Berichte aus 2012


Aktuelles 2016  2015  2014  2013  2012  2011  2010  2009  2008
 Bericht 2012 als PDF-Datei herunterladen
Nachricht der      vom Donnerstag, 27. Dezember  2012
Erstes Treffen der Plattexperten

GESCHER. Am 2. Januar um 15 Uhr findet das erste Treffen der Plattex­perten im neuen Jahr im Domhotel statt. The­ma ist u. a. der Jahres­wechsel mit regionalen Bräuchen aus alten Zeiten. Aber auch die Fra­ge, wie die Menschen in Westfalen in heutiger Zeit die langen Winter­abende verbringen, oder wie in anderen Regio­nen der „Geselle Winter" vertrieben wird, wer­den beleuchtet. Dabeiwerden die „Vertellkes" und Gedichte auf „Gescher Platt" vorge­tragen. Die bekannte Kaf­feetafel wird dazu schon bereit stehen. Ver­schiedene Lieder, be­kannte und auch neue, werden instrumental begleitet und gemeinsam gesungen. Somit wird den Teilnehmern wieder ein kurzweiliger Nach­mittag geboten. Interes­senten an „Gesker's Platt'! sind herzlich will­kommen.AZ: D 27.12.2012

 
Bericht der      vom Donnerstag, 27. Dezember  2012

Melodien verkürzen die Zeit

Auftritte von Musikzug und Männergesangverein an Heiligabend / „Gografen" verkaufen Getränke    

Am Museumshof haben sich zahlreiche Zuhörer eingefunden, für die das Konzert mit dem 
Musikzug so fest zu Weihnachten geh
ört wie der Tannnenbaum und die Bescherung.

Foto:sk

GESCHER (sk). „Warten aufs Christkind" - das versuchten der Musikzug der Stadt Ge­scher 1886 e.V. und der Männergesangverein Ga-schari musikalisch zu ver­kürzen. Nicht nur der Mu­sikzug, sondern auch die Nachwuchsmusiker boten den Gescheranern ein weih­nachtliches Konzert.

Recht zahlreich waren die Zuhörer auf den Museums­hof gekommen, um die Zeit bis zur Bescherung zu ver­bringen. Stimmungsvoll de­koriert mit Fackeln, Ad­ventskranz und Instrumen­ten präsentierte sich der Mu­seumshof. „Das Konzert ge­hört zu Weihnachten wie der Tannenbaum", fand H.-W. Füchtmann, der mit seinen Enkeln den Instru­menten lauschte. „Und wenn wir nach Hause kommen, war bestimmt das Christ­kind da", vermutete der Opa. Etwas unpassend zu den Temperaturen erklang „Leise rieselt der Schnee". Doch „wir müssen das Weih­nachtswetter nehmen wie es kommt", meinte Dirigent Martin Essling.

Für das Orchester, Einstei­ger- und Jugendorchester gehört das Weihnachts-Ständchen zum festen Be­standteil des Terminplans, erklärte Essling. So wolle man sich bei der Bevölke­rung und den Freunden der Blasmusik für die Unterstüt­zung bedanken. [...]  Bericht gekürzt.

 
 
Nachricht der      vom Montag, 17. Dezember  2012
Krippenfiguren in Schutzhütte in Flammen aufgegangen

Tragisch und traurig: Die Feuer­wehr ist am Samstagmorgen nach Tungerloh-Capellen ausgerückt -die Schutzhütte brannte. Die liebe­voll erstellten Strohpuppen in der Schutzhütte standen in hellen Flammen. Den Wehrmännern bleibt nichts anderes übrig, als sie mit Wasser abzulöschen. Größerer Sachschaden an der Hütte selbst konnte verhindert werden. Die Flammen haben die Mühen der Nachbarn in Tungerloh-Capellen zunichte gemacht. Elmar Rotherm, Vorsitzender des Heimat­vereins, ist entsetzt. Alljährlich wird die Schutz­hütte, die vom Heimatverein errich­tet wurde, zu einer Krippe umge­staltet. 

Hiermit ist sie ein Anziehungsmagnet besonders für junge Familien aus der ganzen Umge­bung. „Mittlerweile die fünfte Sach-beschädigung innerhalb von einem Jahr an Einrichtungen des Heimat­vereins", bilanziert Rotherm. „Wer macht so etwas?" fragt sich nicht nur der Vorsitzende, denn von einer Selbstentzündung geht er nicht aus. Die Polizei glaubt, dass es sich um Brandstiftung handelt, wie sie ges­tern mitteilte. Bereits im Frühjahr war die Feuerwehr genau zu dieser Hütte gerufen worden. 

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 13. Dezember  2012

Lottogewinn und Sauerkraut

Heimatabend bot gelungenen Mix aus kulinarischem Genuss
 und unterhaltsamem Programm

Mit Lachen und amüsiert verfolgten die Besucher des Heimatabends die Darbietungen (großes Foto), die Mitglieder des Musikzuges Gescher ebenso vorbereitet hatten wie Entertainer und Überraschungsgast Herta (kleine Fotos).

Foto: Kortbus

GESCHER (bv). Einen gelun­genen Mix aus kulinarischen Genüssen und einem ab­wechslungsreichen und un­terhaltsamen Programm ge­lang dem Heimatverein Ge­scher beim großen Heimat­abend mit Grünkohlessen im Hotel Grimmelt. Eine Traditionsveranstaltung, die an Attraktivität nichts einge­büßt hat und mit über 100 Mitgliedern bestens besucht war, wie Vorsitzender Elmar Rotherm in seiner Begrü­ßung feststellte. Nachdem Hans Ricken alle musika­lisch eingestimmt hatte folg­te ein plattdeutscher Beitrag des Vorsitzenden. Zwischen­zeitlich gab es das münster­­ländische Menü „Moos un Mettwoste". Zur Unterma­lung legten sich junge Musi­ker des Musikzuges Gescher ins Zeug und brachten Melo­dien unterschiedlichster Stilrichtungen zu Gehör. Auch das bekannte Grün­kohllied, begleitet von Hans Ricken, durfte nicht fehlen.

Gute Unterhaltung garan­tierte auch Anton Horstick vom Plattdütsken Kring. Er präsentierte den „Lottoge­winn" natürlich auf Platt. Ebenfalls plattdeutsche Ge­dichte von Ludwig Walters hatte Alfred Burhoff aus Gemen vorbereitet, und die Teilnehmer sparten nicht mit Beifall, was auch für Hans Sommer und seinen Beitrag „Sauerkraut" galt.

Dann hieß es Film ab: Un­ter der Regie von Aloys Strotmann und Anton Nienhuis und mit Unterstützung von Ludger Kolve zeigte Stadt-TV Gescher einen Streifen aus dem Jahre 1996 mit dem Titel: „Kutsche, Pferd und Fahrer", der von Hermann Abbing und Hans Eßling gedreht worden war und großen Zuspruch fand. „Ne Mule vull praoten" darf ebenfalls nicht zu kurz kommen, und das taten die Glockenstädter zwischen­­durch reichlich.

Ein besonderer Höhe­punkt war der Auftritt eines Überraschungsgastes. Da kam „Herta" (Angelika Gaus­mann aus Mettingen) durch die Saaltür und berichtete von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in ihrer Ehe mit Ambrosius. Köstlich amüsierten sich die Zuhörer, so profimäßig bot „Herta" eine Lachnummer nach der anderen aus ihrem „wahren" Eheleben.

Als weitere Vortragskünstler glänzten Maria Sicking und Reinhold Bußwolder mit ihren Beiträgen. Inzwi­schen waren drei Stunden vergangen, als Elmar Rot­herm sich zum Abschluss mit einem Präsent bei allen Künstlern für ihre gelunge­nen Darbietungen und her­vorragenden Gestaltung des Abends bedankte.

 

 
Bericht der      vom Montag, 10. Dezember  2012

Eineinhalb Mal um den Globus geradelt

Montagsfahrer im Heimatverein feiern Saisonabschluss mit 
Filmvorführung und Nikolausbesuch

Überraschungsbesuch zum Saisonabschluss: Mit lobenden Worten bedachte 
Sankt Nikolaus die sportlichen Montagsfahrer, insbesondere das Team der Organisatoren.

 Foto: Josef Tüber

GESCHER (bv). Eineinhalb Mal um den Globus, das ist mit 60.673 Kilometer die Strecke, die von den Mon­tagsfahrern im Heimatver­ein in der Saison 2012 insge­samt abgestrampelt wurde. An den 38 Ausfahrten betei­ligten sich durchschnittlich 51 Pedalritter. Über diese stolze Bilanz freute sich Bernhard Lammering, Chef der Montagsfahrer. Er be­grüßte jetzt nach Abschluss der letzten Tour im Hotel Tenbrock gut 80 Teilnehmer zu einem gemütlichen Nach­mittag mit Kaffeetafel.

Nach einer verkürzten Ausfahrt sollte es zum Ab­schluss unterhaltsam zuge­hen, dazu hatten die Mitor­ganisatoren Josef Bieber (Schriftführer), Josef Tüber (Fotograf), Josef Brillert, Willi Köjer, Egon Rensing-hoff, Günther Wortberg und Heinz Gesing (Stadtlohn), die bei den Radtouren für Begleitung und Sicherheit sorgen, an alles gedacht. „Met't Rädken up't Pättken dör dat Mönsterland" wurde angestimmt - für die Unter­malung hatte man Bernhard Weitenberg mit seinem Ak­kordeon gewinnen können. Reinhold Bußwolder be­leuchtete in seinem Vortrag die sozialen Brennpunkte in den Großstädten mit Men­schen aus allen Nationen, und auch für diese müsse es Weihnachten werden, wie es am Schluss hieß.

 Aufmerk­sam verfolgten die Radler ei­nen Filmbeitrag, vorgeführt von Josef Tüber, über die Kultivierung von Hochmoor mit den ersten Ansiedlungen. Dieser Streifen von Foto-Sprey aus Gescher, über­arbeitet von Rudolf Vesper von Stadt-TV und zusam­mengestellt von Bernhard Grösbrink und Rochus Sin­dermann, zeigte die Anfänge der Dorfentwicklung nach dem zweiten Weltkrieg und fand großen Anklang.

Nach einem gemeinsam gesungenen Nikolauslied öffnete der „Himmelsbote" (Franz-Josef Menker) die Saaltür und trat in Bischofs­robe ein, unterstützt von sei­nem finsteren Gesellen (Reinhold Löhring). Einiges hatten die beiden zu Papier gebracht und fanden loben­de Worte für das große Inte­resse der Montagsfahrer, die heimische Natur zu erkun­den und dabei etwas für die eigene Fitness zu tun. „In diesem Jahr ist alles glatt ge­laufen", lobte Lammering seine Mitstreiter. Ein Ge­dicht für den Nikolaus hatte Gerda van Geldern parat. Dann gab es für alle den be­gehrten Stutenkerl. Spontan hatte Martin Weever eine Spendendose durch die Rei­hen gehen lassen und über­reichte den Inhalt mit einem großen Dank an das Team um Lammering. Im März nächsten Jahres heißt es dann wieder „Aufsitzen".

 
 
Beilage der      vom Freitag, 30. November  2012

Münsterländische Spezialitäten genießen

Heimatverein-Kiepenkerle sammeln für guten Zweck

Gescher. Für das münsterländische Flair sorgen auf dem Weihnachtsmarkt die drei Kiepenkerle Hansi Pietruschka, Thomas Worth und Jürgen Haar vom Heimatverein. Zum dritten Mal sind sie bereits in ihren traditionellen Trachten für den guten Zweck in der Innenstadt Geschers während der Veranstaltungstage unterwegs. Für eine Spende schenken sie Interessierten ein klares, wärmendes Getränk in einem Zinnlöffel aus.

Der Erlös kommt der Akti­on „Lichtblicke - weil Menschen Hoffnung brauchen" zugute.

Gegenüber von dem Pub „Boulevard" versorgen die Aktiven des Heimatvereins die Besucher mit herzhaften Leckereien

Dort werden am Samstag ab 13 Uhr und. am Sonntag ab 10.30 Uhr nach altem Rezept Reibeplätzchen gebacken. Dieser Gaumenschmaus wird mit saftigem Brot und Schwarzbrot angeboten. Jeden Morgen wird der Teig frisch für die Besucher des Marktes zubereitet.

 

Münsterländische Spezialitäten halten die Kiepenkerle (v.l.) Jürgen Haar, Hansi Pietruschka und Thomas Worth für die Besucher des Weihnachtsmarktes in Gescher bereit.

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 29. November  2012

Mundart-Nachmittag im Domhotel 

GESCHER. Wie an jedem ers­ten Mittwoch im Monat ist am 5. Dezember um 15 Uhr das Treffen der Plattfreunde. Auch dieses Mal findet der Mundart-Nachmittag im Domhotel statt. In anspre­chender Atmosphäre wird ein interessantes Programm geboten. So dreht sich alles um die Advents- und Vor­weihnachtszeit. Natürlich werden Gedichte und Ge­schichten zum Thema rezi­tiert. Dabei geht es um Ge­schichten, wo früher der Weihnachtsbaum beschafft wurde, wie gebacken wurde und ob der Kaffee ge­schmuggelt werden musste. Beschrieben werden auch der nächtliche Gang ,zur „Ucht" und das anschließen­de Füßeaufwärmen im Backkasten. Besprochen werden die Beiträge von Lie­dern mit instrumentaler Begleitung. Des Weiteren wer­den die Teilnehmer eine ge­pflegte Kaffeetafel vorfinden und somit wird allen Betei­ligten wieder ein ausgefüll­ter Nachmittag geboten. In­teressenten an „Geskers Platt" sind herzlich willkom­men, heißt es.  

 
Nachricht der      vom Montag, 26. November  2012

Letzte Tour der Montagsfahrer

GESCHER. Die Montagsfahrer des  Heimatvereins Gescher sind am 3. Dezember letztmalig in diesem Jahr unterwegs. Bei gutem Wetter treffen sie sich um 14 Uhr wie gewohnt an der Pankratiusschule. Ist das Wetter schlecht, kehren sie um 15 Uhr im Hotel Tenbrock-Kösters ein. Anmeldung: bei Bernhard Lammering, Tel. 5343, bis zum Donnerstag (29. 11.) 

 
Nachricht der      vom Freitag, 23. November  2012

GESCHER. Zum traditionellen Grünkohlessen mit Rahmenprogramm lädt der Heimatverein Gescher am Donnerstag (6. 12.) ein. Die Organisatoren weisen ausdrücklich auf die Terminänderung hin, da bislang immer der Freitag als Termin genannt wurde. Beginn ist um 18.30 Uhr im Saal Grimmelt. Nach dem Gericht „Moos und Mettwoste" folgt ein buntes Programm aus platt- und hochdeutschen Vorträgen. Die Akteure Hans Rieken, Tons Horstick, Reinhold Bußwolder, Hans Sommer, Maria Sicking und Alfred Burhoff werden schöne Geschichten und eigene Gedanken präsentieren. Ein Überraschungs­gast hat sich angekündigt, und Stadt TV zeigt einen interessanten Filmbeitrag. Auch Nicht­mitglieder sind willkommen. 
Anmeldung bei Grimmelt Tel. 1050.

 
Bericht der      vom Freitag, 23. November  2012

Mit der Kamera unterwegs: Film ab

Stadt-TV-Team lud zur Präsentation des Jahresrückblicks 2011 auf der Leinwand

 

GESCHER (bv). Ständig mit der Video-Kamera unter­wegs, um geeignete Motive einzufangen: Das ist seit Jah­ren die ehrenamtliche Auf­gabe, die sich die Mann­schaft von Stadt-TV Gescher stellt. Einmal jährlich erfreut sie die Bürger beim Jahres­rückblick mit imposanten und eindrucksvollen Bildern aus Gescher und Hochmoor. Jetzt war es wieder soweit. Rechtzeitig hatten sich viele auf den Weg zum Rathaus gemacht, um im großen Sit­zungssaal noch einen Platz zu ergattern.

Aloys Strotmann als Spre­cher von Stadt-TV hieß die Gäste und Filmfreunde will­kommen, unter ihnen auch Bürgermeister Hubert Effkemann, und bedankte sich bei der Stadt und ihrem Haus­meister Bodo Schüßler für die Unterstützung bei der Durchführung dieser Veran­staltung. Strotmann wies auf eine DVD mit zahlreichen Filmmotiven hin, die man sowohl bei ihm als auch den Teammitgliedern Anton Nienhuis, Josef Tüber, Ludger Kolve, Erwin Hamers, Er­win Honvehlmann, Josef Mesken, Dr. Hubert Upgang und Ehrenmitglied Hermann Abbing erwerben kann. 

Heimatvereinsvorsitzender Elmar Rotherm lobte ebenfalls die gute Arbeit von Stadt-TV und wies auf den neuen Heimatkalender 2013 hin. Auch auf die Vorverle­gung des großen Heimat­abends mit Grünkohlessen vom 7. Dezember auf den 6. Dezember im Hotel Grimmelt machte er aufmerksam. Dann hieß es „Film ab", und Anton Nienhuis präsentierte auf der großen Leinwand, was das Team alles eingefan­gen hatte: Angefangen vom ersten Spatenstich am neuen Sportplatz Ahauser Damm, über Unterschriftenaktion Marienkirche, Karneval mit Prinz Manni II (Blesenkemper) und dem Altweiberkar­neval im Hotel Grimmelt. Die große Müllsammelaktion war ebenfalls im Bild festgehalten worden; dasselbe gilt für das Bügerbegehren für St. Marien und die Verleihung des Klima­schutzpreises anlässlich der Grünpaten-Party im Rat­haus sowie die Fertigstel­lung des Berkelkraftwerkes. 

Auch Hochmoor kommt nicht zu kurz. Im Film fest­gehalten war die Einwei­hung der Grünen Mitte. Ein kleines Jubiläum beging die Tafel Gescher, die vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde. Seit hundert Jahren gibt es den Kindergarten St. Pankratius.

Nach einer Kaffeepause, organisiert von den Frauen des Stadt-TV Teams, und gu­ten Gesprächen begann der zweite Teil mit dem großen Stadtfest und dem zwanzig­jährigen Bestehen der Ju­gendfeuerwehr. Nostalgi­sche Oldtimer besuchten die Glockenstadt beim Fahrer­treffen aus aller Welt, und bei der NRW-Radtour machten tausend Leezen in Gescher Station. Um Fahrräder im großen Stil ging es auch bei der Glockenstadt-Tour. Ein dickes Lob für seine Ar­beit war dem Filmteam si­cher. Nicht fehlen durfte auf der Jagd nach Fotomotiven das Richtfest des Sportzen­trums am Ahauser Damm sowie die Feuerwehr-Leistungsschau und die Übung mit dem DRK, Strohmarkt oder die Aufstellung der Kolpingbüste. Den Abschluss der Filmvorführung bildeten das 125-jährige Jubiläum des Musikzuges und der Kar­nevalsauftakt im November sowie die Einweihung des Heinrich-Hörnemann-Hauses und der jährliche Weih­nachtsmarkt. Mehr als zwei Stunden lang zog so das Jahr 2011 mit seinen Ereignissen vorüber.

Das Filmteam Stadt-TV Gescher präsentierte jetzt den Jahresrückblick 2011 in beweglichen Bildern. Groß war wie immer das Interesse der Gescheraner an diesem Termin.  

  Foto: Josef Tüber    

 
Nachricht der      vom Freitag, 09. November  2012
Vorbereitungen für Film-Jahresrückblick

GESCHER. Am Dienstag (13.11.) um 19.30 Uhr treffen sich die Mitglieder des Stadt-TV Gescher im Medienraum des Heinrich-Hörnemann-Hauses, um letzte Vorbereitungen für die Filmvorführung „Jahresrückblick 2011" zu treffen. Dieser Film wird am Sonntag (18. 11.) um 15 Uhr (nicht am 11. 11., wie irrtümlich im Heimatkalender angegeben) im Sitzungssaal des Rathauses vorgeführt. Am 11.11. sind dort die Karnevalisten.

Viele Stunden haben die Mitglieder des Stadt-TV ge­filmt und anschließend das vorhandene Filmmaterial gesichtet und bearbeitet. Viele Gescheraner werden sich bei den Filmbeiträgen wie Spatenstich Sportzentrum, Karneval, kirchliche Veranstaltungen oder andere Anlässe wiedererkennen. Schon jetzt sollte man sich den Termin notieren, da der Saal nur für eine begrenzte Personenzahl zugelassen ist. In den letzten Jahren war dieser immer bis auf den letzten Platz gefüllt.

Wer Filmbeiträge für den noch zu erstellenden Film „Jahresrückblick 2012" bei­bringen möchte oder im Film- und Videoteam mit­machen möchte, ist zur Monatsversammlung im Alten Rathaus (jeden 2. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr) herzlich willkommen.

 
Nachricht der      vom Dienstag, 16. Oktober  2012
Gescher : Heimatverein beklagt Vandalismus auf Museumshof

 Foto: az   

Heimatverein beklagt Vandalismus auf Museumshof

Innerhalb weniger Wochen kam es jetzt erneut zu einem Fall von Vandalismus an einem Gebäude auf dem Museumshof „Auf dem Braem“. Nachdem im Juli die Bleiverglasung am Brauhaus-Café mutwillig zerstört und anschließend aufwendig repariert worden war, hatten es Unbekannte Ende September auf das Hauptgebäude abgesehen. Hier wurde die Bleiverglasung eines Fensters, das zusätzlich noch durch eine Plexiglasscheibe gesichert war, komplett herausgeschlagen. Elmar Rotherm vom Heimatverein appelliert an alle Mitbürger: „Zeigen Sie Zivilcourage und informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen bitte umgehend die Polizei, damit dieses überflüssige Zerstören ein Ende hat.“ Das Foto zeigt Hans-Josef Pietruschka (r.) und Willi Strotmann vom Heimatverein mit der zerstörten Bleiverglasung.

Von Allgemeine Zeitung

 
Bericht der      vom Montag, 01. Oktober  2012
Mit Kettensäge Kunstwerk gestaltet

Erntedankfest am Museumshof in Gescher / Altes Handwerk und Brauchtum 
lässt Besucher staunen

GESCHER (an). Thomas Becking und seine Frau Claudia kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus: „Es ist zwar ein stolzer Preis, aber eine richtig tolle Arbeit", betont Thomas Becking und ist von der Handwerkskunst von Peter Bolle begeistert. Aus großen Holzstämmen gestaltet er mit der Kettensäge Kunstwerke. Egal ob Gesichter, Tiere oder gar eine Holzbank: Mit ruhiger Hand führt der Künstler gestern vor dem Publikum  beim Erntedankfest am Museumshof in Gescher die Kettensäge und zeigt, wie man mit diesem „groben Werkzeug" detailreich arbeiten kann.


Mit der Kettensäge gestaltet Peter Bolle aus großen Holz­stämmen richtige Kunstwerke.

Doch nicht nur die Kunst begeistert die Besucher, sondern auch weiteres, altes Handwerk und Brauchtum bringen staunende Gesichter hervor. Selten sieht man noch, wie Wollfäden das an einer Holzspindel hergestellt oder Brot im Steinofen gebacken wird. Dies kann dann direkt vor Ort probiert wer­den und findet reißenden Absatz. Neben Leckereien wie Brot und Pfannkuchen oder Waffeln ist besonders das Glockenmuseum für viele Gäste ein „Erlebnis". So nutzen etliche Neugierige die Gelegenheit, einmal in Ruhe die kunstvollen Glocken au betrachten und neue Eindrücke zu gewinnen. 


Aus der Wolle
der Schafe, die gestreichelt werden können, wird ein Faden gesponnen. 
      Fotos: an 

Die Schafe im kleinen Gehege am Rande des Geländes lassen dabei noch mehr ländliches Flair auf kommen und so mancher kleine Besucher verliert bei einem Streichelversuch „Berührungsängste" vor den Tieren, aus deren Wolle nebenan mit viel Geschick ein Faden gesponnen wird.

 
Bericht der      vom Dienstag, 25. September  2012
Heimatverein lädt Sonntag zum großen Erntedankfest ein

Kettensägekunst auf dem Museumshof bewundern

 

Künstler Peter Bolle versteht es, mit geschickter Hand 
fantasievolle Figuren aus Holz zu gestalten.      Foto: az
 

Gescher. Keine Angst, wenn am kommenden Sonntag auf dem Museumshof lautes Motorengeräusch von Kettensägen zu hören ist! Während des Erntedankfestes des Heimatvereins werden bestimmt keine Bäume gefällt. Dann schnitzt der Künstler Peter Bolle mit geschickter Hand aus alten Holzstämmen fantasievolle Figuren und erweckt so totes Holz zum Leben. Seit 2007 übt der Dülmener seine Kunst aus. Er kam auf die Idee der Kettensägenkunst, als der schwere Orkan Kyrill viel Bruchholz hinterließ. Inzwischen hat er zahlreiche Kunstwerke wie Skulpturen, Märchenfiguren und Tiere geschaffen, von denen eine große Auswahl im Internet zu sehen ist (www.kunstmitkettensaegen.de). Dem Künstler kann jeder bei der Arbeit zusehen.

Weitere Programmpunkte lohnen, ab 10 Uhr den Museumshof aufzusuchen, wenn Erntedank nach dem Motto „Erntedank – met Jung un Old“ gefeiert wird. So kann man miterleben, wie im alten Steinofen Brot gebacken wird. Die Kleinen können sich auf das Stockbrotbacken freuen. Skudden und Pommersche Landschafe, die zu den eher seltenen Schafsrassen gehören, werden auf dem Museumsgelände weiden. Altes Handwerk wie Spinnen und Körbeflechten wird gezeigt. Neben verschiedenen Kürbisssorten und Kartoffeln werden zahlreiche Tomatensorten und Rezepte vorgestellt. Hinzu kommt das übliche Angebot von Gemüse und Wurstwaren. Zu finden sind auch alte Traktoren und Oldtimer.  

Probieren sollte man die bewährten westfälischen Spezialitäten wie Buchweizenpfannekuchen, selbst gebackenes Bauernbrot, Erbsensuppe, Töttchen und Bratwurst. Auch die Emder Matjes werden nicht fehlen. Ab 14 Uhr ist die Cafeteria im Brauhaus geöffnet. Für kühle Getränke ist bestens gesorgt. Die Besucher sind eingeladen, die Gebäude des Freilichtmuseums, natürlich kostenlos, zu besichtigen. 

 
Bericht der      vom Montag, 24. September  2012
Die Leeze gegen das Stativ ausgetauscht

Mitglieder des Stadt-TV unternahmen eine Pättkestour / Dankeschön für hohes Engagement

GESCHER (bv). Das ganze Jahr über sind sie mit Stativ und Videokamera unterwegs. Denn die Mitglieder von Stadt-TV Gescher fangen ein, was sich an Motiven zu den unterschiedlichsten Anläs­sen bietet. Aber einmal im Jahr kommt der Drahtesel zum Einsatz, um die Natur­schönheiten zu erkunden und einen geselligen Tag zu verbringen. Jetzt war es wie­der soweit: Eine Pättkesfahrt sollte die ehrenamtlichen Hobbyfotografen und auch deren Ehefrauen für so man­che Stunde entschädigen, da die TV-Mitglieder „dienst­lich" unterwegs sind. Die Or­ganisation der Tour hatten Anton und Elisabeth Nienhuis übernommen. Sie hat­ten die Strecke ausgefahren und den Sekt beim Start am Heimathaus in Gescher als willkommenen   Satteltrunk serviert. Los ging es auf verschlungenen Pfaden fernab der Hauptstraßen durch die spätsommerliche   Natur   in Richtung   Tungerloh-Capellen. An der Wiesch-Wessing-Gedenkstätte   in   Pröbsting wurde ein erster Stop zum Nachtanken und Verweilen eingelegt. Danach steuerten die zwanzig Leezenfreunde das Heimathaus in Hoch­moor an. Dort erwies sich die neue Schutzhütte in den Parkanlagen des Heimat­hauses als geeignete Herber­ge zum Verweilen. Nach län­gerer Pause und Kuchenge­nuss führte die Reise zum Kuhlenvenn mit der be­kannten Vogelbeobach-tungs-Plattform. Danach ging es in Richtung Estern, wo in der Gaststätte Damm mit Abendessen und Däm­merschoppen der Tag aus­klang. Ein Dankeschön galt der Familie Nienhuis für die perfekte Organisation.

 Die Mitglieder von Stadt-TV erinnern die Bevölkerung daran, anstehende Gelegen­heiten für Filmmotive recht­zeitig zu melden, damit diese im jeweiligen Jahresrück­blick im November berück­sichtigt werden können.

Stadt TV auf Pättkestour: Auch am Heimathaus in Hochmoor machten 
die Mitarbeiter und ihre Frauen Station.

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 23. August  2012

Plattfreunde besuchen Flughafen

GESCHER. Der Plattdütske Kring trifft sich ausnahmsweise schon am Dienstag (4. 9.) um 14.30 Uhr zum Ausflug nach Stadtlohn-Wenningfeld. Geboten wird eine Flugplatzführung mit anschließender Kaffeetafel. Abfahrt ist am Kutschenmuseum, gefahren wird im Fahr- gemeinschaften. Interessenten sind wie immer willkommen, teilt der Kring mit.

 
Nachricht der      vom Freitag, 20. August  2012
Kalender für 2013

GESCHER. Der Heimatverein Gescher wird auch für das Jahr 2013 einen Wandkalen­der herausgeben. Der Ar­beitskreis „Archivgruppe" ist schon mitten in den Vorbe­reitungen und bedankt sich für die erhaltenen Anregun­gen und Verbesserungsvor­schläge. Den örtlichen Grup­pen und Vereinen möchte der Heimatverein wieder Gelegenheit geben, ihre wichtigsten Termine aus dem Jahresprogramm zu präsentieren. Alle, die diese Möglichkeit nutzen wollen, werden gebeten, bis spätes­tens 5. August eine Mittei­lung an das AK-Mitglied Ru­dolf Pierk, Riete 12 (Email: rudolf.pierk@gmx.net), zu senden. Örtliche Firmen, die den Kalender als Weih­nachtsgeschenk für ihre Mit­arbeiter und Kunden erwer­ben möchten, können sich bei Elmar Rotherm, Uhlenkamp 9 (Email: rotherm-h@versanet.de), melden. Der Kalender soll Anfang Oktober fertig sein.

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 26. Juli  2012
„Plattdütske" erkunden Leers Sehenswürdigkeiten

GESCHER.  Am Mittwoch (1. 8.), um 12.30 Uhr unternimmt der Plattdütske Kring die angekündigte Busfahrt nach Leer (Ostfriesland). Abfahrt ist am Kutschenmuseum, Konrad-Adenauer-Straße. Leer, auch „Tor Ostfrieslands" genannt, bietet den Teilnehmern ein umfangreiches Kulturangebot. Am Busparkplatz in der Innenstadt werden die Gescheraner von einer Stadtführerin empfangen und durch die Altstadt geführt. Dabei lernen die Besucher die historische Altstadt mit vielen schönen Ecken kennen, zum Beispiel das Haus Samson mit seinen barocken Ornamenten oder originelle Läden für Kunsthandwerk, Trachten und Schmuck. Besichtigen wird die Gruppe auch die „Große Kirche", deren Ursprung sich auf den Heiligen Luidger zurückführen lässt. Ein Bummel durch die lange Einkaufsstraße mit den bunt gemischten Läden, Cafes und Teestuben wird nicht fehlen. Wer will, kann noch die Museen durchstreifen oder das altehrwürdige Rathaus. Die Rückfahrt wird um 18 Uhr erfolgen. Interessenten sind willkommen, Auskünfte und Anmeldung bei Felix Musholt, Tel. 4437.

 
Bericht der      vom Mittwoch, 06. Juni  2012
Heimatfreunde steuern das schöne Ramsdorf an

Seine traditionelle Pättkesfahrt ver­anstaltete jetzt der Heimatverein Gescher. Bernhard Lammerding hatte wieder eine schöne Strecke ausgesucht und sorgte mit seiner Mannschaft für eine sichere Fahrt. Zunächst ging es von Gescher Rich­tung Velen und weiter nach Rams­dorf. Dort wurde die Gruppe im Mu­seum Burg Ramsdorf von „Plodden Liesken" (Hedwig Gävers) und derStadtführerin Majo Storck empfan­gen. Der berühmte Velener Anisli­kör „Velener Olli" und die Sahne­trüffel aus Ramsdorf „Ranströpsken Plodden" konnten ausgiebig pro­biert werden. 

Die Ramsdorfer Stadt­geschichte wurde von beiden Da­men - kurzweilig und mit Anekdo­ten gespickt - den Gästen aus Ge­scher präsentiert. Danach ging es durch die sehr interessante Sammlung des Museums Burg Ramsdorf. Nach einer kurzen Weiterfahrt konnte sich die Gruppe bei Kaffee und Kuchen im Drönings Landcafe in Ramsdorf stärken. Anschließend ging es wieder Richtung Gescher, wo die Gruppe nach zwei Zwischen­stopps mit kühlen Getränken gegen Abend ohne Panne wieder ankam. Das Foto zeigt die Gruppe aus Ge­scher bei einer Rast.

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 31. Mai  2012
Plattfreunde unterwegs

GESCHER. Am  Mittwoch (6.6.) um 13.30 Uhr unternehmen die Plattfreunde eine Busfahrt nach Havixbeck. Start ist am Kutschenmuseum. Die Fahrt führt durch die Baumberge-Landschaft. In Havixbeck wird man das Wasserschloss des Freiherrn von Twickel (Haus Havixbeck) anfahren. Dort erwartet die Teilnehmer eine exklusive Außenführung. In der Schlosskapelle werden einige Marienlieder auf „Platt" vorgetragen. Weiter geht es zum Sandsteinmuseum. Auch dort werden die Teilnehmer von Profiführern durch die umfangreiche Sammlung geleitet, heißt es.

Nach der Exkursion wird eine Kaffeetafel bereitstehen. Mit plattdeutschen Liedern wird der Ausflug abschließen, und die Rückfahrt wird um 18 Uhr erfolgen. Interessierte sind willkommen, Anmeldung bei Kurt Felix Musholt, Tel. 4437.   

 
Bericht der      vom Dienstag, 29. Mai  2012
Maibaum ziert Geschers gute Stube 

Unzählige Besucher begleiteten Festumzug / St. Pankratius-Schützen setzten alle Muskeln ein 

Unter dem Kommando von Oberst Anton Nieland angetreten: 19 Schilderträger. Mit den Wappen geht's weiter zum Festumzug                                                                                                                             Fotos: sk

GESCHER (sk). „Ein Meister hat es verdient, sein Wappen im Topp des Maibaumes auf­zuhängen!" meinte Bernd-Theo Grimmelt, seines Zei­chens Präsident der St. Pan­kratius-Schützen, als es galt, den Maibaum aufzurichten. Unzählige Besucher ström­ten in Geschers „gute Stube" um der Tradition des Maibaumaufstellens durch den Schützenverein beizuwoh­nen.

Die Voraussetzungen hät­ten nicht besser sein kön­nen. Strahlender Sonnen­schein begleitete die Akteu­re. Unter dem Kommando von Oberst Anton Nieland traten die 19 Schilderträger auf dem sanierten Rathaus­platz an. Vorweg der Spiel­mannszug der Freiwilligen Feuerwehr. Unter der Stab­führung von Monique Dieks begleitete er den Festumzug. 

Vereine und Verbände, Nachbarschaften und vor al­lem die Glockengießerstadt präsentieren sich mit Schil­dertafeln an dem Maibaum, der alljährlich in der Gescheraner City aufgestellt wird. Vertreter der St.Pankratius Gilde, Kolping, KAB, Hei­matverein, Nachbarschaften, Marinekameradschaft, Schützengemeinschaft Grü­ne Wiese, Pfadfinder (DPSG), Hegering, SV 08, Angelsport­verein, Landfrauen, Män­nergesangverein Gaschari, Freiwillige Feuerwehr, Stadt  Gescher, Imkerverein, Stadtkarnevalisten, Spielmanns­zug der Freiwilligen Feuer­wehr, DRK, kfd und Landju­gend begleiteten den Fes­tumzug. 

Dem SV 08 als Erringer der Fußball-Meisterschaft oblag es, sein Wappen in die Spitze des rund 15 Meter hohen Baumes zu hängen. „Das freut uns natürlich gewaltig" meinte Manni Wies, als er das Wappen befestige. Ober­präsident der Nachbarschaf­ten Werner Bönning als auch Bürgermeister Hubert Effkemann freuten sich, ihre Wappen an den Baum befes­tigen zu dürfen. 

Muskelkraft war gefragt, als der zentnerschwere Mai­baum aufgerichtet wurde. Konnte man sich in den Vor­jahren auf die Hilfe des THW verlassen, so waren die St. Pankratius-Schützen in die­sem Jahr auf sich selbst ge­stellt. „Ein guter Komman­deur ist wichtiger als zehn fleißige Arbeiter" hieß es und so wuchteten die Schüt­zen unter dem Kommando von Thomas Weghacke den Baum in die Höhe. 

Unter dem Applaus der zahlreichen Zuschauer war der Maibaum gerichtet. Der amtierende St. Pankratius-König Hermann-Josef Kra­mer legte selbst Hand an, um den Maibaum mit gewalti­gen Schrauben und entspre­chenden Muttern zu sichern. 

Nun konnte die Party in Geschers City steigen. Bis zum Herbst wird der Mai­baum mit den 19 Wappen in „Geschers guter Stube" ste­hen und sicherlich von man­chem Touristen bewundert.

  

Muskelkraft gefragt: Die St. Pankratius-Schützen wuchten den zentnerschweren Maibaum hoch.

 
Bericht der      vom Donnerstag, 19. Mai  2012
Maienkönigin in Plattdeutsch ehren 

Plattdütsker Kring kam in der Antoniuskapelle zum Gebet zusammen

GESCHER (bv). An jedem ers­ten Mittwoch im Monat schwärmen die Mitglieder vom Plattdütsken Kring in den Sommermonaten aus zu Zielen in der Umgebung, um Heimathäuser und sehens­werte Objekte und Einrich­tungen kennen zu lernen. Jüngstes Ziel war die Anto­niuskapelle in Tungerloh.

Passend zum Monat Mai stand in diesem altehrwür­digen Gotteshaus eine Mai­andacht in Platt auf dem Programm. Eigens dazu war der Altarraum geschmückt mit einer Ikone, gemalt vom ehemaligen Pfarrer Her­mann Roling von St. Pankratius und St. Marien und ei­nem Heiligenbild der Mutter Gottes als Maienkönigen, das Stephan Pollmann ange­fertigt hatte. „Dieses Bild soll Ruhe und Güte ausstrahlen," beschrieb er. Mit Gudrun Issel aus Gescher hatte eine weitere bekannte Künstlerin den Altarraum mit ihrem Bildnis vom Heggenpättken in Gescher und Gebäuden aus alter Zeit im Hinter­grund treffend wiedergege­ben.

Damit war schon rein äu­ßerlich alles auf den Marien­monat Mai abgestimmt. Auch Pfarrer em. Karl Schüttert erinnerte auf Platt an Maria als Maienkönigin. Mit einem Gitarrenkonzert von Hubert Vehlken begann die Andacht. In seiner Begrü­ßung beschrieb Stephan Pollmann die aufgestellten Kunstwerke, die auch käuf­lich zu erwerben sind. Mari­anne Lanfer trug ein Gebet vor, und in die Stille hinein ließ Reinhold Bußwolder dumpfe Töne durch einen Trommel-Klangkörper er­klingen. Solistin Inge van Eckendonk glänzte mit Ge­sangsbeiträgen. Von Licht und Trost handelte ein von Monika Schöning vorgetra­genes Gebet. Pollmann be­dankte sich zuletzt bei allen Akteuren und lud zur Kaf­feetafel im Bauernhofcafe Weitenberg-Hölker in Tun-gerloh-Pröbsting ein. Dort stärkten sich die fünfzig Kringfreunde an Kuchen und Schnittchen und schmetterten Volks- und Maienlieder in den Saal, un­terstützt von Hans Ricken mit seiner steierischen Har­monika.

Als Gast nahm Karl Wilde, Ehrenvorsitzender des Hei­matvereins Holtwick, an die­sem Nachmittag teil und war begeistert vom Programm und den Aktivitäten des Krings. Wer Lust hat, bei den Plattdeutschen in einem Kreis junggebliebener, älte­rer Paohlbürger mit zu ma­chen, ist gern gesehen. Poll­mann bedankte sich bei Mu­sikus Ricken wie auch bei Bernhard und Doris Weiten­berg für die gute Bewirtung. 

 

Marienverehrung auf Plattdeutsch in der Antoniuskapelle Tungerloh: 
Dazu hatte der Plattdütske Kring jetzt im Mai geladen.    Foto: Kortbus

 
Nachricht der      vom Mittwoch, 16. Mai  2012
Heimatfreunde auf Pättkesfahrt

GESCHER. Zur traditionel­len Pättkesfahrt am Pfingstsamstag (26. 5.) lädt der Heimatverein Gescher ein. Von der Pankratiusschule geht es um 13 Uhr los. Das Vor­bereitungsteam hat wieder eine schöne Tour ausgefahren. Am Ziel­ort besteht Gelegenheit zum Kaffeetrinken. Eine interessante Besich­tigung steht auch auf dem Programm. In den Pausen gibt es kühle Getränke. Auch Nicht­mitglieder sind einge­laden. Der Heimatverein hofft bei hoffentlich wärmeren Temperaturen auf eine schöne Tour. 

 
Bericht der      vom Donnerstag, 03. Mai  2012
Bank und Baum für Geschers Museumshof

Nach Förderpreis-Verleihung: Landwirte und Landfrauen unterstützen 
Heimatverein mit Spende

Im Beisein von Johannes Röring, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, und Vertretern der Sparkasse übergaben die Förderpreis-Empfänger aus Landwirtschaft und Stadtmarketing die Bank- und Baumspende.       Foto: js

GESCHER (js). Ein Hauch von Strohmarkt wehte über den Museumshof - und das mitten im Frühling. Anlass war die Übergabe einer Spende durch die Gescheraner Landwirte und Landfrauen an den Heimatverein. 500 Euro für eine neue Sitzbank aus Holz, die demnächst auf dem Museumshof aufgestellt werden soll, übergaben die Vertreter der Landwirtschaft an die Heimatfreunde. „Und einen Baum legen wir noch drauf, versprach Antonius Kloster, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes. Hintergrund der Spende: Der Förderverein für die Landwirtschaft im Kreis Borken e.V. hatte im Januar die Gescheraner Strohmarkt-Organisatoren aus Landwirtschaft und Stadtmarketing mit einem Förderpreis für ehrenamtliches Engagement gewürdigt Dieses Geld (plus Baum) ging jetzt an den Heimatverein - zur Aufwertung des Museumshofes. Johannes Röring, MdB und Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, lobte dieses Engagement seiner Berufskollegen in Gescher und sprach von einer „guten Imagewerbung" für die Landwirtschaft. Heimatvereins-Vorsitzender Elmar Rotherm zeigte sich „Feuer und Flamme" über die Schenkung und versprach, die neue Holzbank sehr zu pflegen. „Und den Baum gießen wir natürlich auch", ergänzte er schmunzelnd

 
Bericht der      vom Donnerstag, 26. April  2012
Ein besonderer Gast aus Kattenvenne

Heimatverein bestätigt Vorstand / Willi Strotmann verabschiedet sich / 
Witziges von „Bauer Brömmelkamp"

GESCHER (bv). Die Verab­schiedung von Willi Strot­mann aus seinem Amt als stellvertretender Vorsitzen­der und der Auftritt von „Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp" aus Katten­venne, bekannt aus Funk und Fernsehen, waren he­rausragende Höhepunkte auf der Generalversamm­lung des Heimatvereins im Hotel Grimmelt. Dazu konn­te Vorsitzender Elmar Ro-therm fast hundert Heimat­freunde und Paohlbürger willkommen heißen.

Reinhold Löhring trug ein­gangs den Geschäftsbericht 2011 vor und erntete viel Lob für seine Arbeit. Löhring erinnerte an Kunstmärkte, Lesungen bekannter Auto­ren, Konzerte, Glockenaus­stellungen und Glockenstadttouren bis hin zum Maibaumaufstellen mit der St. Pankratius-Schützengilde, die Aktion Lichtblicke, Filmrückblick, Nachbar­schaftsgottesdienst, Ernte­dank, Aktivitäten im Archiv­wesen und des Plattdütsken Krings sowie an den Weih­nachtsmarkt

Monika Niehues präsen­tierte ihr umfangreiches Zahlenwerk in einer leicht verständlichen Weise mit ei­nem satten Überschuss und einem beruhigendem Fi­nanzpolster für den Verein. Das brachte ihr von Kassen­prüfer Erwin Honvehlmann Lob ein, der diese Aufgabe zusammen mit Heinz Eßling übernommen hatte. Für Eß­ling prüft jetzt Ludger Schültingkemper.


Willi Strotmann verabschie­dete sich aus dem Vorstand

Geschlossen zur Wahl stand das komplette Vor­standsteam an, das das Ver­trauen der Versammlung für weitere drei Jahre erhielt. Lediglich Willi Strotmann schied auf eigenen Wunsch aus. In seiner Laudatio wür­digte Vereinschef Rotherm seinen scheidenden Vertre­ter als „Aktivposten", der sich um den Heimatverein verdient gemacht habe. Durch sein handwerkliches Geschick, seine stets ruhige, sachliche und ausgeglichene Art in den 15 Jahren seiner Vorstandstätigkeit sei er ein Vorbild für viele gewesen, lobte Rotherm seinen Ver­treter. Er wurde einstimmig zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt und durfte sich über die Verleihung der Ehrenmedaille des Heimat­vereins freuen.

 

Für Strotmann rückt nun Thomas Worth nach. Edwin Kühn kümmert sich für Karl-Heinz Bültermann um die Pflege des Rasens und die Wartung der Geräte. Im Filmbeitrag von Stadt-TV hatte man den Kreuzweg auf Rädern, an Karfreitag von Dr. Hubert Upgang und An­ton Nienhuis aufgenommen, ausgewählt. Die Idee dazu stammte vom damaligen Pfarrer Ulrich Derstappen. Seit 40 Jahren gibt es dieses Angebot, das bis zu 200 Menschen anzog 

 

Dann tat sich die Tür auf, und „Bauer Schulte-Brömmelkamp" startete seinen Auftritt in der gewohnt lo­ckeren Weise und mit witzi­gen Sprüchen gespickten Vortrag aus allen Bereichen des Lebens.

 

Hier einige Kostproben: „Blumen, die zu ihr passen," sollte er seiner Erna mitbringen, sagt Brömmelkamp. Da sie „Fette Henne" nicht mehr hatten, habe er auf andere ausweichen müssen.

 

In einem gemischten Männerkegelclub verbringe er ei­nen Teil seiner Freizeit. „Wie denn das?", hieß es da. Ja, ein Teil sei katholisch, der andere evangelisch.

 

Die Ehe sei eine Form der Fusion: Einer gewinne im­mer, gab Brömmelkamp zum Besten, und erntet don­nernden Applaus der Zuhö­rer.


Nach der Wahl und vor neuen Herausforderungen: 
Der neue und alte Vorstand des
Heimatvereins Gescher.

Fotos: Josef Tüber

 
Nachricht der      vom Donnerstag , 26. April  2012
Maiandacht auf Plattdeutsch

GESCHER. Der „Plattdütske Kring" feiert am Mittwoch (2. 5.) eine Maiandacht auf „Platt". Beginn ist um 15 Uhr. Die Andacht wird in der Antonius-Kapelle (Autobahnkapelle) in Tungerloh abgehalten. Im geschmückten Chorraum werden die Teilnehmer eine kleine Kunstausstellung vorfinden, die von Kunstkennern erläutert wird. Zu den auf „Platt" angestimmten Marienlidern wird eine Solistin in Begleitung von klingenden Saiten Lieder zur Andacht vortragen. Alle Gebete und Ansprachen wurden von Mitgliedern des Plattkreises ins   Plattdeutsch übersetzt. Um ein Mitsingen  zu  ermöglichen,   werden   Liederhefte   bereit liegen. Eine Kaffeetafel wird im Anschluss im Hofcafe Weitenberg bereitstehen.  Zur  Andacht  sind   alle Heimatfreunde geladen.

 
 
Nachricht der      vom Freitag , 30 März  2012
Frisches Brot aus dem Steinofen
Cafeteria des Heimatvereins Gescher geöffnet
Hmmm, lecker: Wenn die Backspezialisten vom Heimatverein die frisch gebackenen Brote aus dem Steinofen ziehen, weht ein verführerischer Duft über den Museumshof.

Foto: Heimatverein Gescher

Gescher. Bevor das Frühlingsfest mit der Gescheraner Automobil Ausstellung am kommenden Sonntag (1. 4) startet, werden früh morgens die Bäcker des Heimatvereins Gescher zum ersten Mal in diesem Jahr den alten Steinofen auf dem Museumsgelände anheizen und die leckeren Bauernbrote backen. Wer sich dieses Schauspiel nicht ent­gehen lassen will, ist natür­lich herzlich eingeladen. Gegen 11 Uhr werden die ers­ten duftenden Brote fertig gebacken sein und zum Kauf bereit liegen. Ab 14 Uhr sorgt der Heimatverein mit der Ca­feteria im Brauhaus für das leibliche Wohl der Frühlings­festbesucher. Mit leckeren Schnittchen, selbst gebackenen Kuchen und Kaffee kann man sich hier in angenehmer Atmo­sphäre stärken.

 
Bericht der      vom Donnerstag, 29. März  2012
Straße gehört nicht nur den Autos
„Fahrbahn ist auch für Radverkehr da": Das bestätigen 
Rechtsprechung und Unfallforschung

GESCHER (bv). Fit für den Straßenverkehr sind die Montagsfahrer im Heimat­verein Gescher schon immer gewesen. Regelmäßig halten sie sich durch Unterweisun­gen von Fachleuten auf dem Laufenden. So auch wäh­rend der jüngsten verkürz­ten Ausfahrt mit anschlie­ßender Verkehrsaufklärung durch den Kreis Borken. Zu­nächst startete man von der Pankratiusschule aus. Das Reiseziel führte die Pedalrit­ter durch die Frühlingsland­schaft nach Buren

Nachdem die Radler eine Teilstrecke fernab der Hauptstraßen genossen hat­ten, steuerten sie das Hotel Tenbrock an. Dort wartete auf die 72 Radler nicht nur eine Kaffeetafel, sondern auch eine Unterrichtsstunde durch einen Verkehrsfach­mann. Dazu hatte Bernhard Lammering als Chef der Montagsfahrer Bernhard Sieverding, Abteilungsleiter im Fachbereich Verkehr des Kreises Borken, gewinnen können. In seinem Vortrag, den Sieverding mit Hilfe ei­nes Diaprojektors darstellte, drehte sich alles um das si­chere Radfahren. Einleitend ging der Verkehrsfachmann auf die Mitgliedschaft des Kreises Borken in der Ar­beitsgemeinschaft fahrrad­freundlicher Gemeinden, Städte und Kreise in Nord-rhein-Westfalen ein. Kom­fortable und sichere Nahmo­bilität seien das erklärte Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft, der Gescher bislang noch nicht angehört. Sieverding zeigte die Veränderungen in der Fahrradinfrastruktur auf, die ihre Ursache in der Rechtsprechung und der Un­fallforschung hätten. So sei es heute nicht mehr Stan­dard, den Radverkehr von der Fahrbahn zu verdrän­gen. Wenn die Rahmenbe­dingungen es zuließen, soll­te der Radverkehr vielmehr im Blickfeld der Autofahrer - also auf der gemeinsamen Fahrbahn - stattfinden. Da­ran müsse sich insbesondere der „verwöhnte Autofahrer" orientieren. Die Straße gehö­re ihm jetzt nicht mehr al­lein, machte der Referent auf die Rechte für Radfahrer auf­merksam. Das wird zum Bei­spiel auch im Verlauf der Konrad-Adenauer-Straße und der Fabrikstraße in Ge­scher zum Ausdruck ge­bracht. Dort sind so genann­te Schutzstreifen einseitig markiert worden. Die be­nachbarten Gehwege sind auf diesen Abschnitten für den Radverkehr tabu.

 

Bernhard Lammering (1.), Chef der Montagsfahrer, dankte dem Referenten Bernhard
Sieverding für seine Ausführungen zum Thema Verkehrssicherheit.       Foto: Tüber

Dann ging Sieverding auf Unfälle im Radverkehr ein. Dabei verweisen Radfahrer gerne auf die rücksichtslo­sen Autofahrer, was nur zum Teil zutreffe. Häufig setzten die Radfahrer selbst die Ursache für einen Unfall. Für den ungeschützten Unfallbeteiligten gehe das meistens nicht so glimpflich aus, wie die Zahlen deutlich machen. Insbesondere das linksseitige Radfahren führe häufig zu Konflikten mit ein­biegenden Kraftfahrzeugen. Eine Unfallhäufungsstelle mit Radfahrerbeteiligung ist der Kreisverkehr Borkener Damm/Westfalenring. Die Unfall­kommission hat sich dort erst jüngst getroffen und zunächst neue Markie­rungen vereinbart. An dieser Stelle sei ein defensiver Fahrstil aller Fahrzeugführer - also auch der Radler -wünschenswert. Lammering konnte dem Referenten be­stätigen, dass die Montags­fahrer nur mit verkehrssi­cheren Leezen unterwegs sind und nennenswerte Un­fälle für sie bislang ein Fremdwort darstellen.

 
Nachricht der      vom Samstag, 10. März  2012
Glockenmuseum im Aufwind

12.907 Besucher kamen 2011 ins Glockenmuseum - das ist 
der höchste Wert der letzten sechs Jahre.
 

Gescher. "Gescher klingt gut", lautete ein alter Werbeslogan. Dass dies auch viel mit dem Aushängeschild Glockenmuseum zu tun hat, machte der Geschäftsbericht 2011 deutlich, den Museumsleiter Dr. Hendrik Sonntag im Ausschuss für Generationen vorlegte. 24.224 Besucher haben die Gescheraner Museen insgesamt angelockt, mehr als die Hälfte davon (12.907) zog es ins Glockenmuseum. Nach der baulichen Erweiterung geht es hier wieder aufwärts. Sonntag: "Das Westfälische Glockenmuseum kann sich in jeder Hinsicht in der Museumslandschaft und Kulturlandschaft sehen lassen."


2011 ist rund um das Glockenmuseum viel passiert. So sei die Schausammlung erweitert worden, unter anderem durch Neuzugänge aus der Sammlung des Deutschen Glockenmuseums. Dr. Sonntag kündigte die Optimierung einzelner Ausstellungsbereiche an, etwa durch zusätzliche Medienstationen. Die Konzepte für Führungen seien überarbeitet und mit den Mitarbeitern "trainiert" worden. Im Bereich Museumspädagogik liegen die Schwerpunkte auf Wissensvermittlung und interaktivem Lernen. "Wir wollen die Kinder nicht bespielen", erläuterte Sonntag. Die Flyer mit den neuen Angeboten seien fertiggestellt und gedruckt. Am Förderprojekt "Lernen vor Ort" seien das Glockenmuseum und sechs weitere Museen aus dem Kreis beteiligt.


Adressenlisten vom Stadtmarketing nutzt das Museumsteam, um neue Besuchergruppen zu erschließen. Die Verkehrsvereine der Region seien 2011 mit Prospektmaterial versorgt worden, in diesem Jahr folge eine weitere Werberunde in Richtung Reiseanbieter, Busfirmen und Vereine. Auch die Teilnahme Geschers an der Touristikmesse in Essen bringe Marketing-Impulse.

Zufrieden zeigte sich Sonntag mit der Entwicklung der Besucherzahlen. Hier gehe es nach dem baubedingten Einbruch 2010 wieder aufwärts. 12.907 Besucher kamen ins Glockenmuseum, das sind 53,28 Prozent aller Museumsbesucher. Fast gleichauf liegen Kutschenmuseum (4923) und Museumshof (4905). Das kleine D(T)orfmuseum in Hochmoor hat dagegen nur 346 Besucher angelockt.

Nach einjährigem "Testlauf" kam Sonntag zu dem Schluss, dass Konzeption und Präsentation im erweiterten Glockenmuseum positiv angenommen würden. Die Einrichtung habe sich als Fachmuseum mit einer bedeutenden Glockensammlung etabliert und werde auch als Standort der Glockenforschung anerkannt. Im Ausschuss für Generationen wurden diese Ausführungen zustimmend zur Kenntnis genommen.

VON JÜRGEN SCHROER

 
Nachricht der      vom Donnerstag, 01. März  2012
Spannender Schmuggel
 

GESCHER.  Am Mittwoch (7. 3.) treffen sich die Freun­de der „Plattdeutschen" Sprache im Domhotel. Um 15 Uhr ist die Kaffeetafel ge­deckt. An diesem Nachmit­tag geht es um Schmuggel-, Spook- und Räuberge­schichten, und wie dabei „undöggde" Jung's von Gen­darm Sievers in't Pumpen-huesken weggesperrt wur­den. Auch die Frage: „Was wurde geschmuggelt und wo?" werden Akteure in Form von „Vertellsels" vor­bringen. Die bekannte „Spookstegge" in Gescher ist zwar ersatzlos verschwun­den, aber in den Heimatge­schichten bleibt die „Stegge" lebendig. Felix Musholt wird eine Reihe von fast vergesse­nen Wortwendungen aus seiner Sammlung als Rätsel vortragen. Die Vortrage der Akteure werden mit platt­deutschen Liedern bespickt unter instrumentaler Beglei­tung bekannter Interpreten. Gegen 18.15 Uhr endet das Treffen. Interessierte sind willkommen.

 
Bericht der      vom Donnerstag, 23. Februar  2012
Katastrophen in der Geschichte

Tag der Archive am 4.März auch in Gescher / Führungen und Ausstellung im Rathaus

Gescher. Bereits zum sechsten Mal findet der bundesweite Tag der Archive statt. Archive in ganz Deutschland öffnen auch die nicht-öffentlichen Bereiche ihrer Einrichtungen und stellen sich den interessierten Besuchern als Bildungs- und Forschungseinrichtung vor.


Auch das Stadtarchiv Gescher beteiligt sich wieder am Tag der Archive und bietet am Sonntag (4..3.) in der Zeit von 11 bis 18 Uhr allen Bürgern einen Blick auch hinter die Kulissen. Führungen ins Magazin im Rathauskeller und Einblicke in die Familienforschung und das Lesen alter Handschriften können den Besuchern Anregungen für eigene Forschungen bieten. Die Mitglieder der Archivgruppe des Heimatvereins Gescher stellen ihre Forschungsergebnisse vor und bieten Beratungen vor allem zur Ahnenforschung an. In der Cafeteria des Rathauses ist für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Der Schwerpunkt einer Ausstellung im ersten Stock des Rathauses liegt auf dem Rahmenthema des Archivtages "Katastrophen in der Geschichte" - und Katastrophen hat es auch in Gescher gegeben. Aus dem Dreißigjährigen Krieg sind ebenso Exponate zu sehen wie aus der Zeit der beiden Weltkriege und den Folgen dieser Katastrophen. Es wird an das Schicksal der Vertriebenen erinnert, die nach 1945 in großer Zahl nach Gescher kamen und sich ein neues Leben aufbauen mussten. Viele Gescheraner werden sich auch noch an die Explosion eines britischen Canberra-Bombers Anfang 1958 erinnern oder auch an den Brand im Hochmoor ein Jahr darauf. Die Exponate werden in Vitrinen und Bilderrahmen ansprechend präsentiert. Die Ausstellung wird dann noch drei Wochen lang zu besichtigen sein, Führungen können bei den Stadtarchivaren gebucht werden (Tel. 60160).

Bei den Führungen in das Magazin des Stadtarchivs im Rathauskeller wird am Tag der Archive am 4. März auch erläutert, welche Maßnahmen die Stadt Gescher ergreift, um das Archivgut vor Katastrophen wie Bränden oder Wasserschäden zu schützen, heißt es.

 Bericht 2012 als PDF-Datei herunterladen
Aktuelles 2016  2015  2014  2013  2012  2011  2010  2009  2008