Aktuelles 

Pressespiegel 2018


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Nachricht der      vom 17.  April 2018

TV-Bauer besucht Heimatfreunde

GESCHER. Ein Highlight er wartet die Mitglieder des Heimatvereins Gescher in der Generalversammlung am kommen den Donnerstag (19.4.) um 19 Uhr im Hotel Grimmelt: Hier tritt der aus Funk und Fernsehen bekannte „Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp" aus Kattenvenne auf. Zunächst erfolgen die üblichen Regularien mit Geschäfts- und Kassenbericht wie auch Wahlen. Stadt-TV zeigt einen interessanten Film. Geschichten vom Lande wird dann Schulte-Brömmelkamp seinen Zuhörern im Saal präsentieren.

 

Nachricht der      vom 12. April 2018

Heimatverein tagt bei Grimmelt

GESCHER (bv). Eine gute Beteiligung erhofft sich Vorsitzender Elmar Rotherm für die Generalversammlung des Heimatvereins Gescher, die am kommenden Donnerstag (19.4.) um 19 Uhr im Hotel Grimmelt stattfindet. Hier stehen unter anderem Geschäfts- und Kassenberichte sowie Wahlen auf der Tagesordnung.

Auch eine Vorstandsabordnung des befreundeten Heimatvereins Hochmoor wird der Einladung zu dieser Versammlung folgen, heißt es. Nach dem offiziellen Teil wird Stadt-TV Gescher einen interessanten Filmbeitrag präsentieren. Außerdem dürfen sich die Heimatfreunde auf einen Überraschungsgast freuen.

 

Bericht der      vom 10. April 2018

Arbeiten an Schutzhütte in Estern gehen weiter

Freiwillige Helfer machen Dach dicht

Daumen hoch für das aktuelle Bauprojekt des Heimatvereins: Die freiwilligen Helfer haben das schöne Frühlingswetter genutzt, um das Dach der neuen Hütte in Estern dicht zu machen. Nun folgen Maurerarbeiten.

GESCHER. Im Oktober letzten Jahres konnte der Heimatverein Gescher mit den Nachbarn vom Brook/Erntehook das Richtfest der neuen Rasthütte in Estern feiern. Geplant war, danach mit der Ausmauerung der Gefache der Hütte zu beginnen. Doch das schlechte Wetter und Frost ließen eine Fortsetzung der Arbeiten nicht zu.

Umso mehr freuten sich die Verantwortlichen des Heimatvereins, dass am vergangenen Samstag das tolle Wetter endlich eine Fortsetzung der Arbeiten ermöglichte. Nachdem die Handwerker die Eichenbretter an gebracht hatten, konnte mit Dachfolie und Konterlattung das Dach endlich dicht gemacht werden. In dieser Woche sollen die Maurerarbeiten beginnen. Die freiwilligen Handwerker und Helfer werden mit Hochdruck an der Fertigstellung arbeiten, damit Radfahrer und Wanderer diese neue Schutzhütte in Estern bald nutzen können, heißt es . Das Bild zeigt die fleißigen Helfer.

 

Nachricht der      vom 05. April 2018

Plattdütsker Kring trifft sich am 11. April

GESCHER. Am Mittwoch (11.April) um 15 Uhr findet das nächste Treffen der Plattförderer statt. Im Sitzungsraum (1. Obergeschoss) im Heinrich-Hörnemann-Haus werden die Teilnehmer die eingedeckte Kaffeetafel vor finden. „Was bedeutet „Heimat", und wie vielschichtig ist unsere Heimat - oder sind schon viele Besonderheiten nicht mehr zu finden?", lautet die Fragestellung. Dabei könne das Läuten der Bronzeglocken noch an erster Stelle stehen oder die Berkel, das Kuhlenvenn, die tief geduckten Kötterhäuser, natürlich der Kirchturm, das Grün der Bäume und vieles mehr. Hierzu werden die Teilnehmer entsprechende Geschichten und Gedichte hören und gemeinsam Lieder singen, natürlich mit instrumentaler Begleitung. Ferner wird auch für die Maiandacht, die am 2. Mai in der St.-Anonius-Kapelle auf „Platt" stattfindet, geprobt. Zum Abschluss gegen 18 Uhr soll das Lied „Gesker, du mien Gesker" erklingen. Interessenten und Plattfreunde sind wie immer willkommen.

 

Bericht der      vom 05. März 2018

Tag der offenen Tür im Stadtarchiv mit Ausstellung

Da werden Erinnerungen wach

Stadtarchivar Andreas Froning zeigt, wie die rund 10 000 Archivalien gelagert werden Auf 120 Quadratmetern gibt es ein Rollsystem, das nicht nur die fachgerechte Aufbewahrung garantiert, sondern auch das Finden erleichtert.           Fotos: sk

Von Franz-Josef Schulenkorf

Gescher (sk). Eine geballte Ladung Informationen zur Stadtgeschichte war am Sonntag beim „Tag der Archive" im Rathaus zu finden. Zahlreiche Gescheraner nahmen die Gelegenheit wahr, sich über die Arbeit im Stadtarchiv zu informieren. Ein Schwerpunkt des Tages lag auf dem Thema „Demokratie und Bürgerrechte".

Nein, einen Dornröschenschlaf kann man die Lagerung der Archivalien nicht nennen. Rund 10 000 Akten und mehr als 30 000 Fotos lagern wohlverwahrt im Keller des Rathauses, weiß Stadtarchivar Andreas Froning. Ein ausgeklügeltes System macht es einfach, Unterlagen zu einem bestimmten Thema zu finden. Gelagert sind diese in einem 120 Quadratmeter großen Kellerraum, der über ein gleichbleibendes Klima verfügt. „Bei rund 20 Grad Celsius und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit werden die Archivalien bestens gelagert", sagt Froning. So lagern im Stadtarchiv nicht nur relevante Unterlagen aus dem Rathaus, sondern auch Unterlagen von örtlichen Vereinen und Verbänden sowie zur geschichtlichen Entwicklung der Stadt. Diese mussten teilweise aufwendig „entsäuert" werden, so dass sie die Lagerung überstehen.

Wichtig ist es Froning, dass das Stadtarchiv nicht nur alle zwei Jahre beim „Tag der Archive" seine Türen öffnet. Bei Interesse steht er mit seinen ehrenamtlichen Mitstreitern an fünf Tagen der Woche zur Verfügung.

In der Ausstellung „Demokratie und Bürgerrechte" nahm die Großdemo 1990 gegen die geplante Mülldeponie in Estern einen großen Raum ein. Unter anderem wurde nicht nur ein Original-Transparent gezeigt, sondern auch ein Videofilm, der von den Besuchern gespannt verfolgt wurde. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung, die während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen ist, ist die Gegenwehr zum geplanten Abriss der Marienkirche.

So wie Kathrin und Jan Pollmann erforschten die Besucher die enorme Fotosammlung. Da kamen manche Erinnerungen auf. „Da stand damals noch dieses und jenes Haus; die Straße nahm den Verlauf", erinnerte man sich.

Im Sitzungssaal stellte die Archivgruppe des Heimatvereins mit Alfons Haar und Rudolf Große-Ahlert ihre Arbeit vor. Hier informierten sich die Besucher über das spannende Feld der Familienforschung. Antonius Dönnebrink (Hochmoor), der selbst Ahnenforschung betreibt, konnte Sonntag fündig werden. „Das war nicht mein letzter Besuch im Stadtarchiv", versichert er. Auch bei Johannes und Maria Kemper wurde das Interesse für Geschichte geweckt. Die Ausstellung „Demokratie und Bürgerrechte" ist noch drei Wochen im Rathaus zu sehen.

Die Archivgruppe Familienforschung mit Alfons Haar (2.V.I) stellt den Besuchern ihre Arbeit vor.

Jan und Kathrin Pollmann stöbern in 30 000 Fotos. Da werden so. manche Erinnerungen wach und Blicke in die Geschichte möglich.

 

Nachricht der      vom 02. März 2018

Mit Platt in den Frühling

GESCHER. Am kommenden Mittwoch (7. 3.) um 15 Uhr findet das nächste Treffen der Platt-Experten im Heinrich-Hörnemann-Haus, Lindenstraße 2, mit Kaffeetrinken statt. „Et düert nicht mehr lang, un dat Freöhjaohr fäng an", wird als Leitfaden durch die Stunden führen. Lieder wie: „Wenn in't Freöhjaohr singt so schön die Nachtigall un eöwer alles geht denn Widdelquast", werden zu Gehör gebracht. Natürlich werden auch entsprechende Gedichte und Vertellses gekonnt vorgetragen, zum Beispiel „Wo ist dat Angelusglöcksken bläwwen?" Die bekannten Wortwendungen „Rätsel-Worte" auf Platt werden weiter zur Spannung beitragen, heißt es in der Einladung. Zum Abschluss gegen 18 Uhr wird dann der Nachmittag mit dem irischen Lied: „Ein schöner Tag nun zu Ende geht" ausklingen. Interessenten und Plattfreunde sind willkommen.

 

Bericht der      vom 28. Februar 2018

„Demokratie und Bürgerrechte"

Stadtarchiv öffnet am Sonntag zum bundesweiten Tag der Archive /
1990 Demo gegen Mülldeponie

GESCHER. Alle zwei Jahre wird am bundesweiten „Tag der Archive" die öffentliche Aufmerksamkeit auf die vielfältigen gesellschaftlichen Funktionen der Archive gelenkt. Viele hundert Archive unterschiedlichster Sparten öffnen seit 2001 an den Aktionstagen für die Bürger ihre Türen und präsentieren sich mit interessanten Programmen der Öffentlichkeit als moderne Dienstleister. Auch das Stadtarchiv der Stadt Gescher wird wieder seine Türen öffnen und allen Interessierten die Möglichkeit bieten, sich entweder über die Arbeit des Archivs im Allgemeinen oder auch konkret zu einem historischen Thema zu informieren. Der Tag der Archive findet am kommenden Sonntag (4. 3.) im Rathaus statt und steht unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte".

Dokumente und Fotos im Stadtarchiv erinnern an die Bürger-Proteste im Jahr 1990 gegen die geplante Mülldeponie in Estern/Nordvelen. Am kommenden Sonntag ist das Archiv im Rathaus von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Foto: Schulenkorf/Archiv

Zu diesem Thema finden sich auch im Stadtarchiv Gescher zahlreiche Dokumente der jüngeren Zeitgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Zum Beispiel sahen 1961 konservative Kreise den Teufel selbst am Werk, als die Eltern in Hochmoor eine überkonfessionelle Gemeinschaftsschule forderten, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtarchivs. 1968 protestierten auch in Gescher Schüler und junge Erwachsene gegen das „Establishment", suchten die Konfrontation mit dem damaligen „Kriegerverein" und setzten sich für den Frieden in der Welt ein. Unter der Überschrift „Gescher, erwache aus deinem Dornröschenschlaf!" rief ein Leserbrief in der Gescherer Zeitung am 1. 6.1990 gegen die geplante Mülldeponie in Estern/Nordvelen zur Mobilisierung auf und setzte den Grundstein für die Großdemonstration im Oktober 1990 mit über 7000 Bürgern. Auch der drohende Abriss der Marienkirche und die zahlreichen Aktionen im Jahre 2011 wie Unterschriftenlisten und Mahnwachen sind als zeitgeschichtliche Dokumente einzusehen.

Die Ausstellung „Demokratie und Bürgerrechte" wird am Sonntag von 11 bis 18 Uhr im Rathaus zu sehen sein. Die Mitarbeiter des Stadtarchivs und die Mitglieder der Archivgruppe des Heimatvereins Gescher stellen ihre vielfältige Arbeit vor, Besucher können sich vor allem ausgiebig über das spannende Feld der Familienforschung informieren. In der Rathaus-Cafeteria ist für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt; der Eintritt zu allen Angeboten ist frei.

 

Nachricht der      vom 28. Februar 2018

Montagsfahrer starten erst am 12. März

GESCHER (js). Noch sind die Temperaturen alles andere als „fahrradfreundlich". Deshalb haben die Montagsfahrer im Heimatverein den Start in die 32. Saison um eine Woche nach hinten verlegt. „Normalerweise haben wir unsere Auftakt-Tour am ersten Montag im März", so „Cheforganisator" Egon Rensinghoff. Wegen der frostigen Witterung ist die erste Ausfahrt nun am 12. März. Die Teilnehmer Neulinge sind jederzeit willkommen treffen sich um 14 Uhr auf dem Schulhof der Pankratiusschule. Hier erteilt ein örtlicher Geistlicher den Reisesegen, bevor die Fahrradfahrer in die Pedalen treten. Wie üblich fällt die erste Tour etwas kürzer aus - zwischen 15 und 18 Kilometer werden geradelt, dann kehrt die Gruppe zu Kaffee und Kuchen im Altenwohnheim ein. Im vergangenen Jahr haben die Montagsfahrer bei 40 Touren insgesamt 1188 Kilometer zurückgelegt. Teilgenommen haben durchschnittlich 45 Personen mit einem Altersdurchschnitt von 74 Jahren. Neben den montäglichen Fahrten ist auch für 2018 wieder eine Tagestour geplant, die im Juli stattfinden wird. Auskünfte erteilt Egon Rensinghoff, Tel. 4885.

 

Nachricht der      vom 01. Februar 2018

„Fasselaowend" und „Waosteuphalen"

GESCHER. Traditionsgemäß am ersten Mittwoch im Monat trifft sich die Gruppe der Plattförderer im Heinrich-Hörnemann-Haus, Lindenstraße 2, und zwar das nächste Mal am 7. Februar. Beginn ist um 15 Uhr. Bei Eintreffen der Plattfreunde wird die Kaffeetafel mit Kuchenangebot bereit stehen. Ein vielseitiges Programm wurde vorbereitet. Natürlich wird der Jahreszeit entsprechend die Vorfastenzeit „Fasselaowend" nicht fehlen. 

Auch das Brauchtum des „Waosteuphalen" soll ausgiebig besprochen werden. Mit Liedern auf Platt sowie „Drink wie noch een Dröpken" und einiges mehr fahren die Teilnehmer fort. Einige Geschichten und Gedichte werden von versierten Vortragskünstlern dargebracht. Auch unter der Rubrik „Lustig Platt" kommt einiges als Würze dazu. Mit dem Lied „Rot bunt de Rosen" wird der Nachmittag gegen 17 Uhr ausklingen. Interessenten und Plattfreunde sind wie immer willkommen.

 

Bericht der      vom 19. Januar 2018

Auf dem Weg vom Kutschenmuseum zur Kunsthalle

Holz für Hüttenbau gesichert

Dienstagskreis im Heimatverein hat alte Remise abgebaut / Kutschen könnten Leihgabe werden

Die Männer des Dienstagskreises unter der Leitung von Werner Terwei (4.v.r.) haben die alte Remise im Kutschenmuseum abgebaut und die beiden Kutschen vorübergehend in der Westerkamp-Schoppe auf dem Museumshof untergebracht.

 Foto: Jürgen Schroer

GESCHER (js). Im ehemaligen Kutschenmuseum erinnert kaum noch etwas an die frühere Nutzung. Das Inventar ist raus, bis auf einzelne Kisten und Werkzeuge ist die Haupthalle leer. Das gilt auch für die östliche Stirn wand: Dort, wo sich bislang eine Remise mit zwei untergestellten Kutschen und kleineren Exponaten befunden hat, ist alles freigeräumt. Der Dienstagskreis im Heimatverein hat ganze Arbeit geleistet und den Unterstand Stück für Stück abgebaut. „Dieses Holz können wir gut gebrauchen", sagt Werner Terwei, der den Kreis seit einigen Monaten leitet. Letzten Dienstag wurden Balken und Bretter abtransportiert und zum Museumshof gebracht. Dort wird das Holz in der Schirmschoppe gelagert. Früher wurde das Gebäude Armlandstraße 20 als Turnhalle genutzt, 1988 er folgte der Umbau zum Kutschenmuseum. Damals wurde auch die Remise von der Tischlerei Twents errichtet -sie diente jahrelang als Kulisse für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen. Mit der Verpachtung des Gebäu des an den Gescheraner Kunstsammler Frank Hense war die Remise „über" - in Abstimmung mit Stadt und Pächter wurde den Heimatfreunden der Abbau bei Überlassung des Materials gestattet. Etwa 6,50 Meter breit und 4,50 Meter tief war der Unterstand, den die Handwerker vom Dienstagskreis von oben nach unten abgebaut haben. Etliche schöne Ziegel und etwa sechs Festmeter Holz (Fichte/Tanne) sind so Richtung Museumshof gewandert.

Ideen zur Verwendung gibt es auch schon: „Wir denken an eine weitere Hütte für Radfahrer und Wanderer im Außenbereich", sagt Franz-Josef Menker. Konkrete Baupläne haben die Handwerker noch nicht. Es gelte zunächst, einen geeigneten Standort zu finden.

Auch die beiden Kutschen aus der Remise sind zum Museumshof gebracht worden und stehen dort in der Westerkamp-Schoppe. Dauerhaft hat der Heimatverein in seinen Gebäuden keinen Platz für diese historischen Gefährte. Menker: „Vielleicht können wir die Kutschen als Leihgabe zur Verfügung stellen." Vor einer solchen Entscheidung müssten die Eigentumsverhältnisse noch geklärt werden.

Auch einige Vitrinen aus dem alten Kutschenmuseum haben die Heimatfreunde übernommen. Darin wollen sie einige originelle Exponate wie Mammutzahn oder Faustkeil unterbringen.

 
 
 
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