarbeit und Kegeln war er nicht ausgelastet und setzte neue Akzente. Heimat­verbunden, wie er seit Jahrzehnten war, machte sich Abbing einen Namen als Autor von Heimatbüchern. Er war Mitbegründer von Stadt-TV Gescher vor über zwanzig Jahren. 

Dieses Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, Videofilme zu erstellen, um damit vor allem die Entwicklung der Stadt zu dokumentieren und für die Nachwelt zu erhalten. Hier war Hermann Abbing lange Zeit Motor und Macher.

Zu den kultur- und heimatkundlichen Gruppen, die Hermann Abbing gegründet hat, zählt der „Plattkreis". Abbing bildete den Plattdütsken Kring zu einem ausgeprägten Kultur­bewahrer in Sachen „Plattdeusch" aus. Bis in das Jahr 2009 hielt er die schönen und er-lebnisreichen Kringtreffen ab. Bei Lesewettbewerben an den hiesigen Schulen war der Plattdeutsch-Experte natürlich ein gern gesehenes Jury-Mitglied.

Auch im Angelsportverein und im Heimatverein bleibt Abbing als Aktivposten in Erinnerung. Gern hat er an Heimat­­abenden unterhaltsame Beiträge zum Programm beigesteuert, meist natürlich „up Platt". „Hermann Abbing hat sich um den Erhalt von Kultur und Brauchtum und die Pflege und die Weitergabe der plattdeutschen Mundart verdient gemacht", würdigt Heimatvereins-Vorsitzender Elmar Rotherm die Verdienste des Verstorbenen.

Stets hat ihm seine Ehefrau Josefa den Rücken frei gehalten, damit er voller Tatendrang seinen zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehen konnte. Am morgigen Freitag wird Hermann Abbing auf dem städtischen Friedhof in Gescher zur letzten Ruhe gebettet. Zahlreiche Weggefährten und viele Bürger werden ihm neben seiner Familie das letzte Geleit geben.

 
Nachricht der      vom Mittwoch, 12. März  2014

Montagsfahrer wieder auf Tour

Bei schönstem Frühlingswetter sind die Montagsfahrer in die neue Saison gestartet. Die erste Tour unter der Lei­tung von Bernhard Lammering und Josef Brillert führte die 62 Teilnehmer nach gut 20 Kilometern rund um Ge­scher zum Altenheim, wo es Kaffee und Kuchen gab. Vor der Abfahrt hatte Detlev Schellerhoff (Radbude) die Teilnehmer mit Flatterstreifen für die Räder ausgestat­tet, um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu erhöhen. Bis November starten die Radelfreunde nun jeden Mon­tag um 14 Uhr an der Pankratiusschule zu einer Tour.

 
Nachricht der      vom Montag, 10. März  2014

Auf Geschichte neugierig machen

„Tag der Archive" lockte viele Besucher ins Rathaus / 
„Erster Weltkrieg" war Themenschwerpunkt

Von Andre Nitsche

Mit wachem Interesse nahmen Besucher am Sonntag die zahlreichen Dokumente und Exponate in Augenschein, die das Stadtarchiv zum Themenschwerpunkt 
„Erster Weltkrieg" am „Tag der Archive" ausgestellt hatte. 

                                                                                    Fotos: an

GESCHER. „Gleich ist wieder eine Führung im Magazin", warb Andreas Froning vom Stadtarchiv im Gescheraner Rathaus am Sonntag wäh­rend des Tages der Archive. Gern folgten zu jeder vollen Stunde Besucher der Einla­dung, um die Ausstellung mit Themenschwerpunkt „Erster Weltkrieg" und das Archiv als Lagerstätte alter Dokumente und Fotos in Augenschein zu nehmen.

Im Erdgeschoss und dem ersten Stockwerk des Rat­hauses konnten derweil be­sondere Forschungsergeb­nisse der Archivgruppe ge­sichtet werden: Große Eh­rentafeln unter anderem aus Estern und Tungerloh, Lis­ten, Totenzettel und Briefe, aber auch alte Fotos der Kriegsgeschichte und Ge­genstände wie Atemschutz­maske oder Fernglas sind in den Vitrinen zu finden.

Die persönlichen Briefe gaben dabei einen Einblick aus erster Hand von Kriegs­betroffenen, während Fotos und Totenzettel den Besu­chern in besonderer Weise die Tragik der Geschichte näher brachten. Die Kriegs­leiden lösten bei den Archiv­gästen Betroffenheit aus. Und gleichzeitig machte so manches Exponat staunen, denn heute dürften Doku­mente wie „Kartoffelbezugs­scheine" kaum bekannt, ge­schweige denn vonnöten sein.

„Man braucht zur Besichti­gung sehr viel Geduld und die nötige Zeit", schmunzelte Ralf Schmiing, der bereits seit nunmehr neun Jahren das Grab seines Großvaters Hermann sucht. 

Dieser gehörte im zweiten Weltkrieg dem Kampfgeschwader 6 an und verstarb auf dem Heimweg während der Zugreise. „Anfangs sollte das Suchergebnis eine Überraschung für die Tante werden", fügte Schmiing hinzu, während er Besuchern seine bisherigen Ergebnisse in Form von Briefen, Dokumenten, Aussagen von Zeitzeugen und Bildern präsentierte.Gern stand Schmiing direkt vor Ort beratend zur Seite, um Interessierten den Einstieg in die Forschung zu erleichtern. Auch weitere Mitglieder der Archivgruppe gaben gern tiefere Einblicke in ihre Forschungen etwa über die Geschichte der Ge­scheraner Schulen oder die eigenen Familienchroniken. 

Bereits zum siebten Mal fand bundesweit der „Tag der Archive* statt, um Besuchern die Arbeit der Archivare näher zu bringen und um das Interesse an der Geschichte der eigenen Stadtoder Familie zu wecken. So freuten sich Willi Wiemold und Andreas Froning, dass zahlreiche Besucher den Weg in das Gescheraner Archiv gefunden hatten. „Einer ist direkt nach dem Mittagessen hierher und hat gar auf den Mittagsschlaf verzichtet", freute sich Wiemold darüber, dass selbst in der „schwierigen Mittagszeit" bei bestem Frühlingswetter ein ständiges Kommen und Gehen herrschte.

Gern gesehen vom Museumsteam sind Archivforscher und -interessierte auch zu den „normalen" Öffnungszeiten:

| Dienstags und mittwochs: 9 bis 12.30 Uhr; donnerstags: 15 bis 18 Uhr; freitags: 18 bis 22 Uhr

Ralf Schmiing (r) half beim Einstieg in die Forschung nach 
Vor­fahren. Er selber sucht das Grab seines Opas Hermann

 
Nachricht der      vom Dienstag, 04. März  2014

Montagsfahrer starten wieder

GESCHER. Die Montagsfahrer des Heimatvereins Gescher treten am kommenden Montag (10. 3.) erstmals in diesem Jahr wieder in 

die Pedalen. Alle interessierten Radfahrer treffen sich um 14 Uhr wie ge­wohnt an der Pankratiusschule, teilen die Organisatoren mit.

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 27. Februar  2014

Plattförderer starten ins „Fröhjaohr"

GESCHER. Am 5. März findet das nächste Treffen der Plattförderer (nicht am 12. 3.) um 15 Uhr im Hotel Tenbrock statt.    Als Thema wurde  „Fröhjaohr" gewählt. Richtlinien zum Früh-jähr waren dabei Na-menstage, beispiels-weise der Satz „Gertrud pus de Lampe ut". Ab diesem Zeitpunkt zeigte   sich das „Fröhjaohr" in  

all seinen Facetten, schreiben die Veran­ stalter. Viele Dichter hät- ten dieser Jahreszeit poetische Zeilen gewidmet, so auch Augustin Wibbelt. Diese und ande- re Werke werden an dem Nachmittag rezitiert  und Lieder werden in­ strumental begleitet, Gäste und Interessierte mit Freude am „Platt" sind willkommen.

 
Nachricht der      vom Freitag, 31. Januar  2014

Plattdüske Kring widmet sich dem Karneval

GESCHER. Immer zum 1. Mitt­woch im Monat steht der Plattdütske Kring im Kalen­der. So wieder am Mittwoch (5. 2.) um 15 Uhr. Das Tref­fen findet im Hotel Tenbrock-Kösters statt. Als Hauptthema wurde Karne­val gewählt. Im Mittelpunkt steht die Frage: Warum wur­de gefeiert?, so der Plattdüs­ke Kring in einer Mitteilung. Die lange Fastenzeit stand vor der Tür, und so wurde am Fasselowent" (Fasten­vorabend) noch einmal

 mit Nachbarn ge­schwelgt. Dazu wurde als Vorbereitung ein Wurstauf­holen durchgeführt. Dieses angerissene heimatkundli­che Wissen wird von Vor-tragskünstlern in gekonnter Manier nähergebracht. Lie­der, natürlich auf Platt, wer­den weiter für entsprechen­de Stimmung sorgen. Die obligatorische Kaffeetafel wird bei Ankunft der Teil­nehmer bereit stehen. Inte­ressenten mit Spaß am „Platt" sind willkommen.

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