Berichte aus 2011


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Bericht der      vom Donnerstag, 15. Dezember  2011
„Mofas" sind seit 25 Jahren auf ihren Leezen unterwegs

Radler hatten zum Jubiläum auch St. Nikolaus und Gastredner geladen / 
Im März geht es wieder an den Start

  GESCHER (bv). Seit 25 Jahren strampeln sie für die körper­liche Ertüchtigung, erkun­den die Natur, sind in guter Gesellschaft und verbringen in großer Gemeinschaft jede Woche einen gemeinsamen Nachmittag. Die Rede ist von den Montagsfahrern im Hei­matverein Gescher, die nach Abschluss der Radsaison 2011 auf dieses Jubiläum zu­rückblicken können. Erich Bittner und Rudi Renners als Gründer erinnern sich, als es 1986 los ging und in diesem ersten Jahr 17 Fahrten mit insgesamt 388 Teilnehmern verzeichnet wurden. Dieses Jubiläum sollte im An­schluss an die letzte Tour ge­würdigt werden, und die en­dete im Hotel Tenbrock mit einer Kaffeetafel.

Lammering hob in seiner Begrüßung den guten Ver­lauf der Saison mit 39 Tou­ren und durchschnittlich 47 Teilnehmern hervor, die un­fallfrei und mit nur einem Plattfuß verlaufen sei.

Ewald Koller als Ehrenvor­sitzender im Heimatverein bedankte sich im Namen des Heimatvereins für diese Ak­tivitäten. Josef Tüber hatte einen Filmrückblick über die Montagsfahrten vorbe­reitet, und dabei gab es viel zu bestaunen und auch zu lachen. Auch einen Film­streifen vom Glockenguss sahen die Radler. Da Niko­lauszeit ist, durfte der heilige Mann in roter Robe (Franz-Josef Menker) nicht fehlen mitsamt seinem finsteren Gesellen (Reinhold Löhring). Mit Humor und gereimten Versen begrüßte der Him­melsbote die fast 80 Teilneh­mer als die Mofas (Montags­fahrer). Er las aus seinem Goldenen Buch vor mit Ge­dichten zu Weihnachten und Geschäftemacherei aller orten. Knecht Ruprecht musste kaum seines Amtes walten und hatte die Rute vergeblich mitgebracht.

Gerda van Geldern hatte einen humorigen Beitrag über Nikolaus und Knecht Ruprecht mitgebracht, die ohne Genehmigung durch die Lande fahren, den Kin­dern mit „Schlägen" drohen.

Urkunden gab es vom Ni­kolaus für die Führungsriege um Bernhard Lammering, Josef Bieber als Mann für die Statistik, Josef Brillert, Egon Rensinghoff, Heinz Gesing, Willi Köjer, Günter Wortberg und Josef Tüber.

Fast keine Feier in Gescher ohne Hans Ricken: Auch diesmal zog der Paohlbürger und Humorist alle Register auf seiner Harmonika und brachte den Saal in Stim­mung. Bernhard Sieverding vom Kreis Borken über­reichte eine Urkunde vom fahrradfreundlichen Kreis an Lammering für 25 Jahre unfallfreies Fahren der gan­zen Gruppe.

„Uns hat es in all den Jah­ren gut gefallen im Kreise geselliger und bekannter Menschen", erklärten Agnes Abel und Inge Terwei, die als Frauen der ersten Stunde dabei sind und dieses Ange­bot nicht missen möchten Bernhard Lammering be­dankte sich bei allen, die zum Gelingen beitragen, die Fahrten organisieren, Ver­kehrsdienste übernehmen und die Kaffeetafel bestellen. Anfang März 2012 wird man wieder durchstarten; der ge­naue Termin wird rechtzei­tig bekannt gegeben.

Bernhard Sieverding vom Kreis Borken (r.) überreicht Bernhard Lammering eine Urkunde für 25 Jahre unfall­freies Radfahren der Montagsfahrer. 

Foto: Josef Tüber

 
Bericht der      vom Freitag, 09. Dezember  2011
„Fuerstövken und leste Botter"

Heimatabend bei Mettwurst und Grünkohl /
Gesang und humorvolle Beiträge erfreuten die Besucher

Von Bernhard Vosskühler

GESCHER. Fest verankert im Jahres­programm des Hei­matvereins Gescher ist der große Heimatabend mit Grünkohlessen und Beiträ­gen zahlreicher Mitglieder und Freunde des Vereins. Vor allem die älteren Paohlbürger der Stadt sind es, die diesen traditionsreichen Abend lieben, der mit platt­deutschen Beiträgen ge­spickt ist. 

Einmal mehr konnte sich jetzt Vorsitzender Elmar Rotherm über gut hundert Teil­nehmer freuen, unter ihnen der erste stellvertretende Bürgermeister Günter Schültingkemper, sowie der Ehrenvorsitzende des Heimat­vereins Ewald Koller und vom benachbarten Heimatverein Hochmoor Reinhold Gertz und Rolf Schlüter. Gekonnt führte Rotherm durch das Programm. Den Auftakt machte Bernhard Jebing, bekannter Heimat dichter und Buchautor, mit einem Beitrag über die Jahreszeiten in Plattdeutsch. Dafür heimste der 87-jährige Landwirt lautstarken Beifall ein. Mit Ruth Rosker hatte der Heimatverein einen Überraschungs­gast  aus Stadtlohn verpflichten können. Sie informierte darüber, wie Frau Piepenbrink ihre Kur erlebte, und zog das Fazit: „Biste verliebt, biste blind, biste verheiratet, kannste wieder gucken." Natürlich blieb ihr Vortrag nicht ohne Gelächter und Applaus.

Das bekannte Tischgebet „Herrgott groot is diene Macht" wurde bei Grünkohl und Mettwurst angestimmt, musikalisch begleitet von Hans Ricken auf seiner Har­monika. „Die Erschaffung des Weibes" hatte sich Chris­tel Hetrodt als Beitrag ausge­sucht, und über die lange Winterszeit informierte

 Ma­ria Sicking. Kein Jägerlatein, wohl aber Jagderlebnisse hatte Anton Horstick parat, und Hans Sommers Beitrag kündete von der Deutschen Weihnacht. Auch Alfred Burhoff aus Velen trug zur Unterhaltung bei. Hans Rie-ken sorgte nicht nur für den musikalischen Schwung, sondern auch für eine Belus­tigung mit der Geschichte über „Dat Fuerstövken".

Aus alten Zeiten hatte Reinhold Bußwolder Beiträge ausgegraben, zum Bei­spiel wie es in heimischen Küchen mit alten Öfen aussah, vorgetragen ebenfalls auf Platt. Natürlich blieb Gelegenheit zum Austausch untereinander. An diesem Abend war die Umgangssprache Plattdeutsch, das Ganze untermalt mit alten Volksliedern. 

Zum festen Programm gehört stets ein Filmbeitrag von Stadt-TV Gescher. Aus ihrem Fundus hatten Anton Nienhuis und Aloys Strotmann den Streifen „De leste Botter" ausgewählt, der von der Auflösung der Molkerei Gescher erzählte und von Hermann Abbing und Ludger Kolve als Mitbegründer von Stadt-TV aufgenommen worden war. Auch in die Ar­beitsweise der Molkerei zur damaligen Zeit gab dieser Film Einblick.

Einige Stunden waren in­zwischen vergangen bis Elmar Rotherm in seinem Schlusswort allen dankte, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. Die Akteure überraschte er zudem noch mit einem Prä­sent als kleine Anerkennung für ihren Einsatz und ihr Mittun.

 

Heiter ging es zu auf dem Heimatabend des Heimatvereins. Die Gäste erfreuten sich an witzigen Beiträgen und Gesangseinlagen und genossen traditionsgemäß Grünkohl mit Mettwurst. Foto:Kortbus

 
Nachricht der      vom Dienstag, 29. November 2011
Heimatabend mit Moos und Film

GESCHER. Nicht nur Moos und Mettwoste warten auf die Mitglieder und Freunde des Heimat­vereins Gescher am Frei­tag (2. 12.) ab 18.30 Uhr im Hotel Grimmelt, wenn zum traditionel­len Heimatabend geladen wird. Neben diesen münsterländischen Spe­zialitäten aus der Kü­che des Hauses Grimmelt gibt es ein kulturelles Programmangebot aus Vorträgen und Ge­schichten bekannter Ak­teure sowie einen Filmbeitrag des Arbeits­kreises Stadt-TV. Sin­gen und Proaten sollen ebenfalls nicht zu kurz kommen. Hans Ricken sorgt für die Musik. Auch Nichtmitglieder sind willkommen. An­meldung erbeten bei Grimmel, Tel. 1050.

 
Bericht der      vom Freitag,18. November  2011
Mit der Kamera durch das Jahr
Stadt-TV präsentierte Filmrückblick 2010 / Volle Ränge im Rathaussaal

GESCHER (bv). Mit Winterimpressionen aus der Glockenstadt begann der  Filmrückblick 2010, den Stadt-TV Gescher präsentierte. Vor allem ältere Bürger waren gekommen. Rappelvoll war der große Sitzungs­saal im Rathaus. Dr. Hubert Upgang verwies in seiner Begrüßung auf diese Einrichtung, die mit engagierten ehren­amtlichen Mitarbeitern Geschehnisse in Gescher mit der Kamera einfängt und für die Nachwelt archiviert. Ewald Koller, Ehren­vorsitzender des Heimatvereins, betonte, dass auch der Heimatverein von dieser Arbeit profitiere.

Was Ehrenmitglied Hermann Abbing einst auf den Weg gebracht hat, trägt längst Früchte. Heute verfolgen mit Anton Nienhuis, Erwin Hamers, Dr. Upgang, Josef Mesken, Rudolf Vesper, Ludger Kolve, Josef Tüber, Erwin Honvehlmann und Aloys Strotmann hoch motivierte Gescheraner Paohlbürger mit der Kamera Ereignisse ihrer Stadt.


Dann hieß es „Film läuft". Gleich zu Beginn gab es mit der Verleihung des Bundes
­verdienstkreuzes am Bande an Bernhard Feldmann ein Highlight zu sehen. Bedeutend in jedem Jahr auch der Karneval in Gescher. Ostermarkt und Frühlingsfest waren einmal mehr herausragende Ereig­nisse. Kirchliche Veranstaltungen wie Karfreitagsprozession, 

der imposante Früchteteppich der Landfrauen in St. Marien, und der Abschied von diesem liebgewonnenen Gotteshaus waren ebenfalls zu sehen. Der Kolping-Rad- und Wandertag mit riesengroßer Beteiligung stellt eine Besonderheit dar. Hundert Jahre St. Pankratiusschule, 125 Jahre Nachbarschaft Lindenstraße, die Einweihung der renovierten Sporthalle in Hochmoor und die Enthüllung des Zwangsarbeiterdenkmals im Golddorf fehlten ebenso wenig wie das Schützenfest in Buren und die Schützenmesse in St. Marien mit Abordnungen aller Schützenvereine aus Gescher und Hochmoor zum Ende der Ära Marienkirche. Ebenso fand sich der Handglockenchor auf der Leinwand wieder, weiterhin die Hubwageneinweihung der Freiwilligen Feuerwehr.

Fleißig gehen die Kameraleute von Stadt-TV das ganze Jahr auf Motivsuche und verstehen es, geeignete Situationen einzufangen. Für Tipps und Hinweise zu geeigneten Anlässen ist die Crew dankbar. Wer sich diese Filme zu Hause ansehen möchte, kann eine DVD bei den Mitgliedern erwerben. An diesem Nachmittag hatten die Frauen für eine Kaffeetafel gesorgt. Der Erlös kommt Stadt-TV für die Deckung der Kosten zu Gute. Dank galt zum Abschluss der Stadt und dem Hausmeister für die Saalnutzung und natürlich dem Team Stadt-TV.

Das Filmteam des Stadt-TV Gescher (v. L): Dr. Hubert Upgang, Rudi Vesper, Erwin Hon­vehlmann, Erwin Hamers, Anton Nienhuis, Josef Tüber und Ludger Kolve. Es fehlen: Hermann Abbing, Josef Mesken und Aloys Strotmann.

 

Nachricht der      vom Mittwoch, 09. November  2011


Das Jahr 2010 im Rückblick
Stadt-TV zeigt Sonntag 120-Minuten-Film im Rathaus-Sitzungssaal / Eintritt frei

GESCHER. Am kommenden Sonntag (13.11.) zeigt Stadt-TV, das Film- und Videoteam im Heimatverein Gescher, den Film „Jahresrückblick 2010". Die Filmvorführung beginnt um 15 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses und hat eine Länge von insgesamt 120 Minuten. In der Pause können die Zuschauer sich bei einer Tasse Kaffee über das bisher Gezeigte unterhalten, heißt es in der An­kündigung von Stadt-TV.

Der Film enthält Beiträge von Jubiläen, Theaterauf­führungen und Veranstaltungen von Vereinen, die den Jahresverlauf 2010 geprägt haben. Viele Gescheraner werden sich in dem Film wiedererkennen. Schon jetzt freut sich das Team, wie in den vergangenen Jahren, auf einen vollbesetzten Rathaussaal. Es wird kein Ein­tritt erhoben. DVDs sind nach der Veranstaltung bei den Mitgliedern erhältlich.

Bei der letzten Monatsver­sammlung, die immer am 2. Mittwoch im Monat im Heinrich-Hörnemann-Haus (früher Altes Rathaus) statt­findet, ist festgestellt wor­den, dass noch viele Filmbeiträge aus dem Jahr 2011 fehlen. Grund dafür sei, dass das Team von Stadt-TV Ge­scher oft nicht oder zu spät verständigt worden sei. Des­halb bittet das Film- und Vi­deoteam um weitere Beiträ­ge für den noch zu erstellen­den Film „Jahresrückblick 2011". Interessierte können sich bei den Mitgliedern des Videokreises melden oder an der Monatsversammlung (beispielsweise heute um 19.30 Uhr) teilnehmen.

 
Nachricht der      vom Freitag, 28. Oktober  2011
Plattdütsker Kring kommt zusammen

GESCHER. Das nächste Treffen des Plattdütsken Krings ist am Mittwoch, 2.11., um 14.30 Uhr im Domhotel. „Was bedeutet und wie ging es zu auf einer echten "Waoste-Visite"?, lautet das Thema. Auch geht es um die Frage: Wer bekam einen „Potthast?"  August Schlüter berichtet u. a. über Finnenspöhlen, Anton Horstick über Spitzbohnen-Koffie, Reinhold Bußwolder weiß etwas über Brandewein sowie Balkenbrand. Monika Schöning erinnert sich an Bräuche. Die musikalische Begleitung hat Hans Rieken.

 

Nachricht der      vom Mittwoch, 12. Oktober  2011


Stadt-TV bereitet Filmrückblick vor

GESCHER. Am heutigen Mittwoch treffen sich die Mitglieder des Stadt-TV zur letzten Sitzung vor der Veröffentlichung des Films „Jahresrückblick 2010". Beginn ist um 19.30 Uhr im Heinrich-Hörnemann-Haus (Medienraum). Der Filrn wird am Sonntag (13. 11.) um 15 Uhr im Rathaus-Sitzungssaal der Öffentlichkeit vorgeführt. Da der Sitzungssaal in der Regel voll besetzt ist, wird nur noch einmal auf diese Veranstaltung hingewiesen. Interessierte sollten sich den Termin schon jetzt vormerken, so Stadt-TV.  

 

Bericht der      vom Dienstag, 04. Oktober  2011


Mit Gurkenbowle und Legosteinen

Matthias Horstick verwöhnt Huhn Einstein mit kostenlosen Streicheleinheiten. Auch diese beiden Besucher genossen gestern den herbstlichen Strohmarkt bei sommerlichen Temperaturen.                                           Fotos: Florian Schütte

Gescher. Der Altweibersommer könnte nicht schöner sein. "Das Wetter wird jedes Jahr besser. Nächstes Jahr starten wir `ne Beachparty", lacht Stefanie Wurzbacher aus Raesfeld und bietet den Besuchern ihre Gurken-Bowle an. Und während das Quecksilber auf bis zu 22 Grad C kletterte, kamen gestern die Menschen in Scharen von nah und fern, um über den traditionellen Strohmarkt in der Glockenstadt zu bummeln.

Die vielen Kürbisse und herbstlichen Dekorationen sowie andere typische Traditionen erinnerten daran, dass bereits Oktober ist. Der Duft von Buchweizenpfannkuchen und frisch gebackenem Brot zog über den Museumshof. Vor dem Bierwagen war jeder Stehtisch besetzt, und lange Schlangen vor den Ständen des Heimatvereins verrieten, wie sehr die Besucher traditionelle Leckereien zu schätzen wissen. Auch der Freundeskreis aus Homer - einer kleinen Raesfelder Bauernschaft - war wieder mit von der Partie. Während es im letzten Jahr Chilisorten in sämtlichen Variationen gab, standen diesmal 45 Gurkensorten aus aller Herren Länder auf dem Verkaufsprogramm. Zwar wurde die Gurken-Bowle zunächst meist skeptisch beäugt, entpuppte sich jedoch als Erfrischungstrunk - passend zum Wetter.

Weidenkörbe zogen die Gäste an. Interessiert beobachteten sie die Kunst des Weidenflechtens.

In der Stadt herrschte Hochjunktur. Eine große Auswahl an bunten Kürbissen bot wie jedes Jahr Werner Horstick aus Tungerloh-Capellen an der Pankratius-Kirche an. "Der Kürbis entwickelt sich immer mehr von einer Dekorations- zur Speisefrucht", so Horstick, während Sohn Matthias Huhn Einstein von vielen neugierigen Kindern streicheln und füttern ließ.

Auch in einigen der verkaufsoffenen Geschäfte wurden die Besucher fündig. Sitzplätze vor den Eisdielen oder Cafés sind derweil heiß begehrt und schnell besetzt.

Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiele in Großformat lockten in der City die kleinen Besucher zu einem Duell.

"Bei dem Wetter schmeckt das Bier besonders gut", meinte Martina Büger von den Gografen, die es sich mit ihren Freundinnen vor Nünning in der Sonne gemütlich gemacht hatte. Auf dem Kinderflohmarkt verdienten sich Hanna Sicking und Luisa Strotmann noch den einen oder anderen Euro Taschengeld dazu. Dass allgemein die Kinder auf ihre Kosten kamen, lag vor allem in den vielen neuen Angeboten begründet, wie zum Beispiel der Möglichkeit, auf der Hauskampstraße mit riesigen Legosteinen zu bauen. "Ich bau´ noch so einen großen Turm", rief der kleine Eric nachdem zuvor eines der Gebilde krachend umgefallen war.

Attraktion und Neuheit: Große Legobausteine.

"Auf dem Strohmarkt gibt es bessere Angebote als auf dem Weihnachtsmarkt und Tolles für die Kleinen", fand Jessica Schmitz-Liemann. Und jeder, der eine der heißbegehrten Karten für Geschers erstes großes Oktoberfest in der Tasche hatte, konnte den Sonntag im Festzelt auf dem Pankratius-Schulhof ausklingen lassen.

VON FLORIAN SCHÜTTE

 

Nachricht der      vom Samstag, 01. Oktober  2011


Heimatverein präsentiert Wandkalender 2012

GESCHER. Eine Ansicht der Kapelle Haus Hall schmückt den Wandkalender, den der Heimatverein Gescher für 2012 heraus­gegeben hat. Die zwölf Kalenderblätter zeigen Land­schaftsmotive, Gebäude, Straßen­ansichten und Menschen aus Gescher und Hochmoor. Bei der Auswahl wurden wieder aktuelle und historische Fotos berücksichtigt. Namenstage und Ferientermine in NRW sind ebenso aufgeführt wie alle Vereins­termine

 - sofern diese übermittelt worden sind. Alle feststehenden wiederkehrenden Termine der Kirchengemeinden sind in übersichtlicher Form auf einer Sonderseite festgehalten. Zum Preis von zehn Euro ist der Kalender |im DIN-A3 Format an folgenden Stellen erhältlich: Sparkasse Westmünsterland, Volksbank Gescher, Raiffeisenmarkt, Buchhandlung Mensing, „Ihr Buchladen" sowie Werkstatt­laden Haus Hall.

 

Nachricht der      vom Donnerstag, 29. September  2011


Herbstlaub und Bronzeglocken locken den Kring

GESCHER. Herbstlaub und Bronzeglocken lautet das Motto am Mittwoch (5. 10.), wenn der Plattdütske Kring um 14.30 Uhr in die Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock geladen ist. An der Hauptstraße 5 werden die Teilnehmer von der Betriebsleitung empfangen und in die Welt der Glockengießer eingeweiht. Seit 1690 befindet sich dieses Kunsthandwerk in Gescher. Die ersten Glocken wurden noch laut Dr. Hüer im Priesterwald gegossen und waren für die Antoniuskapelle in Tungerloh bestimmt.

 

 Kring-Mitglied Hubert Vehlken hat Schillers „Lied von der Glocke" gekonnt in Geschers Platt umgesetzt und wird das Werk rezitieren. Mit Inge van Eckendonk konnte eine Solosängerin gewonnen werden, die in Begleitung einer Gitarre Lieder zum Thema Herbst vortragen wird, u. a. „Letzte Rose" von Friedrich von Flotow. Weitere Mitglieder tragen „Vertellses" rund um Glocken vor, zum Beispiel von der verschwundenen Angelusglocke. Nach dem Programm ist im Domhotel die Kaffeetafel gedeckt. Wie immer sind alle Platt-Freunde und Heimatverbundene willkommen

 

Nachricht der      vom Montag, 26. September  2011


Auf zum Erntedank

GESCHER. „Erntedank - met Jung un Old" heißt es am kommenden Sonntag, wenn der Heimatverein ab 10 Uhr auf dem Museumshof zum Erntedankfest einlädt. Probieren sollte man westfälische Spezialitäten wie herz-  hafte Buchweizenpfannekuchen, selbst gebackenes Bauernbrot, Erbsensuppe, Töttchen und Bratwurst. Auch  Emder Matjes werden nicht fehlen. Produkte aus der Region, Wurstwaren, Obst und Gemüse runden das Angebot ab. Die Kleinen können sich  auf  das   Stockbrotbacken freuen. Ab 14 Uhr ist die Cafeteria im Brauhaus geöffnet. Auf  dem   Museumsgelände kann man mit erleben, wie in einem alten  Steinofen Brot gebacken wird. Ein Korbflechter stellt seine Handwerkskunst vor. Weiterhin findet man Wissenswertes  rund um  Gurken, Chili, Paprika, Kürbis und  Kartoffeln.  Die Oldtimerfreunde    aus Gescher werden alte Fahrzeuge präsentieren. Vorgestellt  wird außerdem der Heimatvereins-
Kalender 2012.

 

Nachricht der      vom Donnerstag, 25. August  2011


Plattdütsker Kring fährt nach Deventer

GESCHER. Am Mittwoch, 7. 9., unternimmt der Plattdütske Kring eine Busfahrt in die Niederländische Hansestadt Deventer. Die Tour startet um 10 Uhr am Kutschenmuseum. Nach etwa einstündiger Fahrt werden die Teilnehmer die kultur- und geschichtsträchtige Stadt an der Ijssel erreichen. Bei Ankunft werden Profiführer bereitstehen, die eine einmalige Exkursion durch die Altstadt bieten. Dabei wird die große „Lebuinuskerk"mit dem hohen Turm, der mit über 220 Stufen zu besteigen ist, nicht fehlen, heißt es in der Vorankündigung weiter. Zu erwähnen sind noch die vielen Galerien, Antiquitätenläden, Kaffeeröstereien, schreiben dieVeranstalter in ihrer Vorankündigung. Der „Haven" an der Ijssel sei übrigens von Gescher aus der nächste gewesen, von dem aus man die „Neue Welt" erreichen konnte. Mittelpunkt der malerischen Altstadt ist die Wiegestätte „De Waag" am Marktplatz mit seinen vielen Straßencafes und lauschigen Plätzchen. Für die „Plattdeutschen" wird diese Fahrt nach Deventer der Höhepunkt der Ausflüge 2011 werden. Das jedenfalls haben sich die Veranstalter vorgenommen. Weitere Freunde der plattdeutschen Sprache und an Geschichtsexkursionen inte­ressierte Mitbürger sind willkommen. Anmeldungen und Auskunft unter Tel. 4437.

 

Bericht  der      vom Samstag, 16. August  2011


Plattdütske erkunden geschichtsträchtiges Aachen

Einen erlebnisreichen Tag erlebten 52 Teilnehmer des „Gescheraner Platt-Krings" in Aachen. Dort begann der Tag mit einer profigeführten Rundfahrt zu brandneuen Sportanlagen bis hin zur Architektur des Klinikums. Die geschichtsträchtige Altstadt erlebten die Teilnehmer auf einer Wanderung: Dom, Rathaus, Schatzkammer, Krönungssaal, ferner die vielen Brunnenanlagen, Puppenbrunnen, den imposanten und mit Leben erfüllten Elisenbrunnen bestaunten die
Gescheraner.

 

Nachricht der      vom Donnerstag, 30. Juni  2011


Plattdütsker Kring fährt nach Aachen

GESCHER. Für den Plattdütsken Kring geht es am Mittwoch (6. 7.) um 7.45 Uhr auf nach Aachen. Die Busfahrt beginnt am Kutschenmuseum. Alle Teilnehmer können sich auf eine hervorragende, kulturhistorische Exkursion durch Aachen freuen. Dort werden die Plattexperten von einem Profi-Stadtführer empfangen und mit einer Busrundfahrt durch die Stadt geleitet. Es folgt die Besichtigung des ungewöhnlichen historischen „Oktogon", Mittelstück des Aachener Münster, eines der bekanntesten Meilensteine der Geschichte. Anschließend besteht die Möglichkeit, an Führungen teilzunehmen. Eine Runde durch die Altstadt mit den vielen imposanten Brunnen wird nicht fehlen. Somit wird für alle Teilnehmer ein interessantes Programm geboten. Weitere Auskünfte hierzu unter Tel. 4437.

 

Bericht  der      vom Donnerstag, 23. Juni  2011



Heimatfreunde erkunden Sehenswürdigkeiten in Asbeck

Seine traditionelle Pättkesfahrt veranstaltete jetzt der Heimatverein Gescher. Die Pättkes-Experten um Bernhard Lammerding hatten wieder eine schöne Strecke ausgesucht. Nach einer ersten Etappe machte die Gruppe eine Pause in Legden und stärkte sich mit Kaffee, Kuchen und Schnittchen. Danach ging es weiter Richtung Asbeck. Dort führte Frau Pier vom Heimatverein Asbeck gekonnt durch das Stiftsdorf Asbeck mit der Stiftskirche, Hunnenporte, Dormitorium, Kreuzganggalerie und das Feuerstättenmuseum mit über 150 Öfen. Anschließend ging es wieder Richtung Gescher, wo die Gruppe nach einer Pause mit kühlen Getränken gegen Abend ohne Panne wieder ankam. Die Radler aus Gescher waren sich einig: Asbeck ist einen Besuch wert. Das Foto zeigt die Gruppe vor der Kreuzganggalerie in Asbeck.

 

Nachricht  der      vom Mittwoch, 01Juni  2011


Heimatverein lädt zur Pättkestour

GESCHER. Zur traditionellen Pättkesfahrt am Pfingstsamstag (11.6.) lädt der Heimatverein Gescher ein. Abfahrt ist um 13 Uhr von der Pankratiusschule. Das Vorbereitungsteam hat eine schöne Strecke ausgefahren. In den Pausen ist für kühle Getränke gesorgt. Am Zielort besteht Gelegenheit zum Kaffeetrinken. Eine interessante Besichtigung steht auch auf dem Programm. Der Heimatverein lädt natürlich auch Nichtmitglieder ein und hofft bei gutem Wetter auf eine schöne Tour.

 

Nachricht  der      vom Donnerstag, 26. Mai  2011


Kring besucht Gerleve

Führung durch Kloster

GESCHER. Eine landeskundliche Exkursion unternimmt der Plattdütske Kring am Mittwoch (1.6.). Treffen ist um 14.30 Uhr am Kutschenmuseum. Der Ausflug führt zum Kloster Gerleve. Bei Ankunft wird eine Kaffeetafel bereitstehen. Hans Ricken wird die Gruppe hierbei mit plattdeutschen Liedern unterhalten. Ab ca. 16 Uhr werden die Teilnehmer von Bruder Nikolaus OBS ausführlich über die Klosteranlage und das Klosterleben im Sinne der Benediktiner informiert. Anschließend können die Besucher die kleine Andachtskapelle auf sich wirken lassen. Dort werden e­nige Marienlieder auf „Platt" gesungen, begleitet von Hubert Vehlken auf der Gitarre. Ausführliche Beschreibungen der Kapelle liegen in der Klosterbuchhandlung bereit. Im weiteren Verlauf ist die Teilnahme an der klösterlichen Vesper (mit Choralgesängen) vorgesehen. Interessierte sind willkommen; es sollten Fahrgemeinschaften gebildet werden.

 

Beliebtes   Ausflugsziel:    
die Benediktinerabtei Gerleve.

 
 

Bericht  der      vom Mittwoch, 05. Mai  2011



Den Wonnemonat besungen

Kring gestaltet plattdeutsche Maiandacht / Kunstwerke schmücken Altarraum

GESCHER (bv). Den Wonnemonat Mai hat der Plattdütske Kring mit kirchlichen und weltlichen Liedern besungen. Der Nachmittag, organisiert von den Akteuren um Stephan Pollmann, begann mit einer plattdeutschen Maiandacht in der Tungerloher St.-Antonius-Kapelle. 

Die Programmhefte, die Felix Musholt zu Beginn an die über 60 Teilnehmer verteilte, enthielten bekannte plattdeutsche Marienlieder. Diese Liederhefte waren im vergangenen Jahr von Hubert Vehlken sowie von Stephan und Brigitte Pollmann ausgearbeitet und ins Plattdeutsche übersetzt worden. In Person von Hermann Roling fand sich ein Geistlicher, der das Plattdeutsche beherrscht und eigens aus dem Tecklenburger Land, wo er inzwischen tätig ist, angereist kam. Zur Verschönerung des Altarraumes hatte er zwei seiner Muttergottes-Ikonen mitgebracht, die er kurz erläuterte. Auch ein blauer Engel, von Stephan Pollmann kunstvoll gemalt, und ein Bild von Gudrun Issel mit der Berkelszene bei Alfers Mühle um 1960 zierten den Altarraum. Die musikalische Begleitung dieser Andacht übernahm Hubert Vehlken auf seiner Gitarre. Als Solosängerin glänzte Inge van Eckendonk mit dem „Ave Maria" von Schubert, ebenfalls mit der Gitarre begleitet von Vehlken. Reinhold Bußwolder trug das bekannte Mariengebet „Jungfrau Mutter Gottes mein" vor, Fine Göddes Beitrag handelte vom Erzengel Gabriel. Zwischendurch wurde bei den bekannten Liedern auf Platt kräftig mitgesungen und Marianne Lanfers Gebet hatte die Überschrift „Härgott wies mi den rechten Wegg".

Wie viele Könner und Künstler sich auch im Plattdütsken Kring engagieren, wurde bei dieser Andacht einmal mehr deutlich. Am Ende der Maiandacht gab es nicht nur ein Dankeschön von Stephan Pollmann, sondern auch noch reichlich Applaus für alle Akteure.

Teil zwei dieses Nachmittages spielte sich dann im Bauernhofcafe Weitenberg-Hölker in Tungerloh-Pröbsting ab mit einer ansprechenden Kaffeetafel und musikalischer Unterhaltung von Hans Ricken.

Am ersten Mittwoch im Juni ist ein Besuch im Kloster Gerleve vorgesehen und am 6. Juli geht es im Rahmen einer Ganztagsfahrt nach Aachen.

 

Die Akteure des Plattdütsken Krings, die den Nachmittag gestaltet haben,
 im Bauernhofcafe Weitenberg-Hölker.

 

Bericht  der      vom Dienstag, 19. April  2011


Mit „Döhneken ut Rhe" unterhalten

Heimatverein zieht positive Bilanz / Hanni Völker aus Beirat verabschiedet / Renovierungsarbeiten geplant

GESCHER (bv). Paohlbürgertum, Traditionsbewusstsein und Engagement sind Markenzeichen des 537 Mitglieder zählenden Heimatvereins Gescher. 78 von ihnen kamen jetzt zur Hauptversammlung, um sich informieren und unterhalten zu lassen. Wie vielfältig das Vereinsleben ist, machte der umfangreiche Geschäftsbericht deutlich - Schriftführer Reinhold Löhring erinnerte an Highlights wie Autorenlesungen. Ausstellungen, Ern­edankfest, Grünkohlessen und vieles mehr. Zur Auflockerung zeigten Aloys Strotmann und Anton Nienhuis einen Kurzfilm über den unvergessenen Auftritt der Heimatmusikanten aus Darme anlässlich der Generalversammlung im Vorjahr.

Einen satten Jahresüberschuss und eine solide Finanzlage insgesamt vermeldete Kassenchefin Monika Niehues. Da konnte Heinz Eßling nur noch beste Arbeit bestätigen, der mit Ewald Pollmann die Kasse geprüft hatte. Für Pollmann prüft jetzt Erwin Honvehlmann. Auch im zehnköpfigen Beirat galt es eine Lücke zu schließen, da nach jahrelanger Tätigkeit in diesem Gremium Hanni Völker auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Ihr Nachfolger wurde Jan van Ditshuizen.

Mit Uli Holtschlag aus Rhede hatte der Verein einen jungen Überraschungsgast eingeladen, der den Kreisentscheid im plattdeutschen Lesewettbewerb gewonnen hatte. Der 15-jährige Schüler des Euregio-Gymnasiums in Bocholt verstand es ausgezeichnet, Erinnerungen an früher zu wecken. In seinem Vortrag über „Schwattsuur" (Wurstebrot) berichtete er über ein Essen, das es einst nach dem Schlachten gab. Zusätzlich brachte er ein „Döhneken ut Rhe" (Rhede) über den Hausbau mit. Auch Bernhard Jebing (86) aus Capellen trug mit einem „platten" Ostergruß zum Gelingen bei. Eine erhebliche Aufwertung habe der Museumshof durch die Erweiterung des Westfälischen Glockenmuseums erfahren, unterstrich Vorsitzender Elmar Rotherm. Für 2011 sollen unter anderem Renovierungsarbeiten an Gebäuden und Einfriedungen vorgenommen werden. Viel Lob vom Vereinschef gab es für Rudolf Pierk vom Arbeitskreis Kalender. Auch Alfons Haar als „Timmerbaas" wurde besonderer Dank gezollt. Darin eingeschlossen sind laut Rotherm auch Hanni Völker als langjähriges Beiratsmitglied, die Vorstandskollegen und „viele andere, die sich immer wieder für die Belange des Heimatvereins einsetzen".

Verteilt wurde der Terminkalender für 2011. Zum Abschluss gab es einen schönen Film von Stadt-TV über den Aufbau der Windkraftanlage bei Alfers Mühle aus dem Jahre 2002, den Rudolf Vesper und Ludger Kolve eingefangen hatten.

Vorstands- und Beiratsmitglieder des Heimatvereins blickten auf ein Jahr mit vielen Aktivitäten zurück. 
Für passende Unterhaltung sorgte Uli Holtschlag (kl. Foto) aus Rhede, Sieger des plattdeutschen Lesewettbewerbs.  

  Foto: Kortbus

 

Nachricht  der      vom Mittwoch, 31. März  2011


Plattdütsker Kring lädt ein

GESCHER.  Am kommenden Mittwoch (6.4.) um 15 Uhr ist das nächste Treffen des Plattdütsken Krings im Domhotel. Dazu hat der "Neunerrat" ein umfangreiches Programm vorbereitet. In die Begrüßung werden ein kleiner Rückblick sowie Gedanken zu künftigen Aktivitäten eingeschlossen, Dann werden die Vorbereitungen zur besonderen Maiandacht, die in der Antonius-Kapelle in Tungerloh stattfindet, verfeinert. August Schlüter wird unter "Vertellses" berichten, wie Up de Schaar das Schnapsbrennen inne Runkelkuhle" vonstatten ging sowie das Bierbrauen in't Ribbeland „achter Möllmann's Hüser". Weitere Vortragskünstler werden Geschichten und Gedichte aus Gescher und dem Umfeld bringen. Auch die plattdeutschen Liedern in Begleitung der bekannten Musiker sollen nicht zu kurz kommen. Die Kaffeetafel ist ebenfalls gedeckt und soll zum Gelingen des Nachmittags beitragen. Somit werde es wieder ein ausgefüllter, interessanter Nachmittag für alle Plattfreunde, so die Vorankündigung. Interessierte sind willkommen.

 

Bericht  der      vom Freitag, 25. März  2011


Schätze vom Dachboden erhalten

Heimatvereine trafen sich zur Frühjahrstagung in Gescher

Die Teilnehmer der Frühjahrstagung vor dem Westfälischen Glockenmuseum.

Foto: Hans Eßling

KREIS BORKEN. Eine ganze Reihe von Themen stand jetzt auf der Tagesordnung des Treffens von Heimatvereinen aus dem südlichen Teil des Kreises Borken in Gescher. Zweimal im Jahr treffen sich Vertreter der 14 Heimatvereine, um sich über Aktivitäten und Projekte der Kreisheimatpflege auszutauschen und zu beraten. Nach einem Rundgang durch das umgebaute und erweiterte Westfälische Glockenmuseum berichtete der stellvertretende Kreisheimatpfleger Alois Mensing, dass man sich weiter um die Pflege der plattdeutschen Sprache - eventuell in Zusammenarbeit mit Radiosendern - die Brauchtumspflege sowie das Erfassen von Nachbarschaftsgeschichte und von Bildstöcken und das Archivieren von Dokumenten kümmern will. Hier lägen noch 

so manche „Schätze" auf den Dachböden alter Häuser und Höfe, auf die man aufmerksam machen müsse, so Mensing.

Fachbereichsleiter Hubert Punsmann vom Kreis Borken informierte über den derzeitigen Stand der Projektvorschläge für die Regionale 2016, vor allem über den Ausbau des Hamalandmuseums in Vreden zu einem Kulturhistorischen Zentrum.

Der Abteilungsleiter für Kultur und Heimatpflege, Günther Inhester, sagte, man sei derzeit auf der Suche nach Interessierten, die die Arbeitskreise Liedgut, Mundart und Geschichte betreuen. Er wies zudem darauf hin, dass Naturfördergesellschaft den Bestand an alten Obstsorten erfassen und diese durch Vermehrung erhalten erhalten wolle.

 

Bericht  der      vom Freitag, 11. März  2011


Ein Freund des Plattdeutschen
Hermann Abbing wird heute 85

GESCHER. Heute wird Hermann Abbing 85 Jahre. Wer ihn kennt, weiß, dass es für ihn sehr erlebnisreiche Jahre waren. Nach Kinder- und Jugendjahren und der Wehrdienstzeit kam er nach Gescher. Dann begann seine Schaffenszeit. In den ersten Nachkriegsjahren arbeitete er verantwortungsbewusst im Geflügelzuchtbetrieb der Firma Eing. Mit der Aufnahme neuer Geschäftsbereiche der Firma wuchsen auch seine Verantwortungsbereiche.

Sein beruflicher Lebensweg wurde gekrönt durch die Betriebsleitung des Textil-unternehmens der Firma Eing. Bis zu seinem Ausscheiden aus der beruflichen Laufbahn im Jahre 1991 hat er zielstrebig seine Aufgaben angefasst. Alle Mitarbeiter aus der Zeit seiner beruflichen Tätigkeit denken heute noch gern an diese Jahre.

Die Folgezeit prägten eine Reihe von Hobbys. Mit vielen Gleichgesinnten widmete er sich dem Angelsport, der Videografie und der Pflege der plattdeutschen Mundart. Vor nunmehr 15 Jahren zählte Abbing zur Gründungsmannschaft des Plattdütsken Krings im Heimatverein. Jeden Monat treffen sich Gleichgesinnte, um Döhnkes und Vertellkes zum Besten zu geben und regelmäßig Fahrten ins Grüne und zu 

historischen Stätten des Münsterlandes zu unternehmen. Die plattdeutsche Sprache, die in Gescher besonders gepflegt wird, liebt Abbing über alles. Bei entsprechenden Lesewettbewerben an hiesigen Schulen war er ein gern gesehenes Jury-Mitglied.

 

Hermann Abbing wird heute 85 Jahre alt.

Dem Angelsportverein Gescher stand der Jubilar vor und Mitglied ist er in weiteren Vereinen wie dem Heimatverein, wo er lange Jahre an Heimatabenden mit unterhaltsamen Beiträgen zur Programmgestaltung beitrug. „Ein richtiger Aktivposten", lobt Vorsitzender Elmar Rotherm. Noch heute ist Hermann Abbing oft im Kreise seiner Freunde anzutreffen. Alle wünschen ihm Gesundheit und einen geruhsamen Lebensabend.
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